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„Ein Dorf rockt ab“ besiegt Hirschhausen-Quiz, Eishockey-WM holt nochmal starke Quoten bei Sport1

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ZDF-Komödie "Ein Dorf rockt ab" mit Christina Große und Hannes Jaenicke

3,83 Mio. Zuschauer reichten am Donnerstag für den ersten Platz in der Prime Time: So viele sahen um 20.15 Uhr die ZDF-Komödie "Ein Dorf rockt ab". Der Marktanteil lag bei ordentlichen, aber unspektakulären 13,4%. Den großen Sendern Zuschauer geklaut hat noch einmal Sport1: 1,39 Mio. Eishockey-Fans (5,2%) sahen das Aus des deutschen Teams bei der WM gegen Kanada.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Ein Dorf rockt ab“ besiegt „Hirschhausens Quiz des Menschen“ – beide Programme mit unspektakulären Quoten

3,83 Mio. entschieden sich am Donnerstagabend also für die ZDF-Komödie „Ein Dorf rockt ab“. Der Marktanteil von 13,4% liegt zwar leicht über dem aktuellen ZDF-Normalniveau, doch spektakulär sind diese Zahlen nicht gerade. Sie reichten aber für den Prime-Time-Sieg, weil sich die restlichen Zuschauer so sehr auf die anderen Sender aufteilten, dass z.B. auch „Hirschhausens Quiz des Menschen“ (3,42 Mio. / 11,9%) und „Alarm für Cobra 11“ (2,71 Mio. / 9,6%) recht klar hinter dem ZDF-Film blieben.

2. Eishockey-Viertelfinale kommt nicht mehr an das letzte Vorrunden-Spiel heran

Offenbar hatten die Eishockey-Fans am Donnerstagabend wenig Hoffnung, dass eine Sensation gegen Kanada drin ist. Das entsprechende Viertelfinale holte bei Sport1 zwar tolle Quoten – 1,39 Mio. Zuschauer entsprachen 5,2% – doch im letzten Vorrunden-Spiel gegen Lettland lief es mit 1,42 Mio. und 5,8% noch einen Tick besser. Insbesondere das Penalty-Schießen hatte da für mehr als 2 Mio. Seher gesorgt. Zwar ging die Quotenkurve auch im Kanada-Spiel am Ende noch einmal in Richtung 2 Mio. nach oben, weil das deutsche Team nach dem 1:2 noch einmal Hoffnung schöpfte, doch am Ende reichte es nicht für den Ausgleich und eine bessere Quote als gegen Lettland.

3. „Cobra 11“ verliert wieder gegen die „Topmodels“, doch die Staffel war ein Erfolg für RTL

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Bei den 14- bis 49-Jährigen hieß der Tagessieger unterdessen wieder einmal „Germany’s next Topmodel“. 1,62 Mio. junge Zuschauer entschieden sich für die ProSieben-Casting-Soap – ein Marktanteil von 17,2%. Dennoch kann auch RTL zufrieden sein: „Alarm für Cobra 11“ kam auf 1,44 Mio. 14- bis 49-Jährige und 15,3% und bestätigte damit die positive Entwicklung in der nun zu Ende gegangenen Staffel. Mit knapp über 16% war sie deutlich erfolgreicher als die der vergangenen Jahre. Sat.1 kam mit „Criminal Minds: Beyond Borders“ und zweimal „Criminal Minds“ unterdessen auf 8,7% bis 9,4%.

4. Vox, RTL II und kabel eins allesamt unter der 5%-Marke

Keine Chance auf gute Quoten hatten im jungen Publikum die drei Sender der zweiten Privat-TV-Liga. Alle drei blieben in der Prime Time unter der 5%-Marke. Besonders die 4,6% für den Vox-Film „Johnny English – Jetzt erst recht“ sind eine Enttäuschung. RTL II kam mit den „Kochprofis“ und dem „Frauentausch“ auch nur auf 4,2% und 4,1% – und bei kabel eins blieb „Aliens – Die Rückkehr“ mit 410.000 14- bis 49-Jährigen und 4,9% unter dem Sender-Soll. Alle drei Sender verloren damit in der Prime Time gegen Sport1, wo die Eishockey-WM mit 590.000 jungen Zuschauern 6,6% erreichte.

5. „Tashi“ dominiert bei den Kindern

Die 3- bis 13-jährigen TV-Zuschauer entschieden sich am Donnerstag vor allem für die KiKA-Serie „Tashi“. Die beiden Folgen erreichten ab 19 Uhr 410.000 und 480.000 Kinder, Auch „Die beste Klasse Deutschlands“ kam danach ab 19.25 Uhr auf 410.000 3- bis 13-jährige Seher. Deutlich vor der Konkurrenz landeten auch „Unsr Sandmännchen“ (370.000), „Logo!“ (330.000) und „Zoés Zauberschrank“ (320.000). Super RTL war am erfolgreichsten mit „Woozle Goozle“ (170.000), der Disney Channel mit „Manan & Ich“ (170.000).

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Alle Kommentare

  1. Mehr durfte es aber bei diesem „peinlichen Dorf“ auch nicht geben. Ich schließe mich der FAZ voll umfänglich an. Fein, dass der Sohn von Knižka auch gleich mal mitspielen durfte. Das ZDF verhilft gerne den Kindern ihrer „Stars“ ins Business). Warum? Weil sie es können! Und zu Jaenicke sagt man am besten nix. Warum er ständig besetzt wird, erschließt sich mir nicht. Aber das tut es bei vielen gut beschäftigten nicht. Das können die Gebührenzahler noch so kritisieren (immer dieselben Gesichter). Das geht den Sender-Verantwortlichen am A*sch vorbei. Hoffentlich nicht mehr lange. Die Kritik wächst und das ist gut so.

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