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Autokonzerne außer Kontrolle: Nur die Medien können den politischen Totalschaden noch verhindern

Es stinkt im Autoland
Es stinkt im Autoland

Das Medienecho zum peinlichen Diesel-Gipfel zwischen Regierungsvertretern und Auto-Industrie ist einhellig: Die deutsche Vorzeige-Industrie ist dabei, ihren weltweit guten Ruf im Eiltempo zu verspielen. Die Politik zeigt sich saft- und kraftlos, eine Industrie in die Schranken zu weisen, sie sich als "too big to fail" wähnt. Jetzt müssen die Medien ihren Job umso gründlicher machen. Ein Kommentar.

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Natürlich ist das Ergebnis des so genannten Diesel-Gipfels ein schlechter Witz. Die deutschen Auto-Hersteller verpflichten sich freiwillig auf ein mutmaßlich sehr billiges Software-Update, mit dem sie versprechen, den Stickoxid-Ausstoß von Euro 5 und Euro-6-Dieselautos um 25 bis 30 Prozent zu reduzieren. Um sich die Frechheit dieses „Versprechens“ vor Augen zu führen, muss man sich vergegenwärtigen, dass die Euro-5-Diesel die aktuellen Grenzwerte im Schnitt um den bis zu fünffachen Wert überschreiten und die Euro-6-Diesel statt erlaubter 80 Milligramm Stickoxide im Schnitt 507 Milligramm pro Kilometer ausstoßen. Mit anderen Worten: Die angekündigten Maßnahmen werden nicht ausreichen, die Diesel-Fahrzeuge mit zu hohem Stickoxid-Ausstoß gesetzeskonform zu machen. Es ist ein Scheitern mit offizieller Ansage.

Fans und Lohnempfänger der hiesigen Autobranche schreiben nun in den sozialen Medien davon, dass die stinkigsten Container-Frachtschiffe soundsoviel Zillionen Stickoxide mehr ausstoßen würden, als dreißig Fantastilliarden Dieselautos von VW, Mercedes, BMW & Co. Man kennt solche scheinbar reinwaschenden Vergleiche – etwa aus der Formel 1, die bereits vor Jahren argumentierte, dass ein einziger Langstreckenjet auf dem Flug von Frankfurt nach Hongkong mehr giftiges Benzin verbrenne als der gesamte Rennzirkus in einem Jahr. Zudem wird argumentiert, dass außerdem die Elektro-Autos auch keine Lösung seien, weil gar nicht genügend sauberer Strom vorhanden sei und die Herstellung der ganzen Batterien auch nicht sauber von statten geht, Stichwort: Seltene Erden.

Dieses mit dem Finger auf andere Zeigen ist das typische Verhalten von Leuten, die erwischt wurden aber uneinsichtig sind. Es mag ja stimmen, dass es noch viel schlimmere Umweltsünder gibt und die Welt am E-Auto auch nicht blitzeschnelle genesen kann. Das lenkt den Blick aber vom eigentlichen Thema weg: dem konzertierten Betrug am Verbraucher mit voller Rückendeckung durch die Politik.

Es sollte doch eigentlich einfach sein: Die Autofirma xy verkauft mir ein Diesel-Auto und versichert vertraglich, dass dieses Fahrzeug die Euro 6 Norm einhält. Dafür zahle ich als Kunde nicht wenig Geld, denn ich kaufe bei einem deutschen Premium-Hersteller mit gutem Namen. Jetzt kommt raus: Das Auto hält die versprochene Norm ja gar nicht ein, sondern unterbietet sie um ein Vielfaches. Mir als Kunden droht plötzlich ein Fahrverbot in Innenstädten und Wertverlust beim Wiederverkauf, weil mir die Autofirma xy unter Vorspiegelung falscher Tatsachenbehauptungen wissentlich ein fehlerhaftes Produkt verkauft hat. Nun sollte man doch meinen, es gibt zwei Möglichkeiten:

Entweder die Autofirma xy nimmt das fehlerhafte Produkt zurück und erstattet mir den Kaufpreis in voller Höhe.

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Oder sie rüstet zügig und selbstverständlich auf eigene Kosten das Fahrzeug so um, dass es dem Produktversprechen Euro 6 Norm entspricht.

Ersteres will niemand, vor allem nicht die Industrie. Letzteres wäre technisch machbar, aber halt nicht eher kostenneutral wie die jetzt versprochene Billig-„Lösung“ mit dem Software-Update. Rund 1.500 Euro pro Euro soll wohl die Hardware-mäßige Umrüstung eines Stinke-Diesels zu einem gesetzeskonformen Diesel kosten. Das wäre für die Bilanzen der Konzerne unschön, aber kein Totalschaden. Gerade haben die Konzerne vor Selbstgefälligkeit strotzend wieder ihre Milliarden-Gewinne verkündet, die sie u.a. mit dem millionenfachen Betrug an Diesel-Kunden in die Höhe getrieben haben. Die Aussage von VW-Chef Müller hierzu: „Wir halten es im Grunde genommen für ausgeschlossen, Hardware-Nachrüstungen vorzunehmen.“ Solche Maßnahmen seien zu aufwändig und in ihrer Wirkung fragwürdig. Frechheit gegenüber dem Verbraucher wie auch dem Staat ist hierfür eindeutig ein zu netter Begriff.

