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Cover-Check: Spiegel, stern und Focus gemeinsam erstmals mit weniger als 400.000 Kiosk-Verkäufen

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Neuer Tiefpunkt in der Historie der drei großen Wochenmagazine Spiegel, stern und Focus. Erstmals überhaupt blieben die drei Titel mit ihren gemeinsamen Einzelverkaufszahlen laut IVW unter der 400.000er-Marke. Eine Zahl, die Der Spiegel vor zehn Jahren in der Regel noch allein übertroffen hat - ohne stern und Focus. Passiert ist dem Trio das mit den Themen Hacker, Merkel und Schlafen.

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Der Spiegel setzte in Supermärkten, Kiosken, Presse-Fachgeschäften, Tankstellen, etc. 187.271 Exemplare seiner Ausgabe 21/2017 ab, lag damit prozentual gesehen noch am nächsten an seinem Normalniveau. Das liegt für die jüngsten 12 Monate bei 211.000 Einzelverkäufen, für die jüngsten drei Monate bei 195.400. Dass die Ausgabe kein Verkaufs-Hit geworden ist, ist nicht so überraschend, Internet-Themen haben beim Spiegel nur selten funktioniert. Diesmal auf dem Titel: „Der Feind in meinem Rechner – Wie Hacker die Welt attackieren. Wie wir uns schützen können.“ Der Gesamtverkauf, inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln und sonstigen Verkäufen lag für die Nummer 21 bei 750.340 Exemplaren, inklusive 61.458 ePaper.

Der stern landete mit seinem Heft 21/2017 sogar bei einem neuen historischen Tief: Weniger als die nun erreichten 152.534 Einzelverkäufe verzeichnete das G+J-Magazin nie zuvor. Und das passierte ausgerechnet mit einem vielfach gelobten Titel: Angela Merkel, die zur Zeile „Peng!“ einen Luftballon mit Martin-Schulz-Aufdruck zerplatzen lässt. Interessiert hat die Story mit der Unterzeile „Wie die Kanzlerin den Traum der SPD platzen lässt. Wie Martin Schulz und seine Partei jetzt den Neustart planen müssen.“ also nur wenige. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des stern liegt derzeit bei 178.500 Einzelverkäufen, der 3-Monats-Durchschnitt bei 170.700. Insgesamt fand Ausgabe 21 genau 573.006 Abnehmer, darunter 20.418 als ePaper.

Immerhin etwas besser als in den beiden vergangenen Wochen lief es für den Focus, auch wenn er im Einzelhandel wieder unter der 60.000er-Marke blieb. 59.657 griffen zum Heft 21 mit der Zeile „Die Kraft des guten Schlafs“. Doch auch der Focus verfehlte sein Normalniveau der jüngsten 12 Monate (65.700) bzw. drei Monate (67.400) recht klar. Insgesamt wechselte das Heft 419.873 mal den Besitzer, 31.764 mal davon als ePaper.

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Falls Sie nicht mitgerechnet haben: Zusammen erreichten die drei Ausgaben 21/2017 also 399.462 Einzelverkäufe – erstmals in ihrer Geschichte weniger als 400.000.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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