Stefan-Raab-Comeback bei ProSieben mit „Das Ding des Jahres“ und Steffen Henssler macht „Schlag den Raab“

Stefan Raab produziert wieder für ProSieben, Steffen Henssler übernimmt seine alte Sendung
Stefan Raab produziert wieder für ProSieben, Steffen Henssler übernimmt seine alte Sendung

Das dicke Ding kam zum Schluss: Bei den Screenforce Days in Köln verkündete TV-Rentner Stefan Raab sein Comeback bei Pro Sieben. Er wird für seinen alten Haussender die Erfinder-Show "Das Ding des Jahres" entwickeln - aber nicht selbst moderieren. Raabs alte Hit-Show "Schlag den Raab wird dafür von TV-Koch Steffen Henssler übernommen und wird damit zu "Schlag den Henssler".

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Um Erfinder und Entwickler soll sich die neue Raab-Show drehen, bei der Stefan Raab nur als Produzent tätig werden wird. Die Erfinder sollen in der Show in Duellen gegeneinander antreten. Der Sieger erhält Mediavolumen im Wert von 2,5 Millionen Euro bei ProSiebenSat.1, um seine Idee zu promoten. Wann genau „Das Ding des Jahres“ gezeigt wird und wer moderiert, wurde noch nicht bekanntgegeben.

„Stefan Raab hatte schon immer ein gutes Gespür für das TV-Publikum und für erfolgreiche Unterhaltungsformate. Außerdem hat er selbst eine Historie als Erfinder. Er hat die Pfui-Kelle erfunden, den fahrenden Schreibtisch, das Nippelboard und einen Duschkopf. Ich freue mich sehr, dass er diese Show für ProSieben entwickelt hat und für uns realisiert“, kommentiert ProSieben-Chef Daniel Rosemann.

Auf der Jagt nach guten Erfindungen und Ideen, haben die Macher auch schon gleich eine eigene Webseite online gestellt.

Das Konzept der neuen Henssler-Sendung folgt dagegen streng dem des Raab-Klassikers. Laut dem Senderchef hätten sich die Zuschauer immer wieder ein Comeback der Show gewünscht. Das gehe aber nur mit einem „sympathischen und zugleich willensstarken Spieler, der sich jeder Herausforderung stellt“. Den haben die Münchner mit dem Hamburger Koch – zumindest ihrer Meinung nach – gefunden. „Steffen Henssler hat all das und diesen besonderen, bedingungslosen Ehrgeiz, um in dieser Show bestehen zu können. Er will um jeden Preis gewinnen.“ So hätte Rosemann auch Raab beschreiben können.

Der Start der neuen Show ist für September angekündigt. Eine neue Kochshow scheint für Henssler dagegen nicht absehbar. So verabschiedet er sich erst einmal vom TV-Herd. „Das Kochen entfällt zwar nun komplett. Aber ich habe ja noch mein Restaurant und meine Kochschule. Da kann ich mich jederzeit austoben“, so Henssler.

Neben Henssler sollen auch die TV-Anarchos Joko & Klaas für einen konstant hohen Adrenalin-Spiegel bei den TV-Machern und Zuschauern sorgen. Nach dem Ende von „Circus Halligalli“ sind erst einmal drei Shows mit den beiden geplant: „Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt“ kommt im Herbst 2017 zwei Mal und es gibt neue Ausgaben „Der besten Show der Welt“. Zudem moderiert Joko Winterscheidt im Herbst zum ersten Mal die neue Show „Dabei sein ist teuer“. Damit es auch gerecht zugeht, bekommt Klaas Heufer-Umlauf ab 2018 auch eine eigene neue Show-Reihe. Weitere Details zu Namen und Konzept will der Sender jedoch nicht verraten.

Im Bereich der Reality-Shows ruhen die Hoffnungen der Münchner vor allem auf zwei Projekten:

1. „Get the F*ck out of my House”. Das Konzept: 100 Menschen ziehen in ein Einfamilienhaus in der Eifel. Wer es dort am längsten aushält, gewinnt 100.000 Euro.
2. „Kiss Bang Love“. Diesmal aber in einer Prime-Time-Edition. Gleich über mehrere Folgen wird auf der Suche nach dem richtigen Partner blind geküsst und sehend gedatet.

Die größten Quoten-Hoffnungen dürfte ProSieben allerdings mit „Young Sheldon” verbinden. Nach dem Mega-Erfolg von „Big Bang Theorie“ erzählt die Sitcom die Geschichte des jungen Nerds Sheldon Cooper.

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