Medien, Experten, Umweltverbände – alle klagen und prangern an, dass es sich beim Ergebnis dieses Gipfels um einen „Minimal-Konsens“ auf dem Rücken der Verbraucher handle. Die Folgen: keine. Weder werden personelle Konsequenzen gezogen, noch wird in der Sache mit mehr agiert, als dem Feigenblatt „Software-Update“. Und die Politik? Die Kanzlerin weilt im Urlaub – auch eine Art Statement. Der zuständige CSU-Verkehrsminister Alexander Dobrindt hält sich nach dem Minimal-Gipfel bedeckt. SPD-Wahlkämpfer Martin Schulz schreibselt auf Facebook tatsächlich: „Wir haben die in die Pflicht genommen, die es verbockt haben: die Hersteller.“ Während die Auto-Industrie die Verbraucher lackmeiert und die Politik am Nasenring auf offener Bühne durch die Manege zieht, meint Kanzlerkandidat Schulz, die Hersteller seien „in die Pflicht genommen“ worden. Es ist ein Trauerspiel.

Auf irgendeine Form von Selbsterkenntnis der Industrie braucht niemand mehr zu hoffen. Siehe das oben zitierte Statement von VW-Chef Müller oder das würdelose Geschwurbel von Daimler-Chef Zetsche direkt nach den Enthüllungen des Spiegel zu möglicherweise illegalen Absprachen der Auto-Konzerne. Der „Diesel-Gipfel“ hat nun in aller Eindrücklichkeit belegt, dass die Politik unwillig ist, eine wie auch immer geartete Form der Kontrolle auszuüben. Was bleibt sind die Medien. Jakob Augstein legte in seiner Spiegel Online-Kolumne nachvollziehbar die definitorischen Maßstäbe der Organisierten Kriminalität an die hiesige Automobilbranche an. Hans-Jürgen Jakobs schrieb im Handelsblatt Morning Briefing von einem Doppelkartell aus Autobauern und Politik, das das Wort „Vertrauen“ wie auf dem Schrottplatz geschreddert habe. Das sind harte Worte, schwere Vorwürfe aber sie sind notwendig. Das ist der Ton, der nun angemessen ist. Man darf damit rechnen, dass die bisherigen Medien-Enthüllungen in Sachen Verflechtung der Auto-Industrie nicht die letzten waren. Die Politik haben die Bosse offensichtlich im Sack. Jetzt schlägt die Stunde der vierten Gewalt.

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Alle Kommentare

  1. Ein Witz, dass jemand, der nicht einmal die Grundlagen der Rechtschreibung beherrscht, Chefredakteur ist. Ganz zu schweigen vom Stil.

    Derartige Nincompoops sollen für uns die pressetrainierten Bosse auseinandernehmen? Na, denn gut Nacht.

    Übrigens: „Die vierte Gewalt“ ist ein Unwort des Presse-Obermafioso Henri Nannen. Sollte man wirklich nicht mehr verwenden.

  2. Die Medien sind es doch, dieser Kommentar eingeschlossen, die auf totaler Linie versagen und versagt haben. Die deutschen Medien berichten nur noch einseitig so wie es ihrer politischen Gesinnung passt. Da passt es ins Bild, dass man nun gegen Diesel hetzt, weil der so böse ist. Unter anderem aus diesem Grund laufen den Medien die Leser weg, zu Recht!

  3. >>
    §263 SGB
    (1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    <<

    Dieser Aspekt kommt in den Medien immer zu kurz: Es wurden Millionen von Käufern betrogen, denen angeblich »saubere« Diesel verkauft wurden, wer die Preislisten der Autohersteller kennt, mit einem saftigen Preisaufschlag zu einem Otto-Motor. Zudem wurde der Staat, das heißt wir alle betrogen, indem dadurch indirekt Steuern hinterzogen worden, weil die angeblich sauberen Diesel niedriger besteuert wurden und werden. Auf der anderen Seite streichen die Verantwortlichen fette Gehälter und Bonus-Zahlungen ein, auch indirekt bedingt durch die Verkäufe dieser Fahrzeuge.

    Hätte ein einzelner, oder eine Firma das gemacht, wäre er oder die Verantwortlichen sicher schon vor Gericht, die betrügerisch erworbenen Gewinne abgeschöpft. Hätten das mehrere Firmen gemeinsam, mit gegenseitigen Absprachen gemacht, würde die Anklage vielleicht sogar »gewerbsmäßiger bandenmäßiger Betrug« nach § 263 SGB lauten. Wenn nicht sogar »Bildung einer kriminellen Vereinigung« nach §129 SGB.

