Oliver Wurms neues Magazin „In der Wand“: bildgewaltige Bühne für die Dortmunder Südtribüne

Sportjournalist Oliver Wurm landete in der Vergangenheit mit Panini-Sammelheften etliche Erfolge. Jetzt hat er mit dem Magazin „In der Wand“ der BVB-Südtribüne eine Print-Denkmal gesetzt
Sportjournalist Oliver Wurm landete in der Vergangenheit mit Panini-Sammelheften etliche Erfolge. Jetzt hat er mit dem Magazin "In der Wand" der BVB-Südtribüne eine Print-Denkmal gesetzt

25.000 Auflage - genau so viele Menschen passen auf die Südtribüne des Dortmunder Fußballstadions. Im Rahmen seiner Magazinreihe "Fußballgold" veröffentlicht Oliver Wurm ein weiteres Projekt mit dem Titel "In der Wand". Die Hymne auf die legendäre Dortmunder Süd wird ab Mittwoch, 2. August, an allen Kiosken um Dortmund herum und an Bahnhofskiosken der ganzen Nation zu finden sein.

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„In der Wand, die gelb ist und schwarz, die laut ist und heiß, da hast du keinen Nachnamen“, so beginnt ein Gedicht, das die Grundlage zum jüngsten Projekt von Oliver Wurm bildet. Auf mehr als 80 Seiten beschreibt der Journalist und Medienberater die Emotionen, die mit „der Wand“ in Verbindung gebracht werden. Ein Magazin zu einem Gedicht – in dieser Reduktion ist Oliver Wurms Eloge an die Dortmunder Fan-Hochburg im Westfalenstadion eine Print-Innovation.

Er initiierte das Projekt, als das von Lukas Vogelsang geschriebene Gedicht auf der BVB Website erschien: „Die Idee, den emotionalen Text zu visualisieren, ihm eine bildgewaltige Bühne zu geben, war sofort geboren“, sagt Oliver Wurm.

Für 4,80 Euro wird das Magazin zu haben sein, es setzt eine Reihe von Magazinen fort, die vornehmlich an Fußballfans gerichtet sind. Die neueste Edition unterscheidet sich allerdings von den bisherigen Magazinen, denn zuvor wurden nur Publikationen zu internationalen Fußballevents veröffentlicht. Nun gibt es eine speziell für Dortmund-Fans erstellte Ausgabe, mit Bildern und Emotionen aus der Südtribüne, wie der dazugehörige YouTube-Trailer verdeutlicht.

Das Format ist für ein Magazin eher ungewöhnlich – auf Hochglanz wird verzichtet, denn der passe nicht zur Südtribüne. Die Fotos stammen von dem Sportfotografen Reinaldo Coddou H, der 2014 für das Sportfoto des Jahres ausgezeichnet wurde. Für die in dem Magazin zu sehenden Bilder kletterte er auf die Dachreling des Stadions.

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