Anzeige

Von wegen „Rock gegen Links“: So tappte Heiko Maas beim Facebook-Talk mit Bild in die Boulevardfalle

Fordert Heiko Maas ein „Rock gegen links“? Von wegen!
Fordert Heiko Maas ein "Rock gegen links"? Von wegen!

So kann man einen Shitstorm provozieren: In der montäglichen Bild-Talkshow "Die richtigen Fragen", die bei Facebook gezeigt wird, legte Moderatorin Anna von Bayern Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) den Begriff "Rock gegen links" in den Mund. Maas war so unvorsichtig, den Begriff aufzugreifen. Die bestellte Empörung ließ nicht lange auf sich warten.

Anzeige
Anzeige

Bei der Bild-Talkshow „Die richtigen Fragen“ war neben Bundesjustizminister Heiko Maas u.a. auch Kanzleramtsminister Peter Altmaier und die Linken-Politikerin Katja Kipping zugeschaltet. Es ging natürlich um die Aufarbeitung der Krawalle in Hamburg während des G20 Gipfels.

Maas verurteilte die Krawallmacher als „asoziale Schwerstkriminelle“ und gab die erstaunliche Aussage zu Protokoll, dass es in einer deutschen Großstadt nie wieder einen solchen Gipfel geben werde. Bild-Politikchef Nikolaus Blome wies darauf hin, dass es nach Ausschreitungen von Rechtsradikalen oft gesellschaftliche Reaktionen, wie etwa „Rock gegen rechts“, gebe. „‚Rock gegen rechts‘ gibt es, warum gibt es kein ‚Rock gegen links'“, wollte Blome wissen. Maas antwortete , dass er das nicht sagen könne. Das müsse man die fragen, die das organisieren. Dann forderte Maas allgemein eine Reaktion der Zivilgesellschaft: „Ich würde mir auch wünschen, dass jegliche Form von politischem Extremismus, der umschlägt in sinnlose Gewalt – mit Straftaten bis hin zum versuchten Mord – nicht ohne gesellschaftliche Reaktion bleibt. Wir sind viel zu lange …“

An dieser Stelle fiel ihm Bild-Moderatorin Anna von Bayern ins Wort und sagte: „Also Sie wünschen sich ein ‚Rock gegen links‘?“

Maas‘ spontane Reaktion: „Ja, ein ‚Rock gegen links‘ oder was auch immer. Das werden diejenigen entscheiden müssen, die das dann auf die Beine stellen. Aber so etwas kann doch nicht ohne gesellschaftliche Reaktion bleiben. Wir sind viel zu oft die schweigende Mehrheit, die ein tolerantes und respektvolles Land will, die dann aber auch glaubt, dass es reicht, die schweigende Mehrheit zu sein. Das reicht eben nicht mehr, wie wir permanent sehen.“

Eigentlich eine harmlose Aussage von Heiko Maas. Wer den Ausschnitt sieht, erkennt klar, dass Maas den Begriff „Rock gegen links“ nur wiederholt, weil er ihm von der Moderatorin vorgesagt wurde. In dem begleitenden Artikel bei Bild.de zur Talkshow wurde die Aussage dann ein wenig zugespitzt:

Über die Täter, die in den vergangenen Tagen ganze Straßen der Hansestadt regelrecht verwüsteten, sagte Mass: „Das sind asoziale Schwerstkriminelle.“ Es seien in Hamburg „schwere Straftaten begangen worden – bis hin zum versuchten Mord“.

Er wünschte sich, „dass das nicht ohne gesellschaftliche Reaktion bleibt. Wir sind viel zu oft die schweigende Mehrheit“, sagte der Justizminister. Vielleicht müsse „es auch ein ’Rock gegen Links’ geben“.