    Aber das Auto-Kartell kommt fast ungeschoren davon. Kein Wender, wenn der Politik »Kumpanei« vorgeworfen wird.

    Zu den Stickoxiden: Laut Wikipedia sind die mehrfach genannten 40 Mikrogramm/1000 Liter Luft ein Jahresdurchschnittswert; dabei dürfen 200 Mikrogramm/1000 Liter Luft maximal 18 mal im Jahr für eine Stunde überschritten werden.
    Ich will nichts beschönigen; aber mein Kritikpunkt an den Medien ist, dass sie Warnmeldungen und gemessene Werte (ebenso wie die angeblichen Todeszahlen) ohne zu hinterfragen übernehmen.
    Was mich schon als Laie stutzig macht: Sind alle Toten, die durch Stickoxide gestorben sein sollen, obduziert worden, und sind dabei die Schäden durch Stickoxide als alleinigen Todesursache festgestellt worden? Oder wurde nur hochgerechnet, aber auf welcher Basis?
    2. Die Messstellen stehen alle direkt an vielbefahrenen Straßen als Emissionsquelle. Dabei wird immer so argumentiert, als das dann der gemessene Wert für den ganzen Großraum (etwa Stuttgart) gilt. In der Realität verdünnt sich aber ein Stoff erstmal in der Umgebung, je weiter man von der Emissionsquelle entfernt ist, bevor eine gleichmäßige Konzentration erreicht ist. Mich würde jetzt interessieren, wie sehen die Werte 10, 100, 1000 oder mehr Meter von den Messstellen aus?

    Jemand, der an einem Stickoxid belasteteten Arbeitsplatz arbeitet, hat, bei 220 Arbeitstagen, eine durchschnittliche Belastung von etwa 190 Mikrogramm/1000 Liter Luft am Tag, gerechnet ohne die zulässigen Überschreitungen. Das ist das fünffache des EU-Grenzwerts. Kann mir das mal jemand erklären? Und wenn bei den 40-Mikrogramm-Grenzwert schon angeblich über 30.000 Menschen pro Jahr sterben, müssten Arbeitende an MAK-Grenzwert belasteten Arbeitsplätzen nicht umfallen wie die Fliegen?

    Ich will das Problem nicht verharmlosen, ich habe aber den Eindruck, dass von gewissen Interessengruppen durch gezielte Datenauswahl das Problem extrem hochgespielt wird, zudem ich noch nirgendwo lesen konnte, auf welcher Basis die Grenzwerte überhaupt festgelegt wurden.

    Von den Medien erwarte ich, das Sie einen Beitrag zur sachlichen Diskussion leisten, auch in dem sie Zahlen, die in die Diskussion eingebracht werden, kritisch überprüfen und hinterfragen.

    Und noch en Punkt, der mich als Laie irritiert: Ein Software-Update solls richten. Warum war diese Software nicht schon bei Auslieferung aufgespielt?

    1. Sehr gut gesagt – und den Punkt getroffen. Kein Medium hat das bisher hinterfragt, die Story hinter der Story, das wäre doch was. Aber stattdessen Mainstream und Gutmenschen-Berichterstattung. Faktenlage prüfen? Ne, also so etwas wie Fake-News…

  4. Abgesehen von den betrügerischen Machenschaften der (Automobil-) Industrie oder der Banken (Libor-Skandal): Die größte Macht hat der Verbraucher. Leider kauft der aber auch dicke Geländewägen (z.B. Audi Q7, BMW X5) und die Industrie argumentiert: „der Verbraucher verlangt es“. Wenn Verbraucher sich ködern lassen mit Gimmicks wie „dynamische Blinker“ (VW, Audi), Infotainment, Netzanbindung und ähnlichen Sekundärbereichen im Automobilbau, dann entscheidet eben die Nachfrage. Klar, die Gesetzeslage muss sich ändern in Richtung praxisnahe Abgaswerte auf der Straße. Das reduziert aber Dynamik/Fahrspaß, Autogröße und ähnliches. Sowas kommt nicht gut an. Auf freiwillige Selbstbeschränkung mit mehr automobiler Bescheidenheit wird man nicht hoffen dürfen. Denn angebotene, umweltfreundliche Eco-Autos liefen in der Vergangenheit nicht gut. Wenn auch verbraucherseits kaum Einsicht herrscht, wird man fragen müssen, ob wir alles kaufen dürfen, was wir bezahlen können? Da hierzulande Freiheit mit Konsumfreiheit gleichgesetzt wird, haben solche Überlegung schlechte Karten.

