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Diese Werbeform boomt: Nutzer vertrauen Native Advertising, wenn es denn richtig gekennzeichnet ist

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Native Advertising könnte für die Verlage das Potenzial haben, die an anderen Ecken wegbrechenden Umsätze aufzufangen - und sich zudem noch als probates Mittel gegen Ad-Blocker erweisen. Doch noch immer trüben Schleichwerbe-Assoziationen das Image der Werbeform. Bestes Mittel dagegen: Eine saubere Kennzeichnung. Doch wie soll man die Werbe-Inhalte ausweisen? Der VDZ und der OVK haben einfach mal die Web-User gefragt. Die Mehrheit votierte dabei für „Anzeige“ und „Gesponsert“.

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In der Umfrage des Verbandes der Deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ) und des Online Vermarkter Kreises (OVK) ging es um die verständlichste Kennzeichnung von Native Advertising aus Nutzersicht. Dabei schnitten die Begriffe „Anzeige“ (60,4 Prozent) und „Gesponsert“ (72,3 Prozent) weit besser ab, als „Präsentiert von“ und „Promotion“.

Neben der Frage nach der passenden Begrifflichkeit fragten die Verbände auch nach der grundsätzlichen Akzeptanz und bekamen sehr positiven Zuspruch. So sei Native Advertising aus Sicht der Internetnutzer in redaktionellen Umfeldern eine passende, moderne und interessante Werbeform. „Dafür sind vor allem die redaktionelle Anmutung und gute Integration entsprechender Teaser in die Webseite verantwortlich. Native Advertising wirkt glaubwürdig und seriös“, heißt es in einer Mitteilung der Verbände. Wenn die Inhalte klar gekennzeichnet seien und der Nutzer sich nicht getäuscht fühle, dann würde diese Werbeform sogar als deutlich verständlicher, glaubwürdiger und informativer wahrgenommen werden.

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„Von Native Advertising versprechen sich nach der jüngsten VDZ-Trendumfrage 35 Prozent der Mitgliedsverlage steigende Umsätze. In diesem neuen Feld sind gut verständliche Kennzeichnungen für die Akzeptanz und Werbewirkung entscheidende Erfolgskriterien“, so Alexander von Reibnitz, VDZ Geschäftsführer Print und Digitale Medien. Auch die Vermarkter drängen mittlerweile auf klare und allgemeingültige Kennzeichnungen.

Alleine diese Debatte zeigt, dass die Werbeform auf dem besten Weg ist, aus der Nische in den breiten Werbemarkt zu treten.

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