Fliegenfischen, Golf, Kunstevents und exquisite Kaminabende: Springers Welt-Club für „The Happy Few“

Kristina Faßler, Co-Geschäftsführerin des neuen Welt-Clubs: „Privater Mitglieder-Club, der Top-Entscheider vernetzen will“
Kristina Faßler, Co-Geschäftsführerin des neuen Welt-Clubs: "Privater Mitglieder-Club, der Top-Entscheider vernetzen will"

Willkommen im Club: Axel Springer hat diese Woche angekündigt, seine blaue Gruppe mit einem Premium-Angebot aufzuwerten. Der Welt Club von WeltN24 soll sich an einen elitären Kreis von Firmenlenkern aus der Großindustrie, mittelständischer Familienbetriebe, Entrepreneuren und Gründern richten. Über die Aufnahme entscheidet ein Auswahlgremium. Erste Einblicke, was künftige Mitglieder erwartet.

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Fliegenfischen auf Lachse in Schottland, Golfen auf Mauritius, Museumsbesuche in Tel Aviv, Kaminabende mit hochgestellten Persönlichkeiten, Kunstevents mit ausgewählten Gemäldeliebhabern aus aller Welt, die ihre private Sammlungen öffnen – wer Mitglied des neu gegründeten Welt Clubs wird, bekommt ein außergewöhnliches Veranstaltungsprogramm geboten. „Der Welt Club ist ein privater Mitgliederclub, der Entscheider aus Wirtschaft und Politik, Vordenker, Entrepreneure und Gründer miteinander vernetzen will“, erklärt Welt Club-Mitgeschäftsführerin Kristina Faßler gegenüber MEEDIA.

Die Strategie des Berliner Medienkonzerns Axel Springer dahinter ist klar. „Wir wollen mit dem Welt Club nicht nur Menschen vernetzen und dadurch eine eigene Community schaffen. Unser Ziel ist es, die Marke Welt weiter zu profilieren“, unterstreicht Faßler. Dies könnte sich auch positiv auf die Vermarktung des publizistischen Flaggsschiffs aus Berlin auswirken. Faßler: „Wichtig ist, dass die Veranstaltungen, die wir planen und bei denen wir den Austausch und das Networking fördern, wirklich besonders sind und ein Erlebnis, dass es dann so nur im Welt Club gibt. Das zahlt dann tatsächlich auf die Marke ein und ist auch insofern gut für die Vermarktung aller Welt-Angebote, egal ab Print, Digital oder TV.“

Kein Bonusprogramm – die bis zu 500 Mitglieder müssen für die exklusiven Angebote zahlen

Daher hält Springer auch den Kreis der Mitglieder überschaubar. So soll der Business Club maximal bis zu 500 Teilnehmer zählen. „Als Club-Mitglieder haben wir Menschen im Blick, die etwas bewegen, die den Erfolg lieben, Verantwortung ernst nehmen und den Austausch schätzen. Das sind keinesfalls nur Top-Größen aus den Vorstandsetagen von Großkonzernen. Wir sprechen ebenso den Mittelstand an und natürlich die Gründer“, meint Faßler. Wer Mitglied wird, entscheidet ein fünfköpfiges Gremium. Dazu gehören unter anderem WeltN24-Chefredakteur Ulf Poschardt, die beiden Welt Club-Geschäftsführer Faßler und Robert Troll, ein erfahrener Manager aus der Golfer-Szene, die Verlagsgeschäftsführerin Stephanie Caspar und ein Externer, der aber noch noch feststeht.

Als erste Botschafterin des Welt Clubs hat Axel Springer Auma Obama gewonnen, älteste Schwester des früheren US-Präsidenten Barack Obama und bekannt durch ihre Stiftung, die Kinder und Jugendliche unterstützt. Die Germanistin wird zu einer Auftaktveranstaltung für Diskussionsrunden mit Gästen aus Wirtschaft und Politik aus aller Welt erwartet, die im Herbst starten soll. Entstanden ist die Idee zu dem Club aus einer langen Ära von Events, mit der die Welt-Gruppe seit Jahren ihren Profil steigert – vor allem mit dem Welt-Wirtschaftsgipfel. „Es war die Erfahrung aus WELT-Wirtschaftsgipfel, Literaturpreis, Kunstausgabe oder Guest Edition und den entsprechenden Veranstaltungen mit wirklich einzigartiger Atmosphäre, die uns Anregung war, das Vernetzen von Menschen, die etwas bewegen und die auch den Austausch suchen, in eine neue Form zu bringen. Insofern waren wir uns sozusagen selbst Vorbild“, betont die Geschäftsführerin.

Ob Privatpersonen oder Unternehmen – finanziert wird der Club über Mitgliedsbeiträge. Das Konzept sieht vor, dass Unternehmen die Membership etwa als Goodie für Spitzen-Manager einsetzen könnten, um diese für besondere Leistungen zu belohnen. Als weitere Erlössäule des Clubs nennt Faßler Sponsoren wie Hotels oder Inhaber von Golfplätzen. Zur Höhe der Beiträge hält sie sich bedeckt. Hierüber sei noch nicht entschieden worden, sagt sie.

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