  5. Ich bin äußerst irritiert, wenn 41 Prozent der Deutschen der Automobilindustrie noch vertrauen. Mir scheint, dass mache die Glocken noch nicht gehört haben. Hier wurde nachhaltig mit Deckung oder nach mancher Analyse mit Unterstützung der Politik hochkriminell gehandelt! Auto-Manager wurden mit Internationalem Haftbefehl gesucht. Unter Inkaufnahme massiver Gesundheitsbeschädigungen, sogar mit Todesfolge, wurde hier betrogen, was das Zeug hält. In den USA wandern solche Typen in den Knast. Und dann dieser lächerliche „Dieselgipfel“ – völlig ohne Ergebnis! Es ist doch himmelschreiend, wie sich die Autolobby hier wieder durchgesetzt und unsere Automobil-Kanzlerin Merkel der Lächerlichkeit preis gibt. Alle wussten seit 2010 Bescheid, was dort läuft. Die Diskussion geht auch nur um VW, Mercedes und BMW. Aber was ist mit Peugeot, Dacia, Renault usw.? Und die Medien? Vor allem in Fernsehen wird immer noch von „Schummelsoftware“ gesprochen. Geht’s eigentlich noch? Für mich ist dies ein nationaler Skandal ersten Ranges und das Vertrauen komplett hin!

  6. Die deutsche (Auto) Industrie wird systematisch über die Medien kaputt gemacht. Wieso eigentlich nur deutsche, sind die anderen etwa sauber?
    Man sollte sich langsam mal fragen, wer Vorteile davon hat.
    Dass die Industrie unsere sogenannten Volksvertreter im Griff hat und lenkt, ist schon lange kein Geheimnis mehr.
    Die Nachrüstung der Dieselautos würde 1.500,- Euro pro Auto kosten…ja und???
    Auf der einen Seite werden Rekordgewinne verkündet – und auf der anderen ist man nicht gewillt, an Autos nachzubessern,
    die ihre Besitzer 30.000,- 40.000,- 50.000,- oder mehr Euro gekostet haben?
    Soweit so gut. Dennoch muß man sich die Frage stellen, wer davon profitiert, wenn die Medien die deutsche Autoindustrie
    nachhaltig schädigen und ihren ehemals guten Ruf vernichten.
    Die „Schlinge“ um den Hals der Automobilindustrie wird immer enger gezogen,
    um irgendwann den Verbrennungsmotor abzuschaffen, nicht nur den Diesel.

  7. Sehr geehrter Herr Winterbauer,

    wenn ich mich recht erinnere, nahm die öffentliche Verbreitung der ganzen Affäre einerseits durch US-Behörden, andererseits durch Experten hierzulande in Verbindung oder zusammenwirken mit „den Medien“ erst ihren Lauf. Insofern kann ich ihren mahnenden Zeigefinger in deren Richtung erst einmal nicht nachvollziehen.

    Ihren Betrachtungen zu dem, was die Meisten hier wohl wie Sie schlicht als unglaublich betrügerisches Vorgehen sehen – übrigens ja nicht nur in Richtung Verbraucher – teile ich indes.

    Der Rest der Aufregung, die ich emotional noch nachvollziehen kann, ist m. E. so wohlfeil wie überflüssig und auch nicht unbedingt von Sachkenntnis und dem Willen zu Objektivität geprägt. Bedienen Sie sich solcher Ausdrücke wie „Stinkediesel“ oder „giftiges Benzin“ eigentlich reflektiert oder nur noch reflexhaft?

    Herr Schulz hat ja auch schon ein paar nachdenkliche Anmerkungen verfasst, insofern erübrigt sich eine Wiederholung, nicht aber der Hinweis auf seine Postings – gleiches gilt übrigens für cui bono, wenngleich die vollkommen willkürlich erscheinende Grenzwertfestlegung ein anderes – aber ein riesiges – Thema für sich ist.

    Allen, die in den in weiten Teilen leider völlig sinnfrei geführten Dieseldiskurs nun aufgeregt oder auch nur gezielt aufmerksamkeitsheischend hineinkrakeelen, Einwände, Vergleiche, Relativierungen – soweit faktenbasiert – einbringen, uneinsichtiges Verhalten und „mit dem Finger auf andere zeigen“ zu attestieren, ist m. E. schlicht das, was man unter „Totschlagargumente“ subsumiert; und in meinen Augen überdies ein ganz schlechter Stil, sorry.

    Aber, um Sie zu versöhnen, ja: den verantwortlichen Führungsspitzen für diesen organisierten massenhaften Betrug an Staat und Gesellschaft gebührt m. E. tatsächlich kein „Gipfel“, sondern ein anderer Superlativ: Höchststrafe.

  8. Ein Auto darf – oder wohl eher dürfte – 40mg NOx emittieren. Nun sind aber gerade in der Rush Hour in den Innenstädten ein paar mehr Autos unterwegs, und dies auf engsten Raum.

  9. Ja „Bernd“, dann mach mal…

    38000 Tote pro Jahr, weil die Autoindustrie 1.500€ pro Auto sparen wollte. Betrügen ist ja viel billiger… System-Politiker kaufen sowieso!
    Die GröKaZ schweigt!

