buzzer-das-letzte-aus-dem-netz
Anzeige

„Don’t scare away the advertisers“ – wie Jan Böhmermann und Olli Dittrich Journalisten mit einer Rap-Hymne veralbern

Rappen für den Journalismus: Olli Dittrich und Jan Böhmermann (v. l.)
Rappen für den Journalismus: Olli Dittrich und Jan Böhmermann (v. l.)

Es sei ein verachteter, gering geschätzter Berufsstand – der Journalist. Deswegen will Satiriker Jan Böhmermann eine Lanze für die Kollegen brechen. Auf seine ganz spezielle Art. Gemeinsam mit Olli "Meisterreporter Seelenbrecht" Dittrich hat der Moderator im "Neo Magazin Royale" (ZDFneo) eine Rap-Hymne auf den Journalismus geschrieben.

Anzeige

Rappen für den Journalismus – für seine eigenwilligen Aktionen ist Satiriker Jan Böhmermann ja weithin bekannt. Dieses Mal hat er sich Schauspieler und Komiker Olli Dittrich, der gestern in „Der Meisterreporter – Sigmar Seelenbrecht wird 81“ zu sehen war (lesen Sie hier die MEEDIA-Kritik), ins Boot geholt, um Lanze für einen „verachteten“ Berufsstand zu brechen: den Journalisten.

Der Appell: „Journalism is important“ – Journalismus ist wichtig. Leider tangieren die bewusst stocksteife Darbietung – Böhmermann in demonstrativ deppenhafter Hip-Hop-Montur, Dittrich geradezu bierernst – und der oftmals uninspirierte Songtext („This is life in the streets (don’t scare away the advertisers) and journalists live it. (Presserabatt & Volontariat))“ stellenweise das Schamgefühl und empfehlen sich nicht wirklich für den, wie besungenen, Pulitzer-Preis.

This is life in the streets (Journalism is important)
and journalists live it (they’re not in it for the money)
This is life in the streets (don’t scare away the advertisers)
and journalists live it. (Presserabatt & Volontariat)
This is life in the streets (everyone can be a journalist)
and journalists live it. (journalism is cool)

Anzeige
Anzeige