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Trump sei Dank: New York Times gewinnt 308.000 neue Digitalkunden und macht wieder Gewinn

US-Präsident Donald Trump (M.) im Interview mit der New York Times
US-Präsident Donald Trump (M.) im Interview mit der New York Times

Die New York Times hat zu Jahresbeginn wieder schwarze Zahlen geschrieben und Anleger mit Erfolgen im Digitalgeschäft erfreut. Das erste Quartal wurde mit einem Überschuss von 13,2 Millionen US-Dollar (12,1 Mio Euro) abgeschlossen, wie die New York Times Company, der Verlag hinter der traditionsreichen Tageszeitung, am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 8,3 Millionen Dollar angefallen.

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Angetrieben von steigenden Abo-Zahlen und Werbeeinnahmen im Internet legte der Umsatz im Jahresvergleich um gut fünf Prozent auf 399 Millionen Dollar zu. Die klassischen Print-Anzeigen bringen zwar immer weniger Geld ein, doch dafür boomt das Online-Geschäft, das mittlerweile 38 Prozent der Werbeerlöse ausmacht.

Im Auftaktquartal gewann die Zeitung 308 000 neue Kunden für ihre digitalen Services – laut Vorstandschef Mark Thompson der höchste Zuwachs der bisherigen Unternehmensgeschichte. Ende März lag die Zahl der kostenpflichtigen Online-Abos mit rund 2,2 Millionen mehr als 60 Prozent über dem Vorjahreswert. An der Börse wurden die Zahlen gefeiert – die Aktie stieg im frühen US-Handel um über zehn Prozent.

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Die aktuellen Zahlen dürfte alle Branchen-Beobachter bestätigen, die seit der US-Wahl behaupten, dass Donald Trump und seine ständigen Reibereien mit Fakten, Feinden und den Medien gut für den Journalismus sei. Seit seinem Sieg und seinem sehr kreativen Umgang mit der Wahrheit, könnte viele traditionelle Medienmarken, wie die New York Times, aber auch die Washington Post einen massiven Anstieg (einen sogenannten „Trump Bump“) der Web-Abonnenten verzeichnen.

Mit Material von dpa

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