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„Erwachsene fürchten Veränderung“: stern mit Kinderarzt-Interview an der Spitze der Blende-Charts

„Angst vor dem Absturz“ auf Platz 1 der Blendle-Charts
"Angst vor dem Absturz" auf Platz 1 der Blendle-Charts

Der Kinderarzt und Bestsellerautor Remo Largo hat erstmals ein Buch über Erwachsene geschrieben. Er stellt fest: Viele leben nicht das Leben, das zu ihnen passt – und fürchten doch die Veränderung. Mit dem stern sprach Largo über Zwänge des Alltags, existenzielle Ängste von Erwachsenen und die fehlende Befriedigung von Grundbedürfnissen. Mit dem Interview sichert sich das Magazin in dieser Woche Platz 1 der Blendle-Charts.

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Eigentlich ist Remo Largo Kinderarzt. Doch in seinem aktuellen Buch „Das passende Leben. Was unsere Individualität ausmacht und wie wir sie leben können“ beschäftigt er sich erstmals mit Erwachsenen. Darin hat er seine Erfahrungen aus mehr als 30 Jahren Arbeit als Arzt und Forscher zusammengetragen und schreibt über Menschen, die jahrzehntelang vergeblich ihren Weg suchen, ihr „passendes Leben“.

Viele Erwachsene erschienen ihm, als gingen sie wie betäubt durch die Welt, erklärt Largo im Gespräch mit stern-Autor Tobias Schmitz. „Sie leben, sie funktionieren, aber sie spüren keine Freude am eigenen Dasein. Sie wissen, dass sie sich auf einem hohen Plateau des Wohlstands befinden, aber sie haben Angst vor dem Absturz. Diese Angst übertragen sie auf ihre Kinder und überfordern sie dabei.“

Besonders erfolgreich war bei Blendle in der vergangenen Woche auch Die Zeit, die sich mit der Geschichte „Mal weniger essen“ den zweiten Platz in den Top Ten sichern konnte und mit „Wie wir wieder mündig werden“, einem Interview mit dem ehemaligen Chef-Datenforscher von Amazon, den ersten Platz in der Kategorie „Medien und Tech“.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 01. August bis 08. August 2017:

1. „Angst vor dem Absturz”> – stern, 2062 Wörter, € 0,65
Kinderarzt und Bestseller-Autor Remo Largo spricht im großen stern-Interview über sein neues Buch – in dem er sich erstmals den Problemen der Erwachsenen widmet.

2. „Mal weniger essen“ – Zeit, 1483 Wörter, € 0,59
Was bringt das periodische Fasten? Ernährungsexperten und Mediziner geben hier ihr Urteil ab.

3. „Rentenpolicen sind Geldverschwendung“ – FAZ, 1057 Wörter, € 0,45
In der wöchentlichen Anlage-Kolumne geht es in dieser Ausgabe darum, wie man sich zu einer Million Euro spart (ohne reich zu heiraten).

4. „Empathie ist gefährlich“ – Geo, 1042 Wörter, € 0,45
Warum Empathie in erster Linie egoistisch ist, erklärt ein Kognitionsforscher in Geo.

5. „Rechts um“ – Tagesspiegel, 1686 Wörter, € 0,45
Der Tagesspiegel erzählt die Geschichte von Ex-Nazi und Ex-Soldat Christian, dessen rechte Gesinnung in der Truppe niemanden störte.

6. „Verführer Geld“ – Focus, 3636 Wörter, € 0,69
Großer Report zu den Auswirkungen von Geld auf die Psyche.

7. „Die Bedingungen sind nicht gut“ – NZZaS, 1936 Wörter, € 0,89
Eine Zusammenstellung von Gesprächsprotokollen aus dem Cockpit von Unglücksfliegern – nichts für Menschen mit Flugangst.

8. „Was ich gesehen habe, ist pragmatische Nacktheit“ – Galore, 3402 Wörter, € 0,59
Autorin Nora Bossong gibt im Interview Einblicke in ihre Recherchen im Rotlichtmilieu.

9. „Lügen“, profil, 4096 Wörter, € 0,59
15-minütiges Interview mit einer Lügenforscherin, die erklärt, warum der Mensch nicht aufhören kann zu lügen.

10. „An Zynismus nicht zu überbieten“ – Handelsblatt, 2758 Wörter, € 0,55
Philosoph Julian Nida-Rümelin erklärt im Interview, wie die deutschen Autokonzerne “ethisch verlotterten”.

Die drei meistgelesenen Artikel aus Medien und Tech:

1. „Wie wir wieder mündig werden“ – Zeit, 1968 Wörter, € 0,59
Die Zeit spricht mit Andreas Weigend, dem ehemaligen Chef-Datenforscher von Amazon, darüber, wie wir die Herrschaft über unsere Daten zurückerobern.

2. „Im Tal der Narzissten“ – Wirtschaftswoche, 2319 Wörter, € 0,69
Erfolgreiche Gründer sind oft die größten Narzissten. Wie lange geht das noch gut?

3. „Wo ist nur der Spaß geblieben“ – WamS, 1154 Wörter, € 0,35
Die “Generation Instagram” lebt viel zu gesund, urteilt Anette Dowideit in diesem Essay, und ruft auf zu mehr Unvernunft.

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