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ARD-Serien klar vor „Ikea, Roller & Co.“ im ZDF, „Circus Halligalli“ erholt, One punktet mit ESC-Halbfinale

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Vom Hölzchen zum Klötzchen: "Ikea, Roller & Co." im ZDF, Foto: ZDF/Franziska Boeing

Billy-Regale und Boxspring-Betten im „Extremtest“ führten das ZDF im jungen Publikum an die Zweistelligkeit heran, im Gesamtpublikum siegten „Um Himmels Willen“ und „In aller Freundschaft“ aber deutlich. Für ProSieben lief der Abend erfreulicher als zuletzt. One erzielte gute Werte mit dem ersten ESC-Halbfinale aus Kiew.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. Erfolg für „Ikea, Roller & Co.“ im jungen Publikum, die meisten ZDF-Zuschauer hatten am Vorabend eingeschaltet

„Ikea, Roller & Co. – Wer ist der beste Möbel-Discounter?“, fragte das ZDF am Dienstagabend in seiner neusten Scheindoku, schraubte Billy-Regale und Boxspring-Betten für den „Extremtest“ zusammen und erzielte mit 890.000 14- bis 49-Jährigen gute 9,4% Marktanteil in der jungen Zielgruppe – ähnlich viele wie vor einigen Wochen mit seinem Drogerie-Test. „In aller Freundschaft“ hatte im Ersten ab 21 Uhr allerdings mehr junge Zuschauer (0,96 Mio., ebenfalls 9,4%). Insgesamt sahen 3,07 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren die Möbelhaus-„Doku“, der Marktanteil im Gesamtpublikum lag bei 10,2%. „Frontal 21“ erreichte danach 2,74 Mio. (8,9%), bevor 3,73 Mio. das „heute journal“ einschalteten. Erfolgreichste ZDF-Sendung des Tages war „Die Rosenheim-Cops“, für die sich am Vorabend bereits 4,35 Mio. Krimi-Fans begeistern wollten.

2. „Um Himmels Willen“ stabil erfolgreich, „In aller Freundschaft“ legt zu

Ohne direkte Fußballkonkurrenz sah es für die Dienstagsserien im Ersten noch etwas besser aus als in der Vorwoche, obwohl „Um Himmels Willen“ bereits mit starken 5,5 Mio. in die 16. Staffel gestartet war. In Woche zwei blieben die ARD-Nonnen bei 5,53 Mio. zwar weitgehend stabil, „In aller Freundschaft“ schaffte im Anschluss jedoch 5,85 Mio. – 18,4% bzw. 19,0% Marktanteil im Gesamtpublikum. Die „Tagesschau“ wollten zuvor 4,34 Mio. sehen. 2,44 bzw. 2,54 Mio. erreichte RTL zur Primetime mit „Bones“, Sat.1 folgte mit 2,27 Mio. für den TV-Film „Und weg bist du“. „#Beckmann“ interessierte nach den „Tagesthemen“ 1,52 Mio. mit dem Thema „Frauen und die Macht“ – mehr Zuschauer als die bisherigen beiden Ausgaben der aktuellen Staffel.

3. „Circus Halligalli“ lässt Tiefstwerte hinter sich, Sat.1-Tragikkomödie gleichauf mit ZDF-Möbeln

Die TV-Tragikkomödie mit Annette Frier (als krebskranke Mutter) und Christoph Maria Herbst (als Tod) verpasste bei den 14- bis 49-Jährigen knapp den Sprung in die Zweistelligkeit und landete mit 9,6% ungefähr gleichauf mit dem ZDF-Möbelhaus; 940.000 sahen zu. Bei ProSieben gab sich „Circus Halligalli“ nach den Tiefschlägen der Vorwochen deutlich erholt und schaffte 10,4% (800.000 14- bis 49-Jährige). „Die Simpsons“ waren zuvor mit 1,1 Mio. und 12,0% in den Abend gestartet (und pendelten anschließend zwischen 10,4% und 11,4%). Den Tagessieg im jungen Publikum holte sich „GZSZ“ mit 1,8 Mio. jungen Zusehern. Mit „Bones“ lag RTL vor der Konkurrenz in Führung (13,9% und 13,6% mit 1,33 bzw. 1,37 Mio.).

4. RTL II kommt mit „Zuhause im Glück“ über 7%, Vox und kabel eins schwach

Frank Otto und Nathalie Volk waren in dieser Woche bei „The Story of my Life“ zu Gast, der Marktanteil der Vox-Sendung blieb jedoch im Keller: Lediglich 380.000 14- bis 49-Jährige entscheiden sich in dieser Woche für den ungewöhnlichen Talk (4,0%). Mit 3,8% sah es für die kabel-eins-Sendung „Raus aus dem Zwang – Messe trifft Putz-Neurotiker“ noch etwas schlechter aus, bevor das K1 Magazin“ sogar auf 3,0% abrutschte. Freuen kann sich RTL II: Dort sahen 0,7 Mio. bzw. 0,44 Mio. junge Zuschauer „Zuhause im Glück“ und „Die Bauretter“ – gute 7,2% bzw. 7,1%. Für Vox lief’s dann nicht mal nach dem Start von „Goodbye Deutschland!“ besser, das zunächst bloß 4,7% schaffte – bevor nach 22 Uhr 0,62 Mio. dann für gute 8,4% reichten.

5. Erstes ESC-Halbfinale aus Kiew erreicht bei One gute Werte

Am Samstagabend überträgt das Erste den 62. Eurovision Song Contest aus Kiew, die ESC-Woche startete so richtig aber bereits am Dienstagabend mit dem ersten Halbfinale, das diesmal nicht von Phoenix übertragen wurde, sondern vom umgetauften ARD-Digitalsender One. Der kann sich nun über einen schönen Erfolg freuen: Ab 21 Uhr hatten 560.000 Zuschauer ab 3 Jahren bzw. 310.000 14- bis 49-Jährige eingeschaltet (2,2% bzw. 3,6%). Das war klar besser als vor einem Jahr, damals kam Phoenix mit der Live-Übertragung aus Stockholm auf insgesamt 350.000 Zuseher.

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