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Bad News für Verlage: Die Ad-Blocker-Nutzung an Desktop-Rechnern steigt wieder

AdBlocker machen Seitenbetreibern das Leben schwer, lassen sich laut OLG München jedoch nicht verbieten
AdBlocker machen Seitenbetreibern das Leben schwer, lassen sich laut OLG München jedoch nicht verbieten

Software zum Blockieren von Anzeigen im Netz wird in Deutschland wieder häufiger genutzt. Nach Berechnungen des Bundesverband digitale Wirtschaft stieg der Anteil der auf Desktop-PCs geblockten Werbeeinblendungen im ersten Quartal dieses Jahres auf 19,92 Prozent.

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Ein Quartal zuvor lag der Anteil noch bei 17,4 Prozent. Die Entwicklung zeige, dass das Thema nach wie vor sehr präsent sei, sagte Stefan Schumacher, stellvertretender Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises OVK im BVDW laut einer Mitteilung. Die Auswirkungen gingen weit über die Grenzen der Werbebranche hinaus und gefährdeten die Finanzierung kostenfrei zugänglicher Inhalte im Internet. Zugleich spielten jedoch Ad Blocker bei der stark steigenden mobilen Internetnutzung kaum eine Rolle. Hier liege der Anteil «im niedrigen einstelligen Bereich».

Auch Google will künftig Werbeblock-Funktionen in seinen Chrome-Browser integrieren. Dabei geht es allerdings vor allem um Werbung, die Nutzer als besonders lästig empfinden. So werden selbst von Werbetreibenden Anzeigen zunehmend als kritisch gesehen, die den Nutzer etwa mehrere Sekunden in Wartestellung halten, bevor ein Inhalt angezeigt wird oder Videos, die automatisch starten, sobald eine Seite angeklickt wird.

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