    3800 Tote Asylforderer (2016), die Systempresse läuft amok, die GröKaZ verschleudert 40 Milliarden Euro…

    Übrigens E-Auto: Die Herstellung der Li-Ionen Akkus ist extrem umweltschädlich… die Akkus halten nur 5-7 Jahre und sind Schweine-teuer!

    1. @K. Einer: welchen prüfbar dokumentierten Belege gibt es auf 38.000 Tote durch Abgas-Auto-Industrie? Ich will die Gefahr nicht kleinreden – aber ich will Belege für die Zahl!
      ps. wer e-Autos für eine Zukunftsvariante hält, erkläre mir bitte mal die Folgen dafür, wenn nachts ca 1- oder 5- Mio Autos an der mehr als einstündigen Zapfsäule hängen. Welche Kommune kann dieses Angebot/ den Aufwand dafür realisieren?
      Ich verzweifle am Diesel, habe nie einen gehabt – aber populistische Sprüche helfen nicht weiter – weder von Dobrindt noch die von Trittin, KGE und co.

  10. „Nur die Medien können einen politischen Totalschaden verhindern“.

    Die Medien sind Teil des Problems. Das verhält sich in diesem Fall genauso wie in allen anderen unterschwellig ablaufenden Vorgängen dieser Republik. Medien sind es, – wer sonst – welche eine ideologisch angelegte Kampagne, nun gegen das Automobil, transportieren und schüren.

    Natürlich alles zum höheren Wohle, man muß sich derartig eingebunden ja gut fühlen können, seine dabei vermutete moralische Überlegenheit nicht nur spüren, sondern auch zum Ausdruck bringen.

    Würdeloses Geschwurbel von Zätsche? Schade, daß man so einfach zu erkennen gibt , keine Ahnung von der Bedeutung des Würde- Begriffs zu haben. Aber: es klingt „würdig“.

    Egal ob man Einwanderer ins Land schleust, oder etwas zum Meta-Brüller Klimawandel unter die Leute bringt, sowas braucht immer Kick der moralischen Selbstüberhöhung. Denn sonst müßte man sich ja mit den Fakten befassen.

    Grenzwerte für Autos sind die Strategie einer von langer Hand geplanten Abschaffung des Verbrennungsmotors, dem man, wie mit einer Schlinge durch immer enger gezogene Grenzwerte die Existenzgrundlage entzieht. Es geht nur um Diesel? Eine klassische Fake- news, gut für Leute, die heute vergessen haben, was letzte Woche in den Nachrichten verbreitet wurde.

    Ziel ist das offen eingestandene Bestreben, eine kohlenwasserstofffreie Wirtschaft zu etablieren. Öl ist das Blut in den Adern des Kapitalismus. Schafft man Öl ab, schafft man den Kapitalismus ab. So entsteht das sozialistische Paradies auf Erden: Staatsplanwirtschaft. Zuteilung von allem an alle, ( inkl Autofahrten, wie sowohl Merkel, als auch Töper bereits durchblicken ließen. Das E- Auto braucht keine Reichweite) die dumm genug waren, so etwas nicht erkannt, somit nicht verhindert zu haben, darin von den Medien bestärkt wurden und irgendwann mit dürren Rationen ihr (sicherlich ein Zucker- und Fleischfreies ) massengeimpftes Leben fristen werden.

    Der vermeintliche Diesel- Skandal ist sowohl willkommene, als auch zwangsweise unvermeidbar entstandene Gelegenheit, die Menschen weiter vor sich herzutreiben in das Gatter, das man ihnen zugedacht hat.

    Klar, daß Winterbauer sich so engagiert daran beteiligt. Nur wird der Totalschaden an anderer Stelle auftreten und die Verursacher bleiben unbehelligt, die Ursachen undokumentiert, die Zielsetzungen unthematisiert.

    Welch ein Medien-Verständnis.

  11. …… die Kommentierung nach dem “Diesel-Gipfel” läßt einen völlig verwirrt zurück.

