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Angriffe von Polizisten auf Reporter beim G20: Journalistenverband fordert Aufklärung

G20 in Hamburg: Polizisten nehmen unter Beobachtung von Journalisten einen Aktivisten fest.
G20 in Hamburg: Polizisten nehmen unter Beobachtung von Journalisten einen Aktivisten fest. Foto: dpa

Nach Berichten über Angriffe von Polizisten auf Medienvertreter beim G20-Gipfel bemüht sich der Deutsche Journalistenverband (DJV) um Aufklärung. "Man muss das nachbereiten. Wir sind bereits an die Polizei herangetreten", sagte ein Sprecher des DJV-Landesverbandes Hamburg am Sonntag.

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„Wir haben großes Verständnis für die Arbeit der Polizei und die Belastungen, denen die Einsatzkräfte ausgesetzt waren. Es ist aber notwendig, dass Journalisten auch in Stresssituationen ihre Arbeit machen können.“

Eine Sprecherin der Polizei in Hamburg sagte: „Unser Rat ist, dass sich betroffene Journalisten an eine Polizeidienststelle wenden und eine entsprechende Strafanzeige erstatten, wenn sie der Auffassung sind, unrechtmäßig behandelt worden zu sein.“

Während des Treffens der Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten hatten unter anderen Reporter der „Bild“-Zeitung und der „Huffington Post“ der Polizei Angriffe und Behinderungen vorgeworfen. Die Deutsche Journalistenunion (DJU) kritisierte den Entzug von Presseakkreditierungen für das G20-Medienzentrum durch das Bundeskriminalamt.

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Alle Kommentare

  1. Der Foto-Kollege wurde von Polizisten gebeten, bei bei der Räumung eines Hauses im Straßenkampf bitte zur Seite zu treten. Na und? Photo-Motive gab es ja genug. Er weigerte sich, ging – trotz dreimaligem Platzverweis in dieser Straße – nicht weg. Huch! – er wurde er nicht ernst genommen mit seinem schönen DJV-Ausweis,

    Jetzt leidet der DJV noch wehleidiger als der Bundeswehrverband. Ist jetzt die Demokratie durch die Polizei in Gefahr? Ja?

    Beim DJV protestieren Youtube-Hospitanten, die nicht vor Ort waren. Ein Tweet mit 5-Sekunden-Clip ersetzt noch keine journalistische Front-Praxis-

  2. Na sowas, jetzt wollen die, die den Linksfaschiasmus immer mediale Rückedeckung geben Aufklärung über die Vorfälle bei einer konzentrierter Aktion der Linksfachisten

  3. Offenbar hat es sich in Polizeikreisen herum gesprochen, das links-kriminelle Faschisten sich Presseakkreditierungen besorgen, um anschließend Straftaten zu begehen oder diese zu unterstützen…

    Falls es mal einen „Unschuldigen“ treffen sollte… mit gefangen, mit gehangen!

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