„So schnell geben wir nichts verloren“: ZDF bemüht sich weiter um Olympia-Übertragungsrechte

Will seinen Zuschauern doch nich Olympia zeigen: ZDF-Sportdirektor Thomas Fuhrmann
Will seinen Zuschauern doch nich Olympia zeigen: ZDF-Sportdirektor Thomas Fuhrmann

Die Hoffnungen auf Olympia im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sind noch nicht gestorben. Das ZDF will sich weiterhin um Live-Übertragungsrechte der Winterspiele 2018 bemühen. "Wir werden im Konzert der Großen weiter mitspielen - trotz der neuen Player", sagte Sportdirektor Thomas Fuhrmann im Gespräch mit der Zeit. Nach dem Verlust der Champions-League-Rechte an den TV-Sender Sky, mangelt es dem Zweiten an wichtigen sportlichen Liveübertragungen.

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„So schnell geben wir nichts verloren“, sagte ZDF-Sportchef weiter. Für die Übertragungsrechte bei Olympia muss Fuhrmann mit Discovery verhandeln. Der Konzern hatte vergangenes Jahr den Zuschlag für die Spiele bis 2024 erhalten und insgesamt 1,3 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt. Für die Sublizenzen soll das ZDF bislang 100 Millionen Euro geboten haben, Discoverys Forderungen lagen aber angeblich bei 150 Millionen Euro.

Fuhrmann, der seinen Posten im Februar dieses Jahres angetreten hat, steht vor der Herausforderung, die sportliche Relevanz des ZDF wieder herzustellen. Verloren gegangen ist nicht nur Olympia, sondern auch die Rechte an der Übertragung der Champions League. Die Suche nach Alternativen gestaltet sich als schwierig, denn die Beachtung anderer Sportarten wie Eishockey oder Handball ist geringer als die von Fußball oder Olympia.

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