    • Es ging – und geht – doch darum, den Anteil von Stickstoff in der Luft auf UNTER 40 Mikrogramm pro qm zu drücken (das ist der Grenzwert, der in der EU gilt und nicht dauerhaft überschritten werden darf – übrigens: der DEUTSCHE Grenzwert am ARBEITSPLATZ liegt bei über 900 Mikrogramm!!!…)
    • Die Vereinbarung von Berlin heißt nun, dass über 5 Millionen Automobile durch entsprechende Software so eingestellt werden, dass sie 25 bis 30 % WENIGER Stickoxyde ausstoßen als jetzt – REAL, auf der Straße
    • Die Vereinbarung von Berlin heißt NICHT, dass diese Autos irgendwelche Normwerte (die natürlich auf Prüfständen ermittelt werden MÜSSEN) erreichen oder unterschreiten.
    • OB diese Vereinbarung reicht, wird sich in den nächsten Monaten an den Messstellen in den Städten zeigen!!
    • OB diese Vereinbarung ausreicht wird sich deshalb NICHT auf den Prüfständen zeigen.
    • Fast alle Kommentare (von Journalisten oder auch von sogenannten Experten oder auch von Politikern außerhalb der Koalition – einschließlich der Umweltministerin, und natürlich des Herrn D) zum „Diesel-Gipfel“ sagen apodiktisch: „… das reicht nicht…“ und „….damit lassen sich Fahrverbote nicht vermeiden…“
    • WOHER „wissen“ die Kommentatoren das????
    • Wenn der REALE Ausstoß von Stickoxyd dieser 5 Millionen Autos tatsächlich um 25-30 Prozent zurückgeht, dürfte an der überwiegenden Zahl der Messstellen dies ablesbar sein – spätestens Ende des nächsten Jahres
    • Dann würden auch die Verwaltungsgerichte dies zur Kenntnis nehmen (müssen) – und Fahrverbote wären weitgehend sicher vom Tisch.

    Im Übrigen: auf dem Diesel-Gipfel wurde – auch – vereinbart, dass die „öffentlichen Verkehrsmittel“ (besonders Busse…) entsprechend „aufgerüstet“ werden, damit auch diese weniger Stickoxyde ausstoßen – da fragt man sich dann, warum DAS nicht zumindest von den betroffenen Städten LÄNGST gemacht worden ist…

    Ihr
    Richard Gaul

  12. Der Kommafehler
    Dass nur noch die Medien den politischen Totalschaden verhindern können, ja verhindern müssen, ist nicht mehr recht als billig. Denn sie waren es, die sabbernd vor Skandal-Geilheit und bar auch nur geringer Sachkenntnis eine Technologie an den Pranger gestellt haben, die dort gar nicht hingehört. Ja, die Automobilindustrie hat gelogen und betrogen, um die Grenzwerte zumindest auf dem Papier zu erreichen. Und natürlich ist das illegal. Aber die schreibenden Kollegen, die nun nach „Hardware-Lösungen“ rufen, weil eine neue Software angeblich „zu billig“ sei, wissen in den meisten Fällen nicht einmal, was das bedeutet oder gar, wie ein Dieselmotor funktioniert. Aber Fakten sind ja eh hinderlich in einem Land, dass nur noch nach Bauchgefühl regiert wird. Gefühlt emittiert jeder Diesel pures Nervengas und man fragt sich, wie wir bisher überhaupt überlebt haben.
    Dabei gilt es zunächst zwei Dinge zu trennen: Die illegalen Manipulationen und den Diesel als hochentwickelte Antriebstechnologie und deren nüchtern betrachtete Zukunftschancen. Doch die Medien lassen diese Differenzierung nicht mehr zu. Die Industrie hat mit dem Diesel betrogen, also muss der Diesel weg. Fakt ist, dass die neuesten Diesel sauberer sind als die meisten Benziner. Aber das passt jetzt gerade nicht ins Bild. Mit Recherche macht man sich ja bekanntlich die schönsten Geschichten kaputt.
    Ach ja, die Stickoxide! Was war das doch gleich? Irgend so’n Zeug, das total giftig ist. Toxikologen haben den gesundheitsschädlichen Grenzwert dieses Gases für das menschliche Arbeitsumfeld auf 0,95 Milligramm pro Kubikmeter Raumluft festgelegt, nachdem Labormäuse bei einer Konzentration von 1800 Milligramm nach zehn Minuten gestorben waren. Für Menschen wird es ab 40 Milligramm gefährlich. Bei den skandalösen Grenzwertüberschreitungen im Stuttgarter Stadtverkehr wurden aber weit mehr als die erlaubten 40 Mikrogramm gemessen. Bestand also ständig Lebensgefahr für die Bewohner der Schwabenmetropole? Nur mal rein mathematisch. Der Grenzwert liegt bei 40 MIKROGRAMM, das sind 0,04 MILLIGRAMM. Das erklärt, weshalb trotz der Vergasungsversuche der Automobilindustrie noch immer so viele unschuldige Stuttgarter am Leben geblieben sind. Aber was macht schon so ein kleiner Kommafehler, wenn es doch ums große Ganze geht!
    Die Diesel-Grenzwerte haben ihren Ursprung in Kalifornien, wo man seit Jahrzehnten besonders großen Wert auf schadstoffarme Autos legt. Allein in den vergangenen zehn Jahren fuhr der US-Bundesstaat die Stickoxid-Grenzwerte für Diesel-Pkw von rund 900 auf 80 Milligramm pro Kilometer runter. Wohlgemerkt nur für Diesel-Pkw, die ja nahezu ausschließlich von europäischen Herstellern angeboten werden. Die bei den Amerikanern sehr beliebten Pickup-Trucks müssen diese Grenzwerte nicht einhalten. Kein Wunder, da gibt es ja auch noch einheimische Hersteller, die das ebenfalls nicht hinbekommen. Der einzige in Kalifornien ansässige Autohersteller hat mit all dem natürlich keine Probleme und braucht für seine Monster-Investitionen gute Startvoraussetzungen: Tesla.
    Dass Hardware-Lösungen für den Diesel schwierig sind, erkennt man an der Ad-Blue-Technologie. Diese chemische Abgas-Nachbehandlung ist alles andere als billig und zeigt, dass der Dieselmotor an eine systembedingte Grenze gestoßen war. Wäre es mit ein paar anderen Injektoren oder einer verbesserten Multipoint-Einspritzung getan – die Industrie wäre diesen Weg längst gegangen. Was vor allem auf den Prüfstand gehört, sind die Grenzwerte.
    Aber den internationalen Medien gefällt es, die deutsche Industrie ans Kreuz zu nageln. Weiterhin viel Spaß dabei!

