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9,24 Mio. sehen U21-Elfmeterschießen, ProSieben versagt mit seiner neuen Serie „The Mick“

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Jubelnde deutsche Spieler nach dem U21-Sieg im Elfmeterschießen gegen England

Ein Sieg im Elfmeterschießen gegen England. Manche Dinge bleiben im Fußball einfach immer gleich. Der deutschen U21 gelang das am Dienstag bei der EM in Polen. 9,24 Mio. sahen die Entscheidung im Ersten. Die Verlängerung kam vorher auf 6,86 Mio., die beiden regulären Halbzeiten auf 3,64 Mio. und 4,61 Mio.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. Das Erste triumphiert mit Fußball und Dienstags-Serien

Grandiose Quoten zwischen 17.15 Uhr und 22.40 Uhr erzielte Das Erste am Dienstag. Los ging es mit der U21-EM. Die Vorberichte, Analysen, etc. sahen 2,67 Mio. Fans (16,9%), die beiden regulären Halbzeiten des Halbfinals gegen England 3,64 Mio. (22,0%) und 4,61 Mio. (20,3%). Als es in die Verlängerung ging, waren ab 19.55 Uhr schon 6,86 Mio. Fans (25,3%) dabei und das Elfmeterschießen, dass das deutsche Team schließlich gewann, kam auf 9,24 Mio. Zuschauer und grandiose 31,5%. Anschließend sahen noch 7,06 Mio. Neugierige (23,9%) die 20-Uhr-„Tagesschau“, die wegen des Fußballs erst um 20.52 Uhr lief. Die beiden traditionell starken Dienstags-Serien „Um Himmels Willen“ und „In aller Freundschaft“ liefen trotz Verspätung ebenfalls noch grandios: 5,55 Mio. und 4,59 Mio. Seher entsprachen 19,1% und 18,0%.

2. Kein ARD-Konkurrent kommt um 20.15 Uhr auf mehr als 2,50 Mio. Zuschauer

Der Fußball gewann mit riesigem Vorsprung den Dienstag. Um 20.15 Uhr, als im Ersten die Verlängerung lief, sahen nur 2,50 Mio. Leute das Top-Programm der Konkurrenz. Das hieß „ZDFzeit: Königliche Dynastien – Die Glücksburger“ und erreichte mit seinen 2,50 Mio. Zuschauern einen Marktanteil von 8,7%. Stärkste Prime-Time-Sendung der Privaten war die RTL-Serie „Bones“ mit 1,98 Mio. (6,9%) und 2,35 Mio. (8,3%) Sehern, dahinter folgt „Sing meinen Song“ von Vox mit 1,97 Mio. und 6,8%.

3. „Sing meinen Song“ schlägt erneut die private Konkurrenz im jungen Publikum

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Auch bei den 14- bis 49-Jährigen hieß die Nummer 1 des deutschen Fernsehens ganz klar Fußball. Das Elfmeterschießen sahen hier 2,44 Mio. Fans (25,7%), die Verlängerung vorher 1,75 Mio. (20,5%). Die beiden regulären Halbzeiten erreichten ab 18 Uhr 830.000 und 1,11 Mio., sowie Marktanteile von 17,2% und 16,4%. In der Prime Time hieß der stärkste ARD-Konkurrent Vox: 1,31 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen ab 20.15 Uhr „Sing meinen Song“, der Marktanteil lag bei 13,7%. Damit kam die Vox-Show zwar nicht an ihre Vorwochen-Rekorde von 20,0% heran, doch das war gegen ein spannendes Fußball-Halbfinale auch nicht zu erwarten. RTL kam mit Bones“ auf 990.000 und 1,22 Mio., sowie 10,5% und 12,7%. Nach Ende des Fußballs lief es also klar besser.

4. ProSieben versagt mit der neuen Sitcom „The Mick“, Sat.1 mit dem Film „Liebe macht sexy“

Nicht zufrieden mit dem Dienstagabend können ProSieben und Sat.1 sein. Bei ProSieben landeten „Die Simpsons“ mit drei Folgen ab 20.15 Uhr zwischen 9,3% und 9,7%. Die neue Comedyserie „The Mick“ stürzte um 21.45 Uhr – der Fußball war längst zu Ende – mit nur 660.000 14- bis 49-Jährigen auf schwache 7,0%. Noch dahinter landete Sat.1 mit seinem Film „Liebe macht sexy“: 570.000 junge Menschen entsprachen nur 6,0%.  Bei ProSieben kamen die beiden neuen „Mom“-Folgen nach „The Mick“ noch auf ebenfalls ungenügende 6,6% und 7,3%. RTL II erreichte mit dem „Trödeltrupp“ 5,0%, kabel eins mit „Achtung Abzocke“ bessere 5,7%.

5. Auch Sport1 holt Top-Quoten mit U21-Fußball, zdf_neo und WDR stark mit Krimis

Das zweite Halbfinale der U21-EM lief ab 20.55 Uhr bei Sport1: Spanien besiegte dabei Italien und 1,08 Mio. sahen zu. Halbzeit 1 erreichte dabei mit 820.000 Fans 2,8%, Durchgang 2 mit 1,37 Mio. ab 22 Uhr sogar grandiose 5,6%. zdf_neo lockte unterdessen ab 20.15 Uhr 1,53 Mio. Menschen mit „Die Toten vom Bodensee“, erreichte damit einen Marktanteil von 5,3%. Ähnlich viele Zuschauer lockte um 22 Uhr ein 15 Jahre alter Münster-„Tatort“ im WDR Fernsehen: 1,44 Mio. Krimifreunde reichten hier sogar für sagenhafte 7,2%.

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