Hier wirkt es so, als sei die Formulierung „Rock gegen links“ ein Einfall von Maas gewesen. Das indirekte Zitat „vielleicht müsse …“ wirkt, als habe Maas ein „Rock gegen links“ gefordert, was schlicht nicht stimmt. Er hatte nur spontan die von den Bild-Leuten in die Diskussion gebrachte Formulierung wiederholt. Nun war der Schaden aber da. Maas war den Boulevard-Profis in die Falle getappt. Nikolaus Blome feuerte auf Twitter die Meute an, indem er schon frühzeitig von einem Shitstorm schrieb, als dieser bestenfalls noch ein laues Lüftchen war:

Blome schreibt nicht direkt, Maas habe ein „Rock gegen links“ gefordert. So wie er seinen Tweet formuliert, legt er dies aber nahe und genau so wurde es dann auch bei Twitter aufgefasst. Bei CDU-Generalsekretär Peter Tauber kam schon an, dass Maas „Rock gegen links“ vorgeschlagen habe, was die ursprüngliche Aussage völlig verdreht:

Und das Unheil nimmt seinen Lauf. Stille Post, made by Twitter:

Schon ist „Rock gegen links“ eine „Forderung“ der SPD:

Nun ist es eine „Idee“ von Heiko Maas:

Heiko Maas „wünscht“ sich das angeblich:

Und so weiter und so fort. Man kann vieles an den Vorschlägen und der Arbeit von Heiko Maas kritisieren und auch seine Aussage, dass es einen solchen Gipfel in keiner deutschen Großstadt mehr geben wird, ist mehr als fragwürdig. Dass die Bild-Leute aber hier wissentlich einen Shitstorm gegen ihn provozieren, ist nicht eben die feine Art. Es ist sogar in hohem Maße unfair. Es gibt schon genügend unnötige Shitstorms und vorschnell verbreitete Halb- oder Unwahrheiten im Netz. Da müssen Medien nicht auch noch welche zusätzlich anstacheln, indem sie Aussagen provozierend zuspitzen und verdrehen. Das trägt nicht zur Vertrauensbildung bei.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Nach den Hamburger Randalen darf man höchst gespannt auf die Wahl des diesjährigen „Unwort des Jahres“ warten. Wie wäre es denn mit „Aktivist“ als Unwort des Jahres?

    Aber ich denke, dass sich die Jury sich schon etwas sinnvolles ausdenken wird was auch in die ideologische Ausrichtung der Jury passt. Vielleicht sollte man „irgendetwas gegen Links“ schon mal in die Vorauswahl nehmen. Denn es kann ja nicht sein was nicht sein darf.

  2. Ein schlichtes politisches Gemüt könnte zum hier angesprochenen Sachverhalt meinen: Entweder waren die Damen & Herren des „Schwarzen Blocks“ selbst überwiegend Provokateure und Agenten des deutschbürgerlichen Staats – oder aber, sofern als politische Linke mit ganzdeutschen Verhältnissen vertraut, nicht nur geschichtslos: Es gab 2007 Heiligendamm mit damals selbst steinewerfenden und andere dazu ermunternden vermummten Polizeiagenten … sondern auch politisch so dumm, daß sie überwiegend Agenten und Provokateuren dieses Staates aufgesessen sind und situativ in deren Falle tappten. So gesehen, gab es seit der Demo am Freitagnachmittag 7. Juli ab Landungsbrücke St. Pauli und später dann auffm Fischmarkt keine großmedial breitgeschwurbelte „sinnlose Gewalt“. Sondern im Kern vom repressiven Staatsapparat veranlaßte Gewaltprovokationen, bei denen sich vermutlich nicht zufällig auf der Schanze auch bald Brüller, Jungkrawallos, Hooligans, Haudraufs und Plüderer einfanden

  3. Wenn Linke wüten, brennen Autos, wenn Rechte wüten, brennen Menschen. Alleine daher ist klar, dass „Rock gegen Rechts“ etabliert ist, aber „Rock gegen Links“ vermutlich vor allem von Nazis besucht würde und dann kann man noch mal richtig Polizei auffahren, um das vor den linken Gegendemonstranten zu schützen. Aber bitte, liebe Bild-Zeitung, organisiert doch ein „Rock gegen Links“ und blamiert euch mal so richtig. Wegen der Anzahl der Leute, die da kommen und wegen deren Gesinnung. (Es geht euch gar nicht darum, dass es organisiert wird, Hauptsache es wird drüber geredet und „links sein“ wird diffamiert.)