  13. Frechheit gegenüber dem Verbraucher:ja! Gegenüber dem Staat ( Regierung ):nein!!! Diese ist Teil der Frechheit!!!

  14. 1) Michael Müller von VW ist arrogant wie einst Deutschbank-Ackermann. Fahre seit Jahren VW – jetzt nicht mehr. Und das bleibt so – sagen mir übrigens einige Weggefährten auch.
    2) Wer redet eigentlich über die Diesel-LKW vornehmlich aus Osteuropa die kilometerlang die Autobahnen verstopfen: knöpfte man ihnen je km 50 cent ab, schwupps: wären sie weg! Die Autobahnen wieder frei und die Luft verbessert

    1. ….wir haben in Deutschland ein Autobahnmaut. Die gilt auch für osteuropäische Lkw; zudem gibt es Schadstoffeinstufungen dafür. Also bitte erst informieren.

      1. @wireless: ja, danke, stets dieselbe bürokratische Besserwisserei. Der Schaden, den die Lagerhäuser ersetzende LKW anrichten – ob mit Stau oder durch Fahrbahnabnutzung – steht in keinem Verhältnis zur Freizügkeit gegenüber der Geldmaffia LKW-Speditionen. Ich bin übrigens nicht Sympathisant der A-F-D. Wer nur einmal am Weinsberger Kreuz 4 Std im Stau stand, weil die LKW-Fahrer sich vorsätzlich blockieren, lernt dabei viel. Auch Toleranz.

      2. @wireless: Besserwessi? Wer am Weinsberger Kreuz 4 Std im Stau steht, weil die LKW-Fahrer sich dort tagtäglich vorsätzlich blockieren – dessen Meinung möchte ich hier lesen.

  15. …ach und noch was, passt zu Medien: Warum ist eigentlich hier der Bericht mit einem Foto eines qualmenden Auspuffs versehen. Und der stammt, kann man am Rost und an dem inzwischen recht unüblichen Ring am Auspuffende erkennen, von einem Fahrzeug, das viele, viele Jahre alt ist. Aber es ist halt plakativ….und fördert die Anti-Diesel-Stimmung.

  16. Leider ist, der Beitrag von Herrn Winterbauer ist ein plakatives Beispiel, die Sachkenntnis der „Medien“ leider nur sehr rudimentär. Denn dass ein Software-Update, welches die illegalen Abschaltroutinen im regulären Straßenverkehr stilllegt und stattdessen durchaus eine Reduktion der reallife emissions um den Faktor 4-5 ermöglicht, haben unabhängige Tests von mit der Materie etwas besser vertrauten Fachleuten längst bewiesen. Aber das eignet sich halt nicht zum skandalisieren. Wenn sich selbst der Chefredakteur eines Medien-Onlinedienstes dazu berufen fühlt, offensichtlich bar jeder Sachkenntnis technische Sachverhalte aus der Automobilindustrie darlegen zu wollen, ist ziemlich klar, wo die Reise hingehen soll. Mein Vertrauen ist überschaubar.

  17. Alles gut und recht; da wurde getrickst, keine Frage – und das geht gar nicht. Aber hat eigentlich schon jemand (und da sind alle Medien angesprochen), hinterfragt, wie es denn zu dem (errechneten!) Nox-Grenzwerte, der er ja u. a. in Stuttgart für Probleme sorgt, kommt) Und warum an der Straße der Wert bei 40 liegt, wo doch z. B. in Büros der Wert 900 laut MAK noch nicht schädlich sein soll? Da ist die Luft draußen an der Meßstelle Neckartor ja besser als im Büro. Aber wer greift diese Thema schon auf? Genauso muss man den deutschen Medien (ich schließe ZDF und ARD explizit mit ein) vorwerfen, immer „von der deutschen Autoindustrie“ zu sprechen. Als ob es hier nicht auch Diesel ausländischer Hersteller gäbe – darunter jede Menge von denen, die in den einschlägigen NOx-Statistiken Spitzenwerte der negativen Art einnehmen. Aber das hinterfragt ja niemand.

