Durchbruch bei Tarifverhandlungen zu ARD-Altersversorgung

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Nach mehrjährigen Verhandlungen ist in den Tarifgesprächen über die Reform der Altersversorgung von ARD und Deutschlandradio ein Durchbruch erzielt worden. Die Rundfunkanstalten einigten sich mit den Gewerkschaften ver.di, DJV und DOV auf verbindliche Eckpunkte für einen Abschluss der Verhandlungen, wie die ARD am Dienstag in Leipzig mitteilte. Demnach werden die Rentensteigerungen künftig im Vergleich zu den jeweiligen Gehaltssteigerungen um jeweils ein Prozent geringer ausfallen.

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„Die finanziellen Belastungen durch die Versorgungssysteme können mit den jetzt vereinbarten schmerzhaften, aber vertretbaren Einschnitten spürbar verringert werden“, sagte ARD-Vorsitzende Karola Wille. „Die betriebliche Altersversorgung der Rundfunkanstalten wird damit für die Zukunft gesichert.“ Grund für die zunehmende finanzielle Belastung durch die Altersversorgung waren neben der andauernden Niedrigzinsphase auch die steigende Lebenserwartung.

Der Deutsche Journalisten-Verband würdigte das Verhandlungsergebnis als wichtigen „Beitrag zur Zukunftssicherung der betrieblichen Altersversorgung“. Die Weichen für eine zukunftssichere Altersversorgung seien gestellt, sagte der DJV-Bundesvorsitzende, Frank Überall. „Die Kolleginnen und Kollegen wissen, womit sie im Alter rechnen können.“

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