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Betrugsvorwürfe: Ex-MDR-Unterhaltungschef Udo Foht muss sich vor Gericht verantworten

Udo Foht, ehemaliger Unterhaltungschef beim Mitteldeutschen Rundfunk, muss sich vor Gericht verantworten.
Udo Foht, ehemaliger Unterhaltungschef beim Mitteldeutschen Rundfunk, muss sich vor Gericht verantworten.

Udo Foht (66), ehemaliger Unterhaltungschef des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), muss sich demnächst wegen Betrugs, Steuerhinterziehung, Untreue und Bestechlichkeit vor Gericht verantworten. Das teilte das Landgericht Leipzig am Dienstag mit. Termine für den Prozess stehen noch nicht fest. Die Affäre um den Fernsehmanager war 2011 ans Licht gekommen, woraufhin er vom MDR gekündigt wurde.

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Bei den Betrugsvorwürfen geht es darum, dass Foht bei Managern und TV-Produktionsfirmen Darlehen erbeten, das Geld jedoch nie zurückgezahlt haben soll. So sei ein Schaden von rund 250 000 Euro entstanden. Das Geld soll an einen von ihm geförderten Ex-Moderator geflossen sein. Der inzwischen 50-Jährige ist in dem Zusammenhang seinerseits wegen Erpressung angeklagt, sein Anwalt wegen Beihilfe. Dieses Verfahren werde jedoch vor einer anderen Strafkammer verhandelt, teilte das Gericht mit. Foht hat sich nie öffentlich zu den Vorwürfen geäußert.

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