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Schluss mit Roaming-Gebühren für EU-Reisende: Neuregelung startet diesen Donnerstag

Schluss mit Roaming-Gebühren? Verbraucherschützer warnen vor möglichen Sonderregelungen
Schluss mit Roaming-Gebühren? Verbraucherschützer warnen vor möglichen Sonderregelungen

Für Reisende in der EU entfallen von diesem Donnerstag an die Roaming-Gebühren bei der Handynutzung. Bürger können damit innerhalb der EU mit ihren Mobilgeräten telefonieren, SMS schreiben und Datendienste nutzen, ohne Zusatzkosten fürchten zu müssen. In Kürze soll die Neuregelung zudem auch für Reisen nach Island, Liechtenstein und Norwegen gelten. Es gibt allerdings Fallstricke.

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Die Ersparnis für Handynutzer in Deutschland werde auf durchschnittlich 144 Euro pro Jahr geschätzt, teilte die EU-Kommission mit. Verbraucherschützer warnen allerdings vor möglichen Sonderregelungen und Missverständnissen. So werden zum Beispiel Handyanrufe aus dem In- ins Ausland nicht automatisch günstiger. So empfiehlt etwa die Zeitschrift Finanztest, den eigenen Handytarif vor dem Urlaub zu prüfen.

Führende EU-Politiker wie Parlamentspräsident Antonio Tajani und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bezeichneten die Abschaffung der Roaming-Gebühren in einer gemeinsamen Stellungnahme als einen der „größten und offensichtlichsten Erfolge der EU“. Bei der Europäischen Union gehe es darum, die Menschen einander näher zu bringen und ihnen das Leben zu erleichtern, kommentierten sie. Man sei zuversichtlich, dass die Mobilfunkanbieter die neuen Vorschriften zum Vorteil ihrer Kunden nutzen würden. Die Unternehmen hätten schließlich zwei Jahre Zeit gehabt, um sich auf das Ende der Roaming-Gebühren einzustellen.

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Mit Material der dpa

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