Helene Fischer gewinnt um 20.15 Uhr mit unspektakulären Quoten, „Global Gladiators“ legt zu

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ProSieben-Show "Global Gladiators"

3,43 Mio. Zuschauer und ein Marktanteil von 13,0% reichten dem Helene-Fischer-Konzert "Die neuen Lieder" am Donnerstagabend, um die 20.15-Uhr-Konkurrenz zu besiegen. Davor schoben sich an einem Nachrichten-reichen Tag (Comedy, UK-Wahl, etc.) das "heute-journal", die "Tagesschau" und "heute" - mit tollen Marktanteilen von 16,5% bis 17,9%. Im jungen Publikum siegte RTL, während ProSiebens "Global Gladiators" immerhin leicht zulegten.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Helene Fischer besiegt „Mich täuscht keiner“

3,43 Mio. sahen sich also im Durchschnitt der 1:45 Stunden das Helene-Fischer-Konzert im Ersten an. Der Marktanteil lag bei ordentlichen, aber unspektakulären 13,0%. Das reichte an einem Abend, an dem sich die Zuschauer auf viele Sender verteilt haben, dennoch für den Sieg auf dem 20.15-Uhr-Sendeplatz. Die ZDF-Show „Mich täuscht keiner!“ landete unterdessen bei 2,72 Mio. Sehern und 10,3%. Das sind aber immerhin klar bessere Zahlen als zuletzt im April, als die Show nur 9,2% erzielte.

2. Nachrichten vorn, Phoenix landet mit Wahl-Berichterstattung über der 3%-Marke

An der Spitze der Tages-Charts findet sich kein Helene-Fischer-Konzert, sondern ein Nachrichten-Trio aus „heute-journal“, „Tagesschau“ und „heute“. Die drei Sendungen sahen im ZDF, bzw. Ersten 3,44 Mio. bis 4,55 Mio. Neugierige, die Marktanteile lagen bei grandiosen 16,5% bis 17,9%. Die Aussage des Ex-FBI-Chefs Comey vor dem Senat dürfte ebenfalls eine Rolle gespielt haben wie die Wahl in Großbritannien, auch wenn dort erst um 23 Uhr der Exit Poll veröffentlicht wurde. Als das der Fall war, lockte das ZDF mit einem „heute-journal Spezial“ nochmal 2,79 Mio. Leute (17,5%), die um einige Minuten verlängerten „Tagesthemen“ kamen auf 3,01 Mio. Seher und 15,2%. Deutlich über seinem Normalniveau landete Phoenix mit seiner stundenlangen Live-Berichterstattung: Zwischen 23 Uhr und 0.15 Uhr gab es schon Marktanteile von 2,1% bis 2,9%, mit der Übernahme des Live-Signals von ITV ab 0.15 Uhr sogar 3,3%. Immerhin 180.000 sahen im Durchschnitt zwischen 0.15 Uhr und 3 Uhr zu.

3. RTL dominiert mit Serien-Wiederholungen, „Global Gladiators“ legt zu

Bei den 14- bis 49-Jährigen gehen fünf der ersten sechs Plätze der Donnerstags-Charts an RTL. „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gewann den Tag mit 1,33 Mio. und 20,4%, dahinter folgt zweimal „Der Lehrer“ mit 1,27 Mio. und 15,5%, sowie 1,26 Mio. und 13,9%. Auf 5 und 6 finden sich die beiden „Doc meets Dorf“-Episoden, die 890.000 und 820.00 auf 12,2% und 15,5% hievten. Dazwischen sprang lediglich die ProSieben-Show „Global Gladiators“, die sich mit 910.000 14- bis 49-Jährigen nach 9,9% bei der Premiere immerhin auf 10,7% steigerte. Sat.1 kam mit „Criminal Minds: Beyond Borders“ um 20.15 Uhr auf 8,7%, mit „Criminal Minds“ um 21.15 Uhr auf 8,4% und um 22.15 Uhr auf 9,4%. 760.000 junge Menschen interessierten sich für Helene Fischer und bescherten ihr hier einen für ARD-Verhältnisse guten Marktanteil von 8,8%.

4. Vox und kabel eins punkten mit Filmen

Über dem Soll landeten am Donnerstagabend Vox und kabel eins. Bei Vox erreichte der Film „Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns“ mit 620.000 14- bis 49-Jährigen 7,2%, bei kabel eins kam „Das Beste kommt zum Schluss“ mit 570.000 auf 6,6%. Schwach startete zunächst RTL II mit seinem „Frauentausch“ in den Abend: 360.000 junge Zuschauer entsprachen um 20.15 Uhr 4,2%. Ab 22.20 Uhr lief es für eine weitere Ausgabe mit 370.000 und 6,0% besser, hier besiegte man dann sogar die nächsten Filme von Vox („Red Dawn“ / 5,1%) und kabel eins („Departed“ / 5,3%).

5. zdf_neo stark mit „Entführt“, BR mit „Quer“

Bei den kleineren Sendern sprang zdf_neo über die Mio.-Marke: 1,08 Mio. Leute entschieden sich um 20.15 Uhr für „Entführt“ – starke 4,1%. 1,01 Mio. sahen das Magazin „Quer“ im BR Fernsehen – 4,0%. Knapp unter der Mio.-Marke landete das NDR Fernsehen mit zweimal „Länder – Menschen – Abenteuer“: 970.000 und 990.000 Seher entsprachen 3,8% und 3,7%.

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