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Selfie bei G20-Krawallen in Hamburg: Der „Riot Hipster“ wird zum Netz-Gespött

Der „Riot Hipster“ ist jetzt ein Internet-Hit
Der "Riot Hipster" ist jetzt ein Internet-Hit

Während des G20-Gipfels in Hamburg kam es am vergangenen Wochenende zu massiven gewaltsamen Krawallen. Am Freitagabend schoss einer der Anwesenden ein Selfie vor der Feuerkulisse in der Schanze – und wurde damit in Windeseile zum Gespött. Im Netz gibt es mittlerweile zahlreiche Fotomontagen, die den "Riot Hipster" zum Beispiel vor dem „Sturm auf die Bastille“ oder der brennenden Hindenburg zeigen.

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Das Foto des angeblichen Kapitalismusgegners, der sich mit einem iPhone 6 vor den Flammen in der Hamburger Schanze inszenierte, entstand am Freitag und machte noch am selben Abend im Netz die Runde:

Nach Angaben von Spiegel Online (SpOn) machte ein österreichischer Journalist das Foto des mittlerweile als „Rot Hipster“ bekannten jungen Mannes. Das Bild wurde mehrere Tausend Mal allein bei Twitter geteilt. Dabei kam schnell die Frage nach der Echtheit der Aufnahme auf. Gegenüber Spiegel Online bestreitet der Fotograf eine Fälschung und betont weiter, der Mann auf dem Foto habe sich nicht an Sachbeschädigungen beteiligt und auch keine Gegenstände ins Feuer geworfen. Eine fotoforensische Analyse der Bildredaktion habe außerdem keinen Anhaltspunkt für eine Manipulation ergeben, erklärt SpOn. Darüber hinaus hätten sich zahlreiche Personen bei Twitter zu Wort gemeldet, die die Szene selber gesehen haben wollen.

Währenddessen entwickelte sich der „Riot Hipster“  zum Internetphänomen: Aufgefordert von dem Journalisten Mario Sixtus, erstellten zahlreiche Twitter-Nutzer eigene Fotomontagen:

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Alle Kommentare

  1. Ich habe diese Hipster Pfeife während der Übertragung auf N24 durch Bild hecheln sehen. Dieser Narr wollte sein Selfie unbedingt vor einer Fernsehkamera „knipsen“. So ein Tumber KNIPSER.

  2. Er war sicher nicht der einzige. Ich halte das Bild für symptomatisch. Man sollte die ganze Diskussion unter folgendem Gesichtspunkt prüfen: Bringt der Mann nicht ein Handeln auf den Punkt, das viele derer, die sich für die Krawalle interessieren oder Stellung nehmen in abgeschwächter Form auch tun? Ich finde das Bild prima, aber wie scheinheilig sind wir, wenn wir uns über den „Riot Hipster“ mokieren?
    Warum sonst würde praktisch gar nicht über andere Proteste oder gar die Fragen gesprochen, die zum Komplex der Strategie der G20 und den Rechten der außerhalb Stehenden gehören, die ich für brennend wichtig halte?

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