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„Micha und das Hängematten-Paradoxon“: die SZ mit Story über das bedingungslose Grundeinkommen auf Platz 1 der Blendle-Charts

„Micha und das Hängematten-Paradoxon“ der Süddeutschen Zeitung
"Micha und das Hängematten-Paradoxon" der Süddeutschen Zeitung

Deutschland diskutiert wieder über das bedingungslose Grundeinkommen. Das ist auch der Verdienst des jungen Berliners Micha, der es mit seiner Initiative "Mein Grundeinkommen" mittlerweile 100 Menschen ermöglicht, für ein Jahr 1.000 Euro monatlich zu bekommen, ohne dafür etwas tun zu müssen. Mit "Micha und das Hängematten-Paradoxon" landet die Süddeutsche Zeitung an der Spitze der aktuellen Blendle-Charts.

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Michael Bohmeyer, kurz Micha, gründete 2014 die Initiative „Mein Grundeinkommen“. Rund drei Jahre später wird bereits das 100. Grundeinkommen finanziert, wieder wird jemand ein Jahr lang 1.000 Euro monatlich bekommen. Die Süddeutsche Zeitung porträtiert den jungen Gründer in ihrer Geschichte „Micha und das Hängemattenparadoxon“ und erklärt: „Mit dem, was er im Juli 2014 gestartet hat, hat Bohmeyer viele Menschen vom Grundeinkommen begeistert und eine alte Idee zum neuen Thema gemacht. Dass sich 2016 in einer Umfrage 63 Prozent der Deutschen für ein Grundeinkommen aussprachen und das ‚Bündnis Grundeinkommen‘ bei der Bundestagswahl antreten kann, dürfte auch sein Verdienst sein.“

Ansonsten zeigt sich in dieser Woche mal wieder: Sex sells! Auf Platz 2 der aktuellen Blendle-Charts steht ein Beitrag der Freundin, in dem 46 Fragen zum Orgasmus beantwortet werden.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 26. Juli bis 01. August 2017:

1. „Micha und das Hängermatten-Parodoxon” – Süddeutsche Zeitung – 1260 Wörter, € 0,79
Die SZ stellt einen jungen Gründer vor, der 100 Menschen das bedingungslose Grundeinkommen ermöglicht.

2. „46 Fragen zum Orgasmus“ – Freundin, 2600 Wörter, € 0,55
Wer hätte gedacht, dass es so viele Fragen rund um den Orgasmus gibt? Hier werden auf jeden Fall alle wissenschaftlich beantwortet.

3. „Die Bedingungen sind nicht gut“ – NZZaS, 1936 Wörter, € 0,89
Eine Zusammenstellung von Gesprächsprotokollen aus dem Cockpit von Unglücksfliegern – nichts, für Menschen mit Flugangst.

4. „An Zynismus nicht zu überbieten“ – Handelsblatt, 2758 Wörter, € 0,55
Philosoph Julian Nida-Rümelin erklärt im Interview, wie die deutschen Autokonzerne “ethisch verlotterten”.

5. „Das U-Bahn-Haus“ – Tagesspiegel, 3824 Wörter, € 0,45
Durch ein Haus am Berliner Gleisdreieck fahren täglich 444 Züge. Wie leben die Bewohner damit?

6. „Begegnung mit einer unbekannten Art“ – National Geographic, 4543 Wörter, € 0,95
National Geographic besucht die Labore, wo Wissenschaftler künstliche (Super-)Intelligenz entwickeln.

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7. „Kurz vor Sex” – WamS, 3911 Wörter, € 0,35
Umfassende Recherche zu der neu entdeckten sexuellen Abenteuerlust der Deutschen.

8. „Völlig okay, solange ich der Guru bin“ – WamS, 4984 Wörter, € 0,35
20-minütiger Report über das Comeback des Tupperparty-Geschäftsmodell – das Sektenforscher alarmiert.

9. „Es wird so viel Mist über mich erzählt“ – stern, 2298 Wörter, € 0,65
Großes Interview mit Comedian Mario Barth, in dem er Frauenfeindlichkeit und AfD-Nähe dementiert.

10. „Von Furcht vergiftet“ – NZZ, 1205 Wörter, € 0,89
In den USA haben Angststörungen die Depression als Volkskrankheit Nummer eins abgelöst. Schuld sei der Optimierungswahn.

Die drei meistgelesenen Artikel aus Medien und Tech:

1. „Begegnung mit einer unbekannten Art“ – National Geographic, 4543 Wörter, € 0,95
National Geographic besucht die Labore, wo Wissenschaftler künstliche (Super-)Intelligenz entwickeln.

2. „Komik ist immer destruktiv“ – Spiegel, 2672 Wörter, € 0,75
Eine Diskussion über die deutsche Komiklandschaft mit vier Humorkritikern des Satiremagazins Titanic.

3. „Die wollen doch nur spielen“ – Süddeutsche Zeitung, 2096 Wörter, € 0,79
Warum es gar nicht so schlimm ist, wenn Kinder viel Zeit mit dem Smartphone verbringen.

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