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Nach dem Erfolg der Bundeswehr-Soap „Die Rekruten“: Soldaten-Show wird mit Millionen-Budget fortgesetzt

Kommt doch nicht ins Fernsehen, zumindest nicht bei RTL II: Die Bundeswehr-Produktion „Die Rekruten“
Kommt doch nicht ins Fernsehen, zumindest nicht bei RTL II: Die Bundeswehr-Produktion "Die Rekruten"

Die Web-Serie "Die Rekruten" der Deutschen Bundeswehr war mit über 44 Millionen Aufrufen ein Überraschungshit. Die Bundeswehr plant deshalb für den Herbst ein neues Format, das Soldatinnen und Soldaten im täglichen Einsatz zeigt. Das Verteidigungsministerium hat für die Produktion ein Millionen-Budget bereitgestellt.

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Dies berichtete die Welt am vergangenen Dienstag. Demnach habe das Verteidigungsministerium sechs Millionen Euro aus dem Budget der Nachwuchswerbung für die neue Web-Serie bereitgestellt. Das gehe aus den Antworten des Verteidigungsministeriums auf zwei schriftliche Anfragen des Linken-Abgeordneten Norbert Müller hervor, die der Tageszeitung vorliegen.

Mit der Produktion der neuen Soldaten-Reality-Show sei die Rahmenvertragsagentur des Ministeriums, Castenow Communications GmbH, beauftragt. „Die Haushaltsmittel decken die geplanten Ausgaben sowohl für die Produktion als auch die Bewerbung der Webserie ab“, zitiert die Welt den Linken-Abgeordneten.

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Derweil hat sich RTL II die Rechte an dem Vorgänger „Die Rekruten“ gesichert und wird demnächst einen Zusammenschnitt der Webserie zeigen. Linke und Grüne hatten bereits die Millionen-Kosten der „Rekruten“ scharf kritisiert und eine Verniedlichung des Soldatenberufs beklagt. Rund 1,7 Millionen Euro hatte die Bundeswehr in die Hand genommen, um die erste Web-Serie zu produzieren.

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