11,37 Mio. sehen Deutschland-Mexiko beim Confed-Cup, „Global Gladiators“ stürzen auf Minusrekorde

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ProSieben-Show "Global Gladiators"

Grandiose Quoten für das deutsch-mexikanische Halbfinale beim Confederations Cup. 11,37 Mio. Fans sahen es am Donnerstagabend im Ersten - ein Marktanteil von 37,0%. Natürlich kam niemand von der Konkurrenz auch nur annähernd an diese Zahlen heran - auch im jungen Publikum nicht. Gleich auf neue Tiefstwerte abgestürzt ist dabei sogar die ProSieben-Show "Global Gladiators" - mit nur 6,1% bei den 14- bis 49-Jährigen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Nicht mehr weit bis zum Alltime-Rekord: 11,37 Mio. sehen Confed-Cup-Halbfinale

11,37 Mio. Fußball-Fans sahen also den klaren Sieg des deutschen Confederations-Cup-Teams. Damit war das Halbfinale das bisher stärkste Spiel des diesjährigen Turniers – auch beim Marktanteil (37,0%). Einen Alltime-Rekord gab es aber (noch) nicht: Den hält weiterhin das Halbfinale des 2005er-Confed-Cups, das Deutschland im eigenen Land gegen Brasilien bestritt und verlor. 12,77 Mio. sahen damals zu. Nach dem Einzug des deutschen Teams ins Finale könnte es am Sonntag aber noch zu einem solchen neuen Rekord kommen.

2. Altes „Traumschiff holt immerhin 11,5%, Privatsender in der Prime Time auch am Donnerstag alle unter der 2-Mio.-Marke

Der schärfste Prime-Time-Konkurrent des Ersten war am Donnerstag das ZDF. Das fünf Jahre alte „Traumschiff“ lockte immerhin 3,60 Mio. Zuschauer an – ein Marktanteil von 11,5%. Im Anschluss – als der Fußball im Ersten zu Ende war – kam das „heute-journal“ mit 3,81 Mio. Sehern auf 13,4%. Die Privatsender blieben am Hauptabend hingegen erneut allesamt unter der 2-Mio.-Marke. Am nächsten kam dieser Marke noch die Sat.1-Serie „Criminal Minds: Beyond Borders“ – mit 1,80 Mio. Sehern und 5,9%. RTLs „Lehrer“ kam gar nur auf 1,39 Mio. und 1,45 Mio. Seher.

3. „Global Gladiators“ stürzen auf indiskutable 6,1%

Auch bei den 14- bis 49-Jährigen gewann der Fußball deutlich: 3,20 Mio. junge Fans entsprachen hier einem Marktanteil von 32,5%. Der erste Konkurrent erreichte nichtmal ein Drittel dieser Zuschauermenge: „Der Lehrer“ sahen bei RTL um 21.15 Uhr 980.000 14- bis 49-Jährige (9,4%). Besser lief es danach für „Schmidt – Chaos auf Rezept“: 920.000 und 900.000 entsprachen um 22.15 Uhr und 23.10 Uhr 12,1% und 17,3%. Zu den großen Verlierern des Abends gehörte ProSieben-Show „Global Gladiators“, die mit nur 610.000 14- bis 49-Jährigen auf 6,1% stürzte – neue Minusrekorde. Bei Sat.1 gab es um 20.15 Uhr für „Criminal Minds: Beyond Borders“ 7,4%, um 21.10 Uhr und 22.10 Uhr für „Criminal Minds“ 6,1% und 9,9%.

4. Vox punktet mit „Ich – einfach unverbesserlich“

Eine Woche vor dem deutschen Kinostart des dritten „Ich – einfach unverbesserlich“-Films zeigte Vox den ersten noch einmal im Free-TV. Immerhin 800.000 14- bis 49-Jährige sahen ab 20.15 Uhr zu – ein guter Marktanteil von 7,9%, der gegen den Confederations Cup noch höher einzuschätzen ist. Um 20.15 Uhr erreichten nur Das Erste und RTL noch mehr junge Zuschauer. RTL hing um 20.15 Uhr mit dem „Frauentausch“ bei 4,1% fest, steigerte sich um 22.20 Uhr zumindest auf solide 5,5%. kabel eins startete mit miesen 3,0% für „50 erste Dates“ in den Abend, kletterte um 22.05 Uhr mit „Leg Dich nicht mit Zohan an“ aber auf starke 7,1%.

5. zdf_neo-Reihe „Volksvertreter“ startet mit sehr wenigen Interessenten

Um 22.15 Uhr lief bei zdf_neo die neue Sendung „Volksvertreter“ an, in der Bürger die Möglichkeit haben, einen Tag mit einem Politiker zu verbringen, der ihnen politisch nicht nahe steht. Das Interesse an der Premiere war sehr gering. Nur 80.000 und 60.000 sahen die beiden ersten Folgen – Marktanteile von 0,4%. Keine andere zdf_neo-Sendung lag am gesamten Donnerstag unter dieser Marke. Zu den Gewinnern unter den kleinen Sendern gehörte hingegen das mdr Fernsehen, das mit den „besten Hits aller Zeiten“ ab 20.15 Uhr in Konkurrenz zum Fußball 940.000 Leute überzeugte – 3,1%. Im NDR Fernsehen sahen den Film „Die Fischerin“ ab 22 Uhr sogar 1,00 Mio. (4,7%).

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