Dank Digitalgeschäft und Zukäufen: Ströer steigert im zweiten Quartal Umsatz auf 316 Millionen Euro

Expansionskurs von Ströer-CEO Udo Müller steigert Umsatz
Expansionskurs von Ströer-CEO Udo Müller steigert Umsatz

Der Werbevermarkter Ströer hat seinen Wachstumskurs im zweiten Quartal dank seines Digitalgeschäfts und mithilfe von Zukäufen leicht fortgesetzt. Von April bis Juli stiegen die konzernweiten Umsätze auf 316,2 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen mitteilt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Plus von rund 15 Prozent – von Bloomberg befragte Analysten hatten hier mit etwas mehr gerechnet.

Anzeige

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag mit einem Plus von rund 16 Prozent auf 80,3 Millionen Euro aber auf Höhe der Markterwartungen. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 26,5 Millionen Euro hängen.

Mit diesen Zahlen sieht sich Ströer weiterhin auf Kurs zu seinen Jahreszielen. So peilt das Unternehmen nach wie vor einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro sowie ein Ebitda von 320 Millionen Euro an. Zum Wachstum soll maßgeblich auch das neu geschaffene Segment des Dialogmarketings beitragen.

Hierfür hatte Ströer in den vergangenen Wochen sowohl den Telefonvertrieb Avedo als auch später den Direktvertrieb Ranger übernommen. Diese Zukäufe dürften nach Angaben von Co-Chef Christian Schmalzl „deutlich positive Einflüsse auf die zukünftigen Ergebnisse haben.“

Anzeige
Anzeige
Anzeige