  4. Das ganze wirft aber eine legitime Frage auf: Warum soll X gegen Rechts besser sein wie X gegen Links. X gegen Extremismus würde ich verstehen. Aber Links/Rechts verdammen ist jedoch nur polarisierende Propaganda.

  5. Hier wird der Begriff „shitstorm“ seiner eigentlichen Bedeutung entkleidet. Ich sehe jedenfalls keinen shitstorm, auch nicht, daß ein solcher entfesselt wurde.

    Ganz normale Kommentierung einer populistischen Regung von Maas, die Begriffswelt „Rock“ für sich instrumentalisieren zu wollen.

    Es ist eine Intention dieses Artikels erahnbar, gegen Bild so etwas wie einen Hauch von shitstorm lostreten zu wollen.

    Aber Bild ist eben nicht der Kopp-Verlag.

  6. War natürlich hinterlistig, aber wer hat etwas anderes von Bild erwartet?

    Ich muss zugeben, dass ich eine gewisse Schadenfreude nicht verhehlen kann.

  7. Die Bild hat ihm also die Wort so in den Mund gelegt wie die FAZ Gauland als Beleidiger von Boateng entlarvt hat ?
    Ganz normaler Standard in der Branche, oder ?

  8. Ah, Gerald „kauft nicht bei Leuten von denen ich sage die sind rechts“ Hensel ist auch wieder vorne mit dabei.

    1. Hörma, das sind doch „unsere“ Lichter und Lenker aus
      HellDeut-Schland ? :))

  9. Jup, er hats nur im facebook Kommentar Wiederholt … von wegen Falle. Er hats nicht vorgeschlagen, aber konkret bezug darauf genommen!

    1. Soweit ich das sah, hat Maas in seinem Facebook-Kommentar auch keine „Rock gegen links“ Veranstaltung gefordert.

  10. Ist eine in ganz anderer Sicht entlarvende Geschichte – … gegen „rechts“ wird synonym zu „rechtsradikal“ verwandt. Wird diesselbe (so oder so unsaubere oder unfaire) Unschärfe mal gegen „links“ verwandt, schreit man auf. Das passt zu: SPD gegen Extremisten-Koaliton = nicht mit AfD, aber wohl schon mit den Linken, die Millionen des zweite Weltkriegs sind rechts verursacht, die Millionen in der UdSSR nicht links, sondern da waren es singuläre Despoten. Und so weiter: PEGIDA wird hier in MUC jedes Mal (gottseidank!) regelrecht eingekesselt: keine böse Polizei-taktik gegen Grundrechte der Meinungsfreiheit. Dem Mob in HH treten die Bundestagsabgeordneten wie die HH-„Minister“ der Linken & Grünen bei mit Polizei-taktik ist schuld … die Beispiele sind Legion. Entlarvend dieser Artikel.

    1. Schön diesen albernen Relativierungsversuch zusammengefasst.

      Leider sind die verkappten Linksextremisten mit bürgerlichem Anstrich noch ziemlich erfolgreich mit ihrer Taktik.

  11. Gute Idee!

    Anstelle eines (bekifft) breiten Bündnis gegen rechts, ein nüchternes Bündnis gegen links (eigentlich ja links-reaktionär oder links-faschistisch)!

    AntiFa Opa Campino steht auf der Bühne und verkündet: „Ich bin so scheiße, jeden Morgen muss ich Kotzen, wenn ich meine Fresse im Spiegel sehe“!

