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FAZ kürt Kai Diekmann zum „Ersatzsohn des Kanzlers“ und sichert sich mit Tipps zum Vermögensaufbau die Spitze der Blendle-Charts

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Tageszeitungen und Magazine haben das Gespräch gesucht – und die Blendle-Nutzer auch: Vier Interviews haben sich in der Top-Ten des Journalismus-Shops platziert. An die Spitze hat sich allerdings ein im Vergleich schlankes Service-Stück der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gesetzt, in dem ein Finanzexperte Tipps zum Vermögensaufbau für junge Menschen liefert.

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Dabei wurde die Medienwelt eigentlich von nur einem Thema bestimmt: Tod, Wirken und Vermächtnis von Altkanzler Helmut Kohl. Zumindest „Der letzte Akt“ von Kohl, skizziert vom Spiegel, hat es auf den zweiten Platz der Blendle-Charts geschafft.

Dominiert wurde die Top-Ten des Journalismus-Shops allerdings von Interviews. Ob mit einem Forscher, der seine neue Typisierung der Schlaftypen vorstellt („Mit Löwen diskutiert man am besten beim Frühstück“, Brigitte, Platz 3) oder mit dem Gründer einer neuen Krankenversicherung („Wir wollen der Tesla der Krankenversicherung sein“, Handelsblatt, Platz 10) – nicht nur die Blätter, sondern auch die Blendle-Leser haben offenbar das Gespräch gesucht. Reportagen (z.B. „Trumps Rote Linie“, WamS, Platz 5) und sogar ein Geburtstagsgruß („Im Herzen ein Kommunist“, Die Zeit, Platz 8) haben jedoch auch ihre Leser gefunden.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 21. Juni bis 28. Juni 2017:

1. „Der Mangel an Bildung kostet ein Vermögen“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 955 Wörter, 45 Cent
Ein Finanzexperte liefert Tipps zum Vermögensaufbau für junge Menschen.

2. „Der letzte Akt“ – Der Spiegel, 2697 Wörter, 75 Cent
Spiegel berichtet über Maike Kohl-Richters Kampf um das Vermächtnis ihres Mannes – und wie sie selbst Merkel von der Beerdigung fernhalten wollte.

3. „Mit Löwen diskutiert man am besten beim Frühstück“ – Brigitte, Tanja Pöpperl, 1019 Wörter, 65 Cent
Ein Schlafforscher stellt seine neue Typisierung der Schlaftypen vor: Wolf, Löwe, Bär und Delfin.

4. „Wir unterschätzen alltägliche Gefahren“ – Capital, Britta Langenberg, 2322 Wörter, 89 Cent
Interview mit einem Verhaltensökonomen, der gefühlte von echten Gefahren trennt und Tipps zum privaten Risikomanagement gibt.

5. „Trumps rote Linie“ – Welt am Sonntag, Seymour M. Hersh, 4727 Wörter, 35 Cent
Übersetzung der Reportage von Seymour M. Hersh über Trumps zweifelhafte Reaktion auf den Giftgasangriff von Baschar al-Assad auf Zivilisten.

6. „Meinen Sie, ich bilde mir den Schmerz ein?“ – Focus Gesundheit, Werner Siefer, 1363 Wörter, 55 Cent
Die häufigste Ursache für Rückenschmerze seien psychische Probleme, erläutert ein Psychologe im Interview.

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7. „In einem dunklen Land“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 1830 Wörter, 45 Cent
Wie es sich anfühlt, als Tourist in Nordkorea zu sein: Ein Erfahrungsbericht.

8. „Im Herzen ein Kommunist“ – Die Zeit, Slavoj Žižek, 1693 Wörter, 59 Cent
Peter Sloterdijk wird 70 und Slavoj Žižek gratuliert: Er würde lieber mit Sloterdijk diskutieren, als „im abgestandenen Wasser des liberalen Konsenses zu treiben“.

9. „Warum Berührung unter die Haut geht“ – Geo, Ines Possemeyer, 4982 Wörter, 95 Cent
Geo-Titelgeschichte zum Thema Berührung: Ohne Tastsinn könnten wir nicht existieren.

10. „Wir wollen der Tesla der Krankenversicherung sein“ – Handelsblatt, Carsten Herz/Christian Schnell, 1133 Wörter, 35 Cent
Mit Ottonova kommt in Deutschland die erste neue Krankenversicherung seit 17 Jahren auf den Markt. Handelsblatt interviewt den Gründer.

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird von einer spannenden Analyse über das Verhältnis von Altkanzler Kohl und Ex-Bild-Herausgeber Kai Diekmann, laut FAZ-Autor Markus Wehner „Der Ersatzsohn des Kanzlers“, angeführt. Gefolgt von einem Stück der NZZ, die sich die Frage stellt: „Sind Algorithmen nur Algorithmen?“ – kleiner Spoiler: sie sind wesentlich mehr als das. Auf dem dritten Platz rangiert das Handelsblatt-Interview mit dem Gründer einer neuen Krankenversicherung, das bereits in den Top-Ten den zehnten Platz besetzt.

1. „Der Ersatzsohn des Kanzlers“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Markus Wehner, 1699 Wörter, 45 Cent
Wie Ex-Bild-Chef Kai Diekmann einer von Kohls engsten Vertrauten wurde, und was das bis heute für die Bild bedeutet.

2. „Das Netz ist nie neutral“ – NZZ, Anna-Verena Nosthoff/Felix Maschewski, 1214 Wörter, 89 Cent
Algorithmen spiegeln immer das Wertesystem ihrer Programmierers wider, so eine Mathematikerin in der NZZ.

3. „Wir wollen der Tesla der Krankenversicherung sein“ – Handelsblatt, Carsten Herz/Christian Schnell, 1133 Wörter, 35 Cent
Mit Ottonova kommt in Deutschland die erste neue Krankenversicherung seit 17 Jahren auf den Markt. Handelsblatt interviewt den Gründer

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