Bertelsmann meldet zweithöchstes operatives Ergebnis der Unternehmens-Geschichte

Bertelsmann-CEO Thomas Rabe
Bertelsmann-CEO Thomas Rabe

Bei Bertelsmann läuft alles nach Plan. Das ist die Botschaft, die der Medienkonzern mit seinem aktuellen Quartalsbericht transportieren will. Der Umsatz blieb in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres mit 3,94 Milliarden Euro stabil (VJ: 3,95 Mrd. Euro). Das Konzernergebnis konnte dagegen um sieben Prozent auf knapp 200 Millionen Euro gesteigert werden.

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Konkret bedeutet dies, dass das Operating EBITDA mit 482 Millionen Euro knapp unter dem Vorjahreswert von 500 Millionen Euro lag. Die EBITDA-Marge lag mit 12,2 Prozent auch leicht unter Vorjahr mit 12,7 Prozent. Das Konzernergebnis stieg allerdings auf 198 Millionen Euro und übertraf damit den Vorjahreswert von 185 Millionen Euro.

Möglicherweise hätte die Bilanz noch besser ausfallen können, wenn Ostern, wie im Vorjahr bereits im ersten Quartal gelegen hätte. Für Medienunternehmen sind die werbeintensiven Ostertage meistens eine üppige Einnahmequellen. Diese wird nun erst in Q2 sprudeln.

Beim Blick auf die einzelnen Unternehmensfelder weist Bertelsmann auf Erfolge im Digitalgeschäft der RTL-Group und von Gruner + Jahr hin. Beim Verlag Random House auf den Kauf der weltweiten Rechte an zwei Büchern von Michelle und Barack Obama. Zudem hätte die Musiktochter BMG mit der Akquisition der in Nashville ansässigen Musikgruppe BBR Music Group die größte Einzelübernahme im Tonträgergeschäft seit Gründung im Jahr 2008 getätigt.

„Wir sind mit dem zweithöchsten operativen Ergebnis in der Bertelsmann-Historie und einem deutlich höheren Konzernergebnis erfolgreich in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Dies zeigt, dass wir mit der Umsetzung unserer Strategie und unserer neuen Konzernstruktur auf einem guten Weg sind“, kommentiert Bertelsmann-CEO Thomas Rabe. Sein Ausblick: „Für das Gesamtjahr 2017 sind wir zuversichtlich, unsere Ziele zu erreichen.“ Sein Finanzvorstand, Bernd Hirsch, ergänzt. „Für das Gesamtjahr rechnen wir unverändert mit einem höheren Umsatz, einer weiterhin hohen operativen Profitabilität sowie einem Konzernergebnis von mehr als einer Milliarde Euro.“

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