  18. Die „Medien“?
    Die schaffen es ja noch nicht mal einen messenstechenden Islamisten, der in Hamburg Jagd auf ausschließlich Ungläubige gemacht hat, als Islamisten zu bezeichnen.
    Wie war das mit den Schlepperbanden aka Hilfsorganisationen im Mittelmeer?
    Wie war das mit den fakenews über das twitternde Flüchtlingsmädchen Bana?
    Diese „Medien“ taugen zu nichts mehr außer zur politischen Indoktrination und Hetze gegen Andersdenkende.
    Was wollen denn diese „Medien“? Gewährleistungsrechte des Autokäufers durchsetzen oder schlicht die übliche Hetze abgehängter Radfahrer gegen die Autoindustrie, die autofahrenden Assi-Bonzen, den Ressourcen verschlingenden Kapitalismus?
    Den „Medien“ laufen in Scharen die Leser weg, weil die keinen Nerv mehr haben permanent über rechtsextreme Asylkritiker , homosexuellen Pinguine, gewalttätige Polizisten, freiheitsliebende Rebellen oder vegetarische Asexuelle belehrt zu werden.
    Mögen sie weiterhin in den einschlägigen Fällen von Straftaten begangen von „Männern“ berichten. Zu mehr taugt diese Sorte “ Medien“ nicht.

    1. Such dir doch einfach mal ein hobby in das du deine Energie investieren kannst anstatt dein Frust im Internet über jeden und alles abzulassen ,denn für dein ödes leben können wir alles nichts

  19. Vielleicht sollte sich die vierten Gewalt mal fragen, wieso der Grenzwert im Büro bei 950 Mikrogramm liegt, auf der Straße aber nur bei 40 Mikrogramm.

  20. Vielleicht sollte sich die vierten Gewalt mal fragen, wieso der Grenzwert im Büro bei 950 Mikrogramm liegt, auf der Straße aber nur bei 40 Mikrogramm

  21. Guter Kommentar. Man könnte noch hinzufügen, dass es durch die versprochenen Maßnahmen ja auch nicht sauberer wird, solange nicht jedes Fahrzeug unter realen Bedingungen geprüft und kontrolliert wird. Wenn z.B. der ADAC nach eigenen Prüfungen sagt, mancher Euro-5-Diesel ist sauberer als mancher Euro-6-Diesel, ist das Festlegen irgendwelcher Grenzwerte innerhalb bestimmter Euro-Klassen am grünen Tisch eine Farce. Und ein Fahrverbot für Euro-5-Diesel (oder darunter) eine Frechheit und echter Unsinn.

  22. Wie sehen denn unsere Richter diesen Betrug? Es ist doch nun wirklich bis ins letzte Detail bewiesen, dass die Autofirmen ihre Kunden mit voller Absicht über den Tisch gezogen haben. Geldgierige Konzernlenker mit utopischen Gehältern quetschen auch noch den letzten Cent aus ihrer Ware. Wo ist der Staatsanwalt, der sich diese Herren mal gründlich vorknöpft? Wo ist der Richter, der die Betrügerfirmen dazu verdonnert, ihre Giftschleudern wieder einzusammeln und gegen Bargeld einzutauschen? Oder anders: Wozu haben wir Gesetze, wenn sie nicht angewendet werden???

  23. Die vierte Gewalt ist aber leider hierzulande stark abhängig von den Werbemillionen der Automobilbranche…

    1. Ja sieht man ja gerade, keiner traut sich den Mund aufzumachen und alle kuschen. Haben Sie heute irgendeine Zeitung aufgeschlagen? Oder eine Webseite der Hofberichterstattungspresse geklickt? Absolut nichts, da wird wieder nur Beifall geklatscht.
      Ja es gibt es viel über das man sich in dieser Situation aufregen muss. Aber reflexartig zu implizieren, die vierte Gewalt würde ihrer Pflicht nicht nachkommen entbehrt, meiner Meinung nach, in dieser konkreten Situation jeglicher Grundlage. Im Gegenteil, wenn das nächste Mal jemand hier die Theorie abfeuert, die Politik kontrolliere die Medien, ist die Berichterstattung zum Dieselskandal und -gipfel ein adäquates Gegenbeispiel.

    2. Letztlich muss wohl die fünfte Gewalt, der Verbraucher, angemessen reagieren: Mit Kaufzurückhaltung oder dem Kauf echter Alternativen. Jammerschade, dass das einen einst so stolzen Industriezweig heftig treffen wird, an dem so viele Arbeitsplätze hängen.
      Bin aber auch mal gespannt, wie weit klagende Verbraucher bei unserem Justizsystem kommen, wenn es wegen Fahrverboten in Innenstädten etc. erst mal ins Eingemachte geht.

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