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Wochenzeitung geht über die 5-Euro-Schwelle: Die Zeit ist nach Copypreis-Erhöhung teurer als der Spiegel

Preiserhöhung auf 5,10 Euro: Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser will zukünftig mehr für die Inhalte der Wochenzeitung
Preiserhöhung auf 5,10 Euro: Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser will zukünftig mehr für die Inhalte der Wochenzeitung

Die Zeit kostet ab dieser Woche mehr als einen Schein: Ab Ausgabe 22/2017 wird die Wochenzeitung nicht mehr zum bisherigen Copypreis von 4,90 Euro am Kiosk liegen, sondern die 5-Euro-Schwelle überspringen. 5,10 Euro sollen Leser zukünftig auf die Ladentheke legen. Damit ist der Holtzbrinck-Titel wieder teurer als der ebenfalls wöchentlich erscheinende Spiegel.

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Die Preiserhöhung liegt damit bei 4,1 Prozent. Zuerst darüber berichtet hatte Horizont. Der Verlag schreckt mit der Preissteigerung nicht vor der 5-Euro-Grenze zurück, die Magazine und Wochenzeitungen bisher gemieden haben. So zog das Spiegel Magazin bei der letzten Erhöhung auch nur mit der Zeit gleich und legte den auf ebenfalls 4,90 Euro fest.

Mit der Erhöhung des Preises im Einzelverkauf geht die Zeit den seit einigen Jahren anhaltenden Trend weiter mit. In der Regel sollen mit Preissteigerungen Verluste aus Vertrieb und Anzeigengeschäft kompensiert werden.

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