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„You’re fired!“ Spiegel gewinnt Kiosk-Woche mit Trump-Titel knapp vor starkem stern

Die Heftausgaben 23 / 2017 von Spiegel, stern und Focus
Die Heftausgaben 23 / 2017 von Spiegel, stern und Focus

Politik, Reise, Medizin: In der Heftwoche 23 Anfang Mai setzten die Chefredakteure der aktuellen Wochenmagazine erneut auf sehr unterschiedliche Titelthemen. Nur beim Focus ging die Kiosk-Strategie nicht auf: Das Fakten-Magazin ließ mit dem Thema "Volksleiden Kopfweh" im Einzelverkauf Federn. Erfolgreich waren dagegen Spiegel mit einem Trump-Cover und stern mit "50 Traumzielen vor der Haustür".

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Wie schon mehrfach in der jüngeren Vergangenheit hoben die Blattmacher um Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer ein Motiv des kubanisch-amerikanischen Illustrators Edel Rodriguez auf den Titel, das US-Präsident und Golf-Fan Donald Trump zeigt, wie er einen Erdball in den Himmel schießt – unterlegt mit der Headline „You’re fired“, die auf Trumps Ausstieg aus dem Klimaabkommen anspielt. 203.769 Käufer fanden Titelmotiv und Heft im Einzelverkauf. Mit diesem Wert konnte das Nachrichtenmagazin nach einer Reihe weniger erfolgreicher Titel zum zweiten Mal in Folge die 200.000er-Grenze im EV überspringen und den Drei-Monats-Durchschnitt von 195.400 Exemplaren toppen. Für den Durchschnittsverkauf der vergangenen zwölf Monate reichte es allerdings nicht; dieser liegt bei 210.500 Heften. Der Blick auf den Gesamtverkauf: 755.212 Exemplare, davon 57.259 ePaper.

Auch bei Gruner + Jahrs stern wird man mit der Verkaufswoche 23 zufrieden sein. Mit „50 Traumziele vor der Haustür“ kam das Heft im Einzelhandel auf 196.053 verkaufte Exemplare, womit das Magazin den Aufwärtstrend aus der Vorwoche noch einmal steigern konnte. Die Zahl lag deutlich sowohl über dem Drei-Monats-Schnitt (171.700 Exemplare) als auch über dem Zwölf-Monats-Schnitt (177.900). Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Dieser lag bei 613.728 Exemplaren, davon 21.842 ePaper.

Katerstimmung dürfte dagegen beim Focus um Chefredakteur Robert Schneider herrschen. Mit dem Kopfweh-Titel und dem plakativen Versprechen „Schluss mit dem Schmerz“ (wie üblich vom Fotomotiv einer ansehnlichen jungen Dame flankiert) konnte das Magazin mit Sitz in Berlin im Einzelverkauf nicht punkten und stürzte auf ganz schwache 50.548 verkaufte Exemplare ab. Im Durchschnitt der vergangenen drei Monate hatte der Focus noch 67.900 Hefte im EV verkauft, im Zwölf-Monats-Schnitt waren es 65.500. Der Gesamtverkauf lag hier bei 410.476 Heften, davon 31.295 ePaper-Ausgaben.

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