    Ja Campino, so geht es vielen…

  12. Hier noch n Meedienthema über den Randalemob:

    http://www.journalistenwatch.com/2017/07/10/von-linksradikalen-verfolgt-und-verpruegelt-interview-mit-max-bachmann/

    Bei der „Welcome to Hell“ Demo gegen G20 wurden wie bereits berichtet mehrere Journalisten fälschlicherweise vom linken Aktivisten und ZEIT-Journalisten Sören Kohlhuber als Rechtsextreme identifiziert, woraufhin es zu einer regelrechten Menschenjagd in Hamburg kam. Wir haben mit einem der Opfer, dem freien Journalisten Max Bachmann darüber gesprochen.

    ###

    Nja klar, mimimi, kein thema usw usf.

    Bis der rote Mob „euch“ rannimmt weil ihr nicht „links“ genug berichtet.

    Das hat ja schliesslich alles nix mit links zu tun..

    1. Von wegen „kein Thema“: http://meedia.de/2017/07/10/nach-hetzjagd-vorwuerfen-beim-g20-zeit-online-trennt-sich-von-stoerungsmelder-autor-soeren-kohlhuber/

      Ansonsten sollten Sie bitte auch als, ich nenne es mal: meinungsfreudiger, Kommentierer auf ihre Wortwahl achten. Ihr Kommentar bewegt sich hart an der Löschgrenze, wg Aufforderung zur Gewalt („Bis der rote Mob „euch“ rannimmt weil ihr nicht ‚links‘ genug berichtet.“) Ich lasse so gut wie alles, was irgend möglich ist, stehen aber gewisse Regeln gilt es dann doch einzuhalten: Keine Beleidigungen, keine Aufrufe zu Gewalt, keine offensichtlichen Unwarheiten. Beim Thema bleiben und höflich sein wäre natürlich auch wünschenswert. So allgemein gesprochen …

  13. Herr Maas steht Synonym der Intellenz der fast gesamten Buntes-Nacht
    oder:

    Ein nordkoreanischer Moment im Bundestag

    Henryk M. Broder

    Erika Steinbach, 1943 in Westpreußen geboren, trat 1974 der CDU bei und war 27 Jahre, von 1990 bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode in wenigen Wochen, Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Am 15. Januar dieses Jahres gab sie ihren Austritt bekannt, sowohl aus der Partei wie aus der Fraktion. Sie sei nicht mehr in der Lage, erklärte sie, die Politik der Kanzlerin mitzutragen; diese entscheide über die Köpfe der Abgeordneten hinweg, „notfalls auch unter Außerachtlassung von Recht und Gesetz“ und aufgrund einer „diffusen Gesinnung“. Steinbach blieb fraktionslose Abgeordnete und wurde von ihren ehemaligen Parteifreunden fortan wie eine Aussätzige behandelt.

    Vorigen Freitag, am selben Tag, an dem der Bundestag das Gesetz über die „Ehe für Alle“ mit großer Mehrheit verabschiedete, nahm auch Erika Steinbach Abschied von ihren Kollegen. In einer knapp vier Minuten langen Rede vor dem Hohen Haus äußerte sie Kritik an der „Ehe-für-Alle“-Regelung. Ehe und Familie stünden unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung, die Ehe sei eine der Verbindung von Mann und Frau vorbehaltene Institution. Vom neuen Bundestag, so Steinbach, erhoffe sie sich, „dass er seine Kontrollfunktion gegenüber der Bundesregierung verantwortungsvoller wahrnimmt als es in den letzten Jahren geschehen ist.“

    Keine Hand im Hohen Haus rührte sich. Eisige Stille füllte den Raum. Da ergriff der Präsident des Bundestages, Norbert Lammert, das Wort. „Frau Kollegin, ich möchte eine Bemerkung in Ihrer Rede zum Anlass für eine Klarstellung nehmen.“ Steinbach, schon auf dem Weg zu ihrem Platz im Plenum, drehte sich intuitiv um und machte ein paar Schritte auf das Rednerpult zu. Worauf der Bundestagspräsident die Contenance verlor. „Sie haben jetzt nicht nochmal das Wort. Ich habe nicht die Absicht, mit ihnen eine Debatte zu führen.“

    Steinbach blieb wie versteinert stehen. Einige Abgeordnete lachten schadenfroh und Präsident Lammert fuhr mit seiner Belehrung fort: Laut Verfassung „entscheidet jeder einzelne Abgeordnete, wie er sich zu welchem beliebigen Punkt auf der Tagesordnung des Bundestages verhält…“ Das war keine Sternstunde des Bundestages, es war ein bis dahin nie erlebter Tiefpunkt an Arroganz. Für Steinbach ein kurzer peinlicher Moment, für Lammert eine Selbstentleibung.

