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Business Insider mit 50 Prozent Umsatzplus: Axel Springer legt dank Digitalgeschäft weiter kräftig zu

Der Springer-Vorstand mit Julian Deutz (li.), Mathias Döpfner, Andreas Wiele und Jan Bayer (re.)
Der Springer-Vorstand mit Julian Deutz (li.), Mathias Döpfner, Andreas Wiele und Jan Bayer (re.)

Axel Springer profitiert weiter von einem starken Geschäft im Internet. Getrieben von einem deutlichen Umsatzplus der Digitalangebote, die die "rückläufige Entwicklung des Printgeschäfts überkompensieren" konnten, stieg der Erlös im ersten Quartal um 6,7 Prozent auf 836,2 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der Umsatzanteil digitaler Medien zog dabei auf 71,6 (Vorjahr: 67,4) Prozent an.

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Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 16,9 Prozent auf 147,2 Millionen Euro. Bei den Umsätzen schnitt der Medienkonzern besser ab als Experten erwartet hatten. Beim operativen Ergebnis hatten die Analysten einen Anstieg in dieser Größenordnung auf dem Zettel.

Konzernchef Mathias Döpfner bestätigte zudem erwartungsgemäß die Prognose für das laufende Jahr. Demnach soll der Umsatz im Konzern im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Beim operativen Ergebnis und dem bereinigten Gewinn je Aktie rechnet Springer mit einem Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich.

„Die erheblichen Wachstumsinvestitionen der vergangenen Jahre haben zum guten Start in das Jahr 2017 beigetragen“, kommentiert Döpfner. „Ein hervorragendes erstes Quartal hatten im Rubrikensegment erneut die Job-Portale von Step Stone mit einem organischen Umsatzwachstum von 16 Prozent. Und bei den Bezahlangeboten erzielte Business Insider, unser internationales Angebot für Wirtschafts- und Finanznachrichten, im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Umsatzsprung von mehr als 50 Prozent. Axel Springer ist heute bereits der führende Digitalverlag in Europa und der weltweit größte Betreiber von Rubrikenportalen.“

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Wegen des Ausbaus des Digitalgeschäfts stieg die Zahl der Mitarbeiter in den zwölf Monaten bis Ende März um knapp fünf Prozent auf 15 598. Unter dem Strich verdiente Springer in den ersten drei Monaten des Jahres mit 47 Millionen Euro deutlich weniger als vor einem Jahr. Damals hatten allerdings ein Spartenverkauf und die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Schweizer Verlag Ringier den Überschuss nach oben getrieben, so dass der Vorjahreswert schlecht vergleichbar ist.

Mit Material von dpa

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