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„Chicago Med“ startet schwach, „LUKE! Die Schule und ich“ bleibt ein Erfolg für Sat.1, „Let’s Dance“ legt zu

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Neuzugang in der Vox-"Chicago"-Familie: "Chicago Med", Foto: VOX / NBC Studios

Die Premiere des neusten Serienablegers aus der „Chicago“-Reihe erreichte bei Vox nur schwache Marktanteile. Sat.1 kann sich weiter freuen: Luke Mockridges Schul-Show holt auch gegen ein wieder erstarktes „Let’s Dance“ gute Werte. Im Gesamtpublikum siegte das ZDF mit „Kriminalist“ & Co.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. Starker Freitagabend für Sat.1 dank „LUKE! Die Schule und ich“ und „Knallerkerle“

Uwe Ochsenknecht, Nelson Müller, Bürger Lars Dietrich und Stefan Effenberg durften am Samstag bei Sat.1 noch mal ihre Schulzeit durchleben, nämlich in der zweiten Ausgabe von „LUKE! Die Schule und ich – VIPs gegen Kids“. Die kam beim jungen Publikum ähnlich gut an wie die Premiere in der Vorwoche. Zwar hatten mit 1,17 Mio. knapp weniger 14- bis 49-Jährige eingeschaltet. Weil insgesamt weniger Leute fernsahen, war aber sogar ein besserer Marktanteil drin: 13,0%. Insgesamt wollten 1,95 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren die Schulstunde mit Luke Mockridge sehen, der mit seiner ersten Primetime-Show einen schönen Erfolg für Sat.1 gelandet zu haben scheint. „Knallerkerle“ profitierte im Anschluss nicht nur von der guten Vorlage, sondern wusste sich sogar noch zu steigern: nämlich auf 1,22 Mio. junge Zuschauer und sehr gute 14,5%. Die Sketch Comedy mit Antoine Monot, Jr. war damit die meistgesehene Sat.1-Sendung im jungen Publikum.

2. Vox startet „Chicago Med“ – und keiner merkt’s

Nach „Chicago Fire“ und „Chicago P.D.“ komplettiert Vox seinen Freitagabend nun mit „Chicago Med“, der dritten Chicago-Serie des amerikanischen Produzenten Dick Wolf, in der zahlreiche bekannte Protagonisten aus den beiden Vorläufern wieder auftauchen. Vielleicht ist’s den Zuschauern aber deshalb ein bisschen wurscht, wie die Serie heißt, wenn eh überall dieselben Leute auftauchen. Entsprechend unspektakulär verlief der Start: Die Premierenfolge hatten nach 21 Uhr 460.000 14- bis 49-Jährige eingeschaltet, Folge 2 konnte 410.000 halten. 4,9% und 4,8% Marktanteil zeugen allerdings nicht von besonders großer Neugier. Davor lieferte „Chicago Fire“ bereits 5,2% ab.

3. ZDF-Krimis siegen mit Abstand vor „Let’s Dance“, „Leichtmatrosen“ im Ersten schippern hinterher

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Solide Krimikost ist das Rezept, mit dem das ZDF sein Publikum allwöchentlich dem Wochenende zuführt – und damit recht zuverlässig auf den Tagessieg spekulieren kann. So war’s auch in dieser Woche. 4,66 bzw. 4,32 Mio. sahen „Der Kriminalist“ und „Letzte Spur Berlin“. Die Marktanteile der Mainzer lagen bei 16,1% bzw. 14,4%. Auf Platz 3 schiebt sich erneut die „heute show“, die am späten Abend nach dem „heute journal“ (3,54 Mio.) 4,27 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren sehen wollten – fast ein Fünftel aller Zuschauer hatten ab 22.30 Uhr das ZDF eingeschaltet (18,0%). Stärkster Primetime-Konkurrent war RTL mit „Let’s Dance“ und 3,95 Mio., die TV-Komödie „Leichtmatrosen – Drei Mann in einem Boot“ folgt im Ersten mit deutlichem Abstand (3,24 Mio. und 11,0%).

4. „Let’s Dance“ legt im jungen Publikum wieder zu, ProSieben chancenlos mit „G.I. Joe“

„Let’s Dance“ heißt der Tagessieger im jungen Publikum: 1,46 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die RTL-Tanzshow, im Vergleich zur Vorwoche bedeutet das wieder einen kleinen Anstieg. Der gilt auch für den Marktanteil: 16,7%. Bei 12,3% landete das „Exclusiv Spezial“ im Anschluss. Ziemlich mies lief’s derweil für „G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra“ bei ProSieben, das nur 0,7 Mio. interessierte und bei 7,8% hängenblieb. Ohne 11 dahinter kommt dem deutschen TV-Publikum eben keine Cobra ins Wohnzimmer. Nach „Knallerkerle“ ging’s bei Sat.1 übrigens durchgehend zweistellig weiter: Für „Knallerfrauen“ erst mit 11,4%, die „Pastenka“-Wiederholung schaffte danach 13,3%. Wie gut, dass der Sender bereits eine Fortsetzung angekü… – ach, nein, Moment. Die Fortsetzung läuft ja bei der Streaming-Konkurrenz.

5. Chicago mau, New Orleans und New York aber auch nicht besser; über 1 Mio. gucken MDR und ZDFneo

Dass es für die „Chicago“-Serienzwillinge bei Vox nur so mittelgut lief, bedeutet nicht automatisch, dass die beiden direkten Konkurrenten besser dran gewesen wären – im Gegenteil: Bei kabel eins war „The Mentalist“ mit 0,33 Mio. die meistgesehene Sendung (im jungen Publikum) – und zwar nach 23 Uhr (5,1%). Ein Stündchen zuvor waren gerade mal 3,4% drin, „Navy CIS: New Orleans“ holte zuvor lediglich 3,2%. Noch eine dritte amerikanische Stadt zur Auswahl gefällig? Kein Problem, bei RTL II lief „Gangs of New York“, aber auch bloß für 410.000 junge Zuseher und mit 4,8%. Im Gesamtpublikum freuten sich derweil 1,04 Mio. über Axel Bulthaupts „Perlen der MDR-Fernsehunterhaltung“ – bei „Wiedersehen macht Freude“, das 3,6% Marktanteil bei den Zuschauern ab 3 Jahren ergatterte. Noch stärker war ZDFneo mit „Lewis“ (1,15 Mio. und 3,9%).

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