    Zuerst erschienen in der Zürcher Weltwoche..

  14. Was wäre denn so schlimm an „Rock gegen Links“. Linker Terror ist mindestens genauso schlimm wie rechter – auch wenn dies r2g natürlich nicht so sieht und linken Terror lieber als Politik-Folklore relativiert. Also, selbst wenn Maas das gesagt hätte wäre es keine falsche Forderung an die Zivil-Gesellschaft.

    1. Welcher Terror? den der Westen täglich verursacht? weil sich der Westen regelmäßig seit dem Ende des 2 WK über das Völkerrecht stellt, und den Rest der Welt ins Chaos stürzt?

      Mit mehr als 40 illegale Kriege seit dem Ende des 2 WK und mehr als 20 Mio. Getöteten, auf Grund von Lügen, sind hier wohl wer die größten Terroristen?

      Was ist der tägliche Terror des Westens, mit seinen illegalen Drohnen Einsätze, oder die zig Tausenden Bombenabwürfen auf Grund von Lügen, gegen die Sachbeschädigungen, Verwüstungen in Hamburg und Körpververletzungen? Im Übrigen die Gewalt hatte seinen Anfang bei der Polizei.Gibt es Parallelen zum G8-Gipfel in Heiligendamm 2007? Erinnert sei beispielsweise an diese damalige Berichterstattung durch die Medien :
      Zivil-Polizisten als Steinewerfer?
      Polizei bestätigt Einschleusen von Zivilbeamten
      Demoverbot war rechtswidrig
      Mit Panzern und Jets gegen Demonstranten

      Warum werden die Verantwortlichen nicht verhaftet, und in Den Haag angeklagt? Das ist eine Schande!!! Regelmäßig sieht man im Westen den Splitter im Auge der Anderen, aber die Balken im eigenen Auge sieht man regelmäßig nicht?

      Wie viele Menschen sind bisher beim Versuch dem illegalen Bombardierungen zu entkommen ertrunken?

      Warum werden diese Verantwortliche noch geschützt? Aber Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, weil die Mehrheit im Westen schon seit Jahrzehnten vorgeführt wird, sind natürlich schlimmer als das tägliche illegale morden, töten und plündern im Rest der Welt? Nein sobald dem Biedermann in Deutschland sich beim Latte schlürfen gestört fühlt, sind das alles Verbrecher? Da verstehen viele natürlich keinen Spaß mehr…..(?)

      1. @Uli

        Das Problem ist, was Maas da verlangt, ist wie wenn Himmler 1940 „Rock gegen Nationalsozialismus“ ausgerufen hätte oder Mielke „Rock gegen Links“ oder Stalin “ Rock gegen Kommunismus“ , oder Mao „Rock für den Kaiser“ oder Pol Pot „Rock gegen Folter“.

        Das Ding würde auch schon am Mangel von Musikern in Deutschland scheitert, welche den Mut haben sich offen gegen linke Gewalt ( die es natürlich gibt Herr Stegner) auszusprechen. Oder am Ende dreht man es wieder so, dass man erzählt gegen linke Gewalt zu sein aber viel viel mehr auf die Rechten aufpassen zu müssen, es also nen Rock gegen Rechts wird.

        @Illoinen

        Sie haben mein Mitleid!
        Leute, die so Gehringewaschen sind und so unreflektiert ihrem Politkommissar nachplappern, lössen bei mir einfach nur Mitleid aus.

  15. Unkonzentriert wie Heiko Maas wird man, wenn das bisherige Weltbild zur Diskussion steht und plötzlich ins Wanken gerät.

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.