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Interesse an Confed-Cup steigt: 8,62 Mio. sehen Deutschland-Chile

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Die deutschen Fußball-Fans scheinen Gefallen am jungen deutschen Confederations-Cup-Team zu finden. 8,62 Mio. sahen trotz Hochsommer-Wetter am Donnerstagabend das Match gegen Chile im Ersten - ein Marktanteil von 31,4%. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen gewann das Spiel mit 2,57 Mio. und 28,1% deutlich. Schärfste Verfolger: "Inga Lindström" und "Der Lehrer".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Confederations-Cup gewinnt zweieinhalb Millionen Fans hinzu

8,62 Mio. Fußballfreunde interessierten sich am Abend also für das Confed-Cup-Spiel gegen Chile. Der Marktanteil lag bei tollen 31,4%. Damit sahen deutlich mehr zu, als beim Auftakt-Match des deutschen Teams gegen Australien (6,07 Mio.). Allerdings fand das auch an einem Werktag um 17 Uhr statt – und nicht in der publikumswirksameren Prime Time. Einen neuen Confed-Cup-Rekord erreichte das Chile-Match allerdings noch nicht: Der stammt vom Wettbewerb aus dem Jahr 2005, als Deutschland im eigenen Land im Halbfinale gegen Brasilien verlor und 12,77 Mio. Fans zusahen.

2. „Inga Lindström“ holt solide Zahlen gegen den Fußball, Private gehen unter

Stärkster Fußball-Konkurrent war am Freitagabend der ZDF-Film „Inga Lindström: Leg dich nicht mit Lilli an“. Immerhin 3,18 Mio. sahen ihn und bescherten dem Sender einen recht ordentlichen Marktanteil von 11,4%. Die Privaten hatten in der Prime Time hingegen nicht den Hauch einer Chance. Die meisten Zuschauer sammelte noch die Sat.1-Serie „Criminal Minds“ ein, die um 22.10 Uhr 1,65 Mio. (7,9%) sahen. Ebenfalls auf 1,65 Mio. kam RTLs „Der Lehrer“ um 20.15 Uhr (5,9%). Diese Zahlen reichen aber nichtmal für die Tages-Top-20.

3. RTL-Serien bei 14-49 vor ProSieben und Sat.1, „Global Gladiators“ trotz Fußball stabil

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Auch im jungen Publikum gewann der Confederations Cup den Tag: 2,57 Mio. Fans sahen Deutschland-Chile ab 20 Uhr – ein Marktanteil von 28,1%. Stärkster Konkurrent war hier RTL: „Der Lehrer“ sahen 1,09 Mio. und 1,03 Mio., was 12,2% und 10,6% entsprach. Auch wenn ProSiebens „Global Gladiators“ weiter unter dem Sender-Soll landen, haben sie sich dennoch offenbar ein sehr treues Publikum erarbeitet. Denn trotz Fußball sahen mit 800.000 14- bis 49-Jährigen sogar ein paar mehr zu als vor einer Woche (770.000). Der Marktanteil schrumpfte aber wegen des höheren Gesamt-TV-Konsums von 9,6% auf 8,8%. Sat.1 erzielte mit „Criminal Minds: Beyond Borders“ und zweimal „Criminal Minds“ unterdessen 7,8%, 7,2% und 9,8%.

4. RTL II dreht nach 22 Uhr mit dem „Frauentausch“ auf, Vox und kabel eins schwach mit Filmen

In der zweiten Privat-TV-Liga überraschte RTL II ab 22.20 Uhr mit grandiosen „Frauentausch“-Quoten: 510.000 14- bis 49-Jährige sorgten da für einen Marktanteil von 8,6%. Für den „Frauentausch“ ist das der beste Abend-Marktanteil seit Oktober. Vorher – um 20.15 Uhr – gab es gegen den Fußball mit 430.000 14- bis 49-Jährigen hingegen 4,5%. Am gesamten Abend blass blieben Vox und kabel eins mit Filmen: „Wenn Liebe so einfach wäre“ erreichte bei Vox 4,6%, „Cold Creek Manor“ und „Ghost“ bei kabel eins 3,6% und 4,1%.

5. Super RTL punktet mit „Vermisst“, der NDR mit Aktuellem zum Unwetter

Bei den kleineren Sendern tat sich am Abend noch Super RTL hervor: Die beiden „Vermisst“-Ausgaben sammelten ab 20.15 Uhr 230.000 14- bis 49-Jährige ein – gute Marktanteile von 2,5% und 2,4%. Im Gesamtpublikum sahen 640.000 und 780.000 zu, was für ähnlich gute Marktanteile reichte. Noch stärker war hier das mdr Fernsehen mit den „besten Hits aller Zeiten“: 900.000 bescherten dem Sender ab 20.15 Uhr 3,3%. Im NDR Fernsehen kam „NDR-aktuell“ – sicher auch wegen der Unwetter – um 22 Uhr auf 1,17 Mio. Seher und stolze 4,5%. Schon um 20.15 Uhr sendete man ein „NDR aktuell – Extra“ – und knackte mit 1,15 Mio. und 4,4% ebenfalls klar die Mio.-Marke.

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