Nach Christian Lindner verlässt auch Digital-Chef Marcus Schwarze die Rhein-Zeitung

Marcus Schwarze: der  Digitalchef verlässt die Rhein-Zeitung mit noch unbekanntem Ziel
Marcus Schwarze: der Digitalchef verlässt die Rhein-Zeitung mit noch unbekanntem Ziel

Fast schon ein Abgang mit Ansage: Kurz nach dem Ausscheiden von Chefredakteur Christian Lindner verschwand Ende April auch der Name des Digital-Chefs Marcus Schwarze aus dem Impressum der Rhein-Zeitung. Das war wohl der Anfang vom Ende. Via Facebook gab Schwarze nun bekannt, dass er den Verlag aus Koblenz verlassen wird – und postet für Headhunter und künftige Arbeitgeber gleich seine Mobilnummer.

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Interessant ist der Abgang vor allem aufgrund der Nebengeräusche und der Vorgeschichte. Mitte April musste Lindner für die meisten Branchenbeobachter völlig überraschend seinen Posten als Chefredakteur der Rhein-Zeitung räumen. Als Grund wurde unter anderen angeführt, dass Lindner seinen Verleger Walterpeter Twer auf einem Parkplatz mit einer „frechen Bemerkung“ bloßgestellt habe.

Wenige Tage später verschwand im Impressum der Zeitung auch der Vermerk, dass Schwarze Mitglied der Chefredaktion sei. Der Branchendienst Kress, der sich in der Causa Lindner sich stets bestens informiert zeigte, spekulierte, dass die Degradierung des Digital-Chefs damit zusammenhängen könne, dass sich dieser mit seinem Ex-Chef solidarisiert habe. Unter anderem in einem Facebook-Kommentar.

Via Social-Network verkündete Schwarz nun seinen Ausstieg nach sechseinhalb Jahren. Versehen ist das Posting noch mit den Kontaktdaten des Web-Experten für potentielle Job-Angebote.

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Alle Kommentare

  1. Mit dem Fahrrad zum Arbeitsamt!

    Will zwar keiner wahrhaben, aber Herr Twer war schon öfter Trendsetter beim Cost-Cutting.

    Der Mann hat wohl erkannt, die wegbrechenden Umsätze können nicht durch irgendeine Digital-Strategie ersetzen werden, diese erhöht nur noch weiter die Kosten.

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