Wachstum, Umsatz, Digital-Power: Die wichtigsten Zahlen zum Content Marketing-Markt in Deutschland

content-marketing-1.jpg

So unterschiedlich kann die Medienbranche sein. Während der Verband Deutschen Zeitschriftenverleger in Berlin gerade erst bekanntgab, dass die Umsätze der Verlage im vergangenen Jahre weitestgehend stabil geblieben sind, verzeichnet die Corporate Publishing-Branche noch immer zweistellige Wachstumsraten. Wie sehr der gesamte Sektor boomt, belegen diese acht Zahlen und die Basisstudie des Content Marketing Forums (CMF).

Anzeige

6,9 Mrd. Euro

Diesen Betrag haben Unternehmen 2016 in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Content Marketing investiert. Das bedeutet ein Plus von 18,9 Prozent im Vergleich zu 2014.

26 Prozent

Das ist dabei der Anteil von Content Marketing am gesamten Marketingbudget.

3,8 Milliarden Euro

Dies ist die Summe, die mittlerweile auf den Digitalbereich entfällt. Für Print bleiben noch rund drei Milliarden Euro übrig. Auch wenn der Digital-Anteil um 26,7 Prozent wuchs, geht auch das Print-Volumen noch weiter nach oben.

72 Prozent

der Unternehmen, die im B2C-Bereich aktiv sind, produzieren heute mehr Content als noch vor einem Jahr, berichtet Haufe.de. Dabei kommt es jedoch auch sehr auf die Länge der Text an. Hat ein Text mehr als 600 Wörter, wird er nur zu 28 Prozent fertig gelesen. Bei einer Story mit nur 100 Wörtern sind es noch knapp 50 Prozent.

Über 70 Prozent

aller Unternehmen, die bereits Content Marketing nutzen, rechnen mit weiter steigenden Budgets. „Bis zum Jahr 2020 werden die Investitionen für inhaltegetriebene Unternehmenskommunikation um weitere 25 Prozent zunehmen“, erklärt CMF Geschäftsführer Michael Höflich.

505.000 Euro

beträgt im Schnitt das Jahresbudget, das Unternehmen für ihre Content-Marketing-Aktivitäten einsetzen.

68 Prozent

aller Marketer ziehen eigenen, selbst produzierte Inhalte, lizensiertem Content vor, sagt das Content Marketing Institut.

2 große Player

Die beiden größten Player im Deutschen Markt sind 3C und Territory. Der Umsatz der Bertelsmann-Tochter Territory soll dabei bei rund 150 Millionen Euro liegen. 3C kommt dagegen auf rund 120 Millionen Euro.

Anzeige
Anzeige
Anzeige