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Bis zu drei Millionen Dollar pro Folge: Facebook verhandelt mit Hollywood-Studios für Bewegtbild-Offensive

Facebooks TV-Offensive von Mark Zuckerberg (Foto) nimmt weiter Form an
Facebooks TV-Offensive von Mark Zuckerberg (Foto) nimmt weiter Form an

Dass Facebook im großen Stil ins Bewegtbild-Geschäft einsteigen will, ist kein Geheimnis. Wie viel sich das soziale Netzwerk die Offensive kosten lassen will, allerdings schon. Zumindest bis jetzt: Bis zu drei Millionen Dollar will der Internet-Gigant von Mark Zuckerberg hinlegen – für nur eine Episode, wie das Wall Street Journal nun berichtet.

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Einerseits fünf- bis zehnminütigen Low-Budget-Produktionen für die YouTube und Snapchat-Generation, andererseits mit Hochglanz-Produktionen mit der Güteklasse von „House of Cards“ – bereits Mitte Juni will Facebook erste Show- und Serien-Angebote starten, insgesamt „zwei Dutzend“ Produktionen soll Facebook in Auftrag gegeben haben, hat der Business Insider Anfang Mai berichtet.

Bisher allerdings unklar: Wen will Facebook konkret mit der Bewegtbild-Offensive erreichen, womit genau – und wie viel lässt sich das weltweit größte Social Network den Vorstoß in den Fernsehmarkt kosten?

Der Umfang der Bewegtbild-Offensive wird nun konkreter. Laut dem Wall Street Journal befindet sich Facebook in Gesprächen mit Hollywood-Studios und -Agenturen, um bereits Ende diesen Sommers mit eigenproduzierten „Qualitätsshows“ an den Start gehen zu können. In jenen Gesprächen soll das soziale Netzwerk signalisiert haben, dass man eine Zielgruppe zwischen 13 bis 34 Jahren adressiere – und pro Episode bis zu drei Millionen US-Dollar investieren würde. Für die schlankeren Low-Budget-Produktionen sollen den Inhalte-Lieferanten zwischen 5.000 und 20.000 Dollar der Werbeeinnahmen, die während der kurzen Clips offenbar eingespielt werden sollen, pro Episode gewährt werden.

Laut der Zeitung suche Facebook nach Formaten wie dem Serien-Drama „Pretty Little Liars“ und „Scandal“, aber auch Reality-Shows wie „The Bachelor“ – bereits in der Pipeline seien etwa das Beziehungsdrama „Strangers“ und die Game-Show „Last State Standing“. Facebook wollte gegenüber der Zeitung allerdings kein Statement zu den konkreten Content-Plänen abgeben.

 

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