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„#DieZukunftgehörtAllen, die das nötige Kleingeld haben“: Kritik am neuen Opel-Claim

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Opel kommt, kurz nach dem Rücktritt von Chef Karl-Thomas Neumann, mit einem neuen Claim um die Ecke. "Die Zukunft gehört Allen" klingt pathetisch. Steckt auch eine neue Haltung dahinter? Das Netz ist gespalten.

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„Wir wissen nicht genau, wie die Zukunft aussieht. Aber wir wissen: Sie kann nicht die Kopie der Vergangenheit sein. Alles verlangt nach Wandel: Unsere Welt, unsere Städte, unser Leben.“ Dies ist der Spruch von der neu gestalteten Webseite von Opel. Pathetisch geht es weiter: „Wir wollen nicht immer die Ersten sein. Aber wir wollen immer die Ersten sein, die das Beste für alle zugänglich machen.“

Klingt nach einem Satz, den auch Ex-Chef Neumann hätte sagen können. Seit 1. September 2010 war Neumann President & CEO der Volkswagen Group China, verlor diese Posten wegen Umbesetzungen im Management Mitte 2012 aber wieder und wurde schließlich 2013 Chef von Adam Opel. Neumann wollte Opel zu einem reinen Elektroauto-Anbieter umwandeln. Das wäre mutig gewesen, einschneidend und hätte dem Konzern eine ganz andere Haltung gegeben. Der neue Claim hätte zu einem solch drastischen Wandel im Unternehmen gepasst. Doch nun wird Neumann gehen. Laut  Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) war der nicht vorhandene Wille, den Konzern vollkommen neu auszurichten, mit der Grund für seinen Rücktritt. Er hatte wohl die Sorge, dass die Franzosen die einschneidende Wirkung der Elektromobilität nicht richtig erkennen.

Reaktionen aus dem Netz

Die Reaktionen über Twitter sind gemischt. Einige sehen keine genaue Vision im neuen Claim, andere finden ihn wiederum griffig und kompakt:

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