Akkreditierung entzogen: BKA lässt einzelne Journalisten nicht mehr auf das G20-Gelände

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Einzelnen Journalisten wird offenbar die Berichterstattung über den G20-Gipfel vor Ort erschwert. Wie der Weser Kurier berichtet, habe der Veranstalter einem Reporter der Lokalzeitung abrupt und ohne Begründung die G20-Akkreditierung entzogen. Auch andere Berichterstatter seien ohne jede Angabe von Gründen vom G20-Gipfel ausgeschlossen worden.

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Beim Mitarbeiter des Weser Kurier handelt es sich um den Fotografen Rafael Heygster, der bereits über Geschehnisse vor Ort berichtet hatte. „Als er gegen 13 Uhr am Freitag in das Pressezentrum zurückkehren wollte, teilte man ihm mit, dass ihm seine Akkreditierung entzogen worden sei“, gibt der Verlag der Bremer Zeitung in einer Pressemitteilung bekannt. Auch auf Nachfrage habe Heygster keine Auskunft darüber bekommen, wieso ihm der Zutritt verwehrt wird.

Das gleiche Schicksal hat offenbar auch weitere Journalisten ereilt. So schrieb der Fotograf Björn Kietzmann bei Twitter, dass man ihm ebenfalls die Akkreditierung entzogen habe. Nach Angaben des ZDF-Moderators Daniel Bröckerhoff seien weitere Journalisten betroffen.

Der Weser Kurier will gegen den Ausschluss seines Reporters juristisch vorgehen.

Update, 16:12:
Das Bundeskriminalamt, zuständig für die Presseakkreditierungen, hat mittlerweile eine Stellungnahme veröffentlicht. So habe die Behörde in Abstimmung mit dem Bundespresseamt, das von Regierungssprecher Steffen Seibert geleitet wird, die Entscheidung getroffen, einigen Journalisten die Akkreditierungen zu entziehen. Grund seien nun Bedenken nach erneuten Sicherheitsüberprüfungen.

Wie der Deutsche Journalisten Verband mitteilt, will das BKA keine weiteren Angaben machen. Gründe würden den Betroffenen nur persönlich mitgeteilt.

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