buzzer-das-letzte-aus-dem-netz
Anzeige

Bibis Song stürmt Shitparade: Negativrekord mit 1,6 Millionen Dislikes, 38.000 Abo-Kündigungen

Bunt und schrill: Das Musikvideo zu Bibis erster Single „How it is ( wap bap … )“ auf YouTube
Bunt und schrill: Das Musikvideo zu Bibis erster Single "How it is ( wap bap ... )" auf YouTube

Bianca Heinicke, besser bekannt als Bibi, hat auf ihrem YouTube-Kanal "BibisBeautyPalace" ihren ersten Song veröffentlicht und einen Klick-Hit gelandet: Bis dato hat das Musikvideo zu "How it is ( wap bap … )" über 22 Millionen Aufrufe generiert. Dem gegenüber steht allerdings ein "Dislike"-Rekord in Millionenhöhe, tausende Abo-Kündigungen – und das Jugendmagazin Bravo, das vom Spott im Netz offenbar nichts abbekommen wollte.

Anzeige
Anzeige

„Es ist nicht mehr normal, wie viel Aufmerksamkeit dieses Lied bekommen hat“, sagt Bianca Heinicke in ihrem ersten Video nach der Veröffentlichung von „How it is ( wap bap … )“ auf ihrem YouTube-Kanal. Damit hat sie nicht ganz unrecht: Am vergangenen Freitag ist das Musikvideo zu ihrer ersten Single innerhalb von einer Stunde viral gegangen, aktuell zählt der Clip (Stand: 8.5., 14.00 Uhr) rund 22,2 Millionen Aufrufe.

Allerdings hat der Klick-Erfolg einen unschönen Beigeschmack. Heinicke, besser bekannt als Bibi, hat mit dem Video auch einen Negativrekord verbucht.

Rund 1,6 Millionen Zuschauer haben das Video  mit einem „Mag ich nicht“, auch „Dislike“ genannt, markiert. Damit reiht sich „How it is (wap bap … ) in die Top 10 jener Videos ein, die auf YouTube mit den meisten „Dislikes“ versehen wurden. Zum Vergleich: Aktuell ist Justin Biebers Musikvideo zu „Baby“ mit 7,6 Millionen „Mag ich nicht“-Angaben der Spitzenreiter – allerdings bei 1,6 Milliarden Abrufen.

Darüber hinaus hat die Single in den iTunes Charts viele Plätze eingebüßt: Am Freitag noch auf Platz 3 eingestiegen, rangiert das Lied momentan auf Platz 27. Wozu man sagen muss: immerhin. Viel bitterer dürfte für Bibi der Umstand sein, dass ihr Song – Publicity hin oder her – zahlreiche Abonnenten ihres YouTube-Kanals dezimiert hat. Laut dem Social-Media-Radar Socialblade sind Bibi seit der Veröffentlichung von „How it is ( wap bap … )“ knapp 38.000 YouTube-Abonnenten abgesprungen.

Anzeige

Mit rund 4,5 Millionen Abonnenten auf YouTube gehört „Bibisbeautypalace“ aber immer noch zu den erfolgreichsten YouTube-Kanälen in Deutschland. In sozialen Netzwerken (Facebook/Instagram/Twitter) erreicht sie rund acht Millionen Follower. Dennoch: Der zweifelhafte YouTube-Hit wirft einen Schatten auf den Erfolg von „Bibisbeautypalace“ – von dem das Jugendmagazin Bravo offenbar nichts abbekommen wollte.

Am vergangenen Freitag hat die Redaktion der Bauer Media Group den Song in ihre Spotify-Playlist „Bravo Top-Hits!“ aufgenommen – „Die Lieblingslieder direkt aus der BRAVO-Redaktion“, wie es in der Beschreibung auf Spotify heißt. Wenige Stunden später taucht der Song allerdings nicht mehr in der Liste auf. Hat sich die Bravo-Redaktion kurzfristig entliebt? „Die Songs der Bravo Top-Hits-Liste bei Spotify sind Lieblingslieder der Redaktion und folgen keiner Platzierung. Der Song der Youtuberin Bibi wurde am Freitag in die Spotify-Liste aufgenommen, um die News zur Single-Veröffentlichung auf Instagram mit dem Bravo-Spotity-Account zu verknüpfen.“, heißt es auf Nachfrage von MEEDIA. „Der Song wurde später von der Liste entfernt, weil er nicht zu den absoluten Lieblingssongs der Redaktion gehört.“ Daraufhin hat der Song „Meine Stadt“ von Julia Kautz, einer ehemaligen Bravo-Redakteurin, die Spitzenposition in der Playlist eingenommen. „Der München-Song der ehemaligen Bravo-Chefreporterin Julia Kautz ist einer der Lieblings-Songs der Redaktion: Der Redaktionssitz von Bravo ist München, die Kollegen sind ein bisschen stolz auf die ehemalige Kollegin.“, erklärt die Bauer Media Group weiter.

„Ich habe auch die Bewertungen mitbekommen – die sind nicht ganz so positiv ausgefallen“, räumt Bibi in ihrem ersten YouTube-Video nach der Songveröffentlichung ein. Und fügt souverän an: „Nur weil mir der Song gefällt heißt das nicht, dass jedem dieser Song gefallen muss. Jeder kann das Video oder den Song bewerten, wie er möchte.“

Oder, um aus den Song zu zitieren: „But that’s just how it is“ – so ist es nun einmal.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige