News für die Generation Y: Springer Akademie versucht sich mit Nachrichtenkanal „shotty“ bei WhatsApp

News bei WhatsApp: Die Springer-Journalistenschüler versuchen sich an Nachrichten für die junge Zielgruppe
News bei WhatsApp: Die Springer-Journalistenschüler versuchen sich an Nachrichten für die junge Zielgruppe

Profile bei Snapchat, Instagram, Bots bei Facebook: Nach wie vor befinden sich Medienhäuser auf der Suche nach geeigneten Wegen und Formaten, um ihre Inhalte zu jungen Nutzern zu bringen. Die Axel Springer Akademie versucht sich nun an einem für digitale Verhältnisse fast schon klassischem Vertriebsweg: WhatsApp. Die Journalistenschüler versuchen, den Messenger nicht nur als Vertriebsweg zu nutzen, sondern den Kanal zur News-Plattform zu machen.

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Das Vorhaben läuft, wie das Projekt „Sachor jetzt“ des Vorgängerjahrgangs, unter der Kategorie Distributed Content. Fast alle produzierten Inhalte von „shotty“ werden dabei ausschließlich für WhatsApp aufbereitet und direkt im Messenger konsumiert. Dafür nutzen die Journalistenschüler den mutmaßlich kaum genutzten Story-Modus, den man bereits von Snapchat oder Instagram kennt, genauso wie Audio-Files, Gifs oder die Text-Funktion für Nachrichtenzusammenfassungen. Lediglich ein Live-Stream führt von WhatsApp weg rüber zu Facebook.

Mit dem Projekt „shotty“, das auf eine Woche angesetzt ist, will die Akademie als schwer vermittelbar geltende Inhalte wie Politik zielgruppengerecht aufbereiten und transportieren. Die Journalistenschule ist dabei durchaus auch Versuchslabor für journalistisch-publizistische Herangehensweisen zu verstehen. Eine entsprechende Vermarktungsstrategie, was eine tatsächliche Innovation wäre, gibt es nicht.

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