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Fünfter „Pirates of the Caribbean“-Film startet deutlich schwächer als die Vorgänger, „Baywatch“ enttäuscht in den USA

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"Pirates of the Caribbean: Salazars Rache"

Das Hochsommer-Wetter hat dem fünften "Pirates of the Caribbean"-Film in Deutschland die Premiere vermiest: Mit 600.000 Besuchern zwischen Donnerstag und Sonntag eroberte sich der Film zwar die Kinocharts-Spitze, doch die bisherigen vier "Pirates"-Filme liefen allesamt mit mehr als 1 Mio. Zuschauern an. Auch in den USA blieb der Film bei seiner Premiere hinter den Vorgängern zurück.

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Ohne „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ wäre das Kino-Wochenende in Deutschland ein erbärmliches geworden. Kein anderer Film übersprang zumindest die 100.000-Besucher-Marke, ein Neuling wie „Hanni & Nanni – Mehr als beste Freunde“ kam in über 630 Kinos laut Blickpunkt:Film auf ganze 45.000 Besucher. Umgerechnet also 70 (!) Zuschauer pro Kino am gesamten Wochenende. Bei einer Vorstellung pro Tag wären das weniger als 20 Besucher.

Doch bleiben wir noch bei „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“: 600.000 Leute wollten trotz 30 Grad lieber zum fünften Teil ins Kino – was ja in klimatisierten Sälen auch keine allzu schlechte Idee ist. Alle vier vorigen „Pirates“-Filme liefen allerdings mit mehr als 1 Mio. Besuchern an, der bisher jüngste, „Fremde Gezeiten“ vor fast exakt sechs Jahren mit 1,33 Mio. Er erreichte insgesamt 4,38 Mio. Leute, eine Zahl, die für „Salazars Rache“ in weiter Ferne liegt.

Hinter „Pirates of the Caribbean“ folgen in den deutschen Charts „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ und „Alien: Covenant“ gleichauf mit ca. 85.000 Besuchern, der Rest erreichte nichtmal 50.000 Leute.

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In den USA setzte „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“, im Original heißt er „Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales“, 62,2 Mio. US-Dollar am reinen Freitag-Sonntag-Wochenende um, inklusive des Memorial Days am heutigen Montag werden 76,6 Mio. prognostiziert. Der dritte „Pirates“-Teil war 2007 noch mit fast 140 Mio. US-Dollar gestartet, Teil 4 vor sechs Jahren immerhin noch mit 90 Mio.

Klar hinter den Erwartungen blieb die Premiere des „Baywatch“-Films: Er landete mit 18,1 Mio. US-Dollar Umsatz sogar noch hinter dem vierten „Guardians of the Galaxy Vol. 2“-Wochenende (19,9 Mio.) auf Platz 3. Der Film bekam im Vorfeld desaströse Kritiken (Rotten Tomatoes: 19%) und wird nun wohl ein seltener Flop für Hauptdarsteller Dwayne Johnson. Wie er international performen wird, lässt sich noch nicht sagen, er startet erst am kommenden Wochenende in vielen weiteren Ländern.

Weltweit rettete vor allem China den „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“-Start. Dort sammelte der Film laut Hollywood Reporter umgerechnet 67,8 Mio. US-Dollar ein. Weltweit kamen so doch noch tolle 270,6 Mio. US-Dollar zusammen – in 55 Territorien. Dahinter folgen „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ mit weiteren 28,5 Mio. und „Alien: Covenant“mit 21,3 Mio. „Baywatch“ lief wie gesagt bisher nur in den USA an.

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