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„Eine Reise an die Grenzen des Journalismus“: Abrechnungen mit Reisebloggern und der Start-up-Szene führen die Blendle-Charts an

Sowohl der Tagesspiegel („In Start-ups zu arbeiten ist die Hölle“) als auch die FAZ („Ich“) haben die Blendle-Leser mit harten Abrechnungen überzeugt
Sowohl der Tagesspiegel ("In Start-ups zu arbeiten ist die Hölle") als auch die FAZ ("Ich") haben die Blendle-Leser mit harten Abrechnungen überzeugt

Die Abrechnung des Tagesspiegels mit der Start-up-Szene ("giftig, vulgär und machomäßig") konnte seine Spitzenposition in den