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Nach dem Twitter-Chaos beim Zeit Magazin: Leo Fischer macht sich über Harald Martenstein und Julian Reichelt lustig

Twitterte beim Zeit Magazin die maximale Verwirrung herbei: Ex-Titanic-Chef Leo Fischer
Twitterte beim Zeit Magazin die maximale Verwirrung herbei: Ex-Titanic-Chef Leo Fischer

Man sollte sich schon gut überlegen, wem man die Kontrolle über den eigenen Twitter-Account überlässt. Das Zeit Magazin machte gerade unschöne Erfahrungen, als der Satiriker Leo Fischer den Account im Rahmen der so genannten Twitter-Kolumne übernahm und dazu nutze, Fake-News in die Welt zu setzen. Das Zeit Magazin nahm Fischer daraufhin den Twitter-Account wieder weg. Nun legt Fischer im Journal Frankfurt kräftig nach: "Ich hätte nur gedacht, daß ein Magazin, in dem ein Harald Martenstein publizieren kann, auch Spielraum für andere Wirrköpfe mit Geltungssucht hat."

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Der ehemalige Chefredakteur der Satire-Zeitschrift Titanic bezieht sich damit auf den Zeit Magazin-Kolumnisten Harald Martenstein. „Dass Martenstein diese Position exklusiv einnehmen darf, hätte vorher besser kommuniziert werden müssen“, sagt Fischer dem Journal Frankfurt.

Auch Bild-Chef Julian Reichelt bekommt sein Fett weg. Fischer kündigt in dem Frankfurter Stadtmagazin an, „alle juristischen Optionen gegen Reichelt und sein odioses Blättchen“ prüfen zu wollen, weil Bild.de die Überschrift einer seiner Tweets übernommen habe. Fischer: „Springer hat eigens das Leistungsschutzrecht durchgesetzt, um seine Überschriften schützen zu lassen, jetzt müssen sie sich eben auch dran halten. Zudem ist durch das peinliche Verhalten Reichelts der Marke Leo Fischer ein realer Schaden entstanden. Mich mit Kim Jong-un, Fakenews oder Journalismus in Verbindung zu bringen, ist Rufmord, sonst nichts.“ Damit bezieht sich Fischer auf diesen Tweet Reichelts:

Schon bevor Fischer über den Twitter-Account des Zeit Magazins den Fußball-Kommentator Mehmet Scholl für tot erklärte und einen Atomkrieg gegen Nordkorea ausrief, mutete er der Zeit-Magazin-Redaktion einiges zu.

So sorgte er kurzzeitig dafür, dass das Profilbild des Zeit Magazins ein Erika-Steinbach-Foto mit Leo-Fischer-Gesicht zeigte.

 

Oder er rief eine Umfrage ins Leben, welche Luxusuhren-Marke die Nutzer „am schlechtesten“ finden würden. Dazu muss man wissen, dass die genannten Uhren-Marken zu den Anzeigenkunden des Zeit Magazins gehören.

Nach den Fake-Meldungen von Mehmet Scholls Tod und dem Atomschlag in Nordkorea war der Redaktion das Lachen aber offensichtlich vergangen. Leo Fischers Twitter-Kolumne wurde vorzeitig eingestellt.

Man hätte es ahnen können …

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