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G+J bremst Nido ab: Elternmagazin erscheint nur noch alle zwei Monate

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Erziehung ist eine schwierige Sache - offenbar auch publizistisch. Während die Süddeutsche Zeitung an das Segment der Eltern-Magazine glaubt und gerade erst SZ Family an den Kiosk brachte, halbiert Gruner + Jahr dagegen die Frequenz von Nido von zwölf auf sechs Ausgaben pro Jahr. Die Reduzierung soll jedoch keinen Job-Abbau zur Folge haben.

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Nach acht Jahren am Markt reifte bei Gruner + Jahr nun die Erkenntnis, dass das Magazin zwar seine Nische gefunden hätte, allerdings kein wachsendes Anzeigengeschäft möglich sei. „Der Markt bietet Nido in der jetzigen Erscheinungsweise keine ausreichende wirtschaftliche Perspektive“, erklärt der Verlag auf MEEDIA-Anfrage. „Um dem Markt besser gerecht zu werden und die Marke Nido mit Kraft fortzuführen, hat sich G+J entschieden, die Frequenz zu reduzieren.“

Nido 12 x jähr

Die aktuelle Auflage des Magazins lag im ersten Quartal des Jahres bei 32.225. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von sechs Prozent. In seiner besten Phase lag die Auflage des hippen Eltern- und Life-Style-Ratgeber allerdings bei fast 60.000.

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