G20-Krawalle: DJV mahnt Reporter zur Vorsicht und fordert Polizei auf, Journalisten nicht als „Störenfriede“ zu behandeln

DJV-Chef Frank Überall
DJV-Chef Frank Überall

Der Deutsche Journalisten-Verband DJV mahnt Berichterstatter, die in der aktuellen G20-Stadt Hamburg im Einsatz sind zu "äußerster Vorsicht". "Nach Informationen des DJV wird weder von gewalttätigen Demonstranten noch von Einsatzkräften Rücksicht auf Reporter, Fotografen und Kameraleute genommen", so der Verband in einer Mitteilung.

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„Passen Sie noch besser als sonst auf sich auf“, sagt der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall zur aktuellen Lage in Hamburg. Überall fordert die Einsatzleiter vor Ort gleichzeitig auf, den Polizisten „einzuschärfen, dass Journalisten keine Störenfriede seien, sondern den Auftrag zur freien und ungehinderten Berichterstattung wahrnähmen.“

Eine berichtigte Aufforderung, wenn solche Dialoge wie der von der taz-nord getwitterte sich auch nur annähernd so zugetragen haben:

Journalisten, die an der Berichterstattung gehindert werden, können sich „an den DJV-Landesverband Hamburg wenden, dessen Mitarbeiter während des G20-Gipfels mobil erreichbar sind unter (0178) 519 71 09 und per Mail an info@djv-hamburg.de„, so der Verband weiter.

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Alle Kommentare

  1. Das sich gerad die taz beschwert – ist, ja eigentlich offensichtlich. taz, Spiegel, Zeit, SZ, ARD, etc. sind ja bekannt für ihren objektiven Umgang mit linksextremistischer Gewalt.

    Sollte im übrigene Stimmen was die FAZ über die Twitter-Eskapaden eines gewissen Hamburger Verlegers, ja Augstein, zum Thema G20 und linke Gewalt berichtet, kann man Herrn Augstein und dem Spiegel massiven Aufruf zur Gewalt bescheinigen.

    Recherchierr das doch bitte einmal – oder?

  2. Zum Glück äußert sich der DJV nicht zu den sich häufenden Angriffen gegen Reporter durch Globalisierungsgegner in Hamburg.
    Man darf sich wundern über die dortige Einstellung.

  3. Eine “ Jornalistin“ der taz als seriöse Quelle?! Echt jetzt. Wo bleibt der Pressesprecher des IS zu den rassistischen Vorwürfen des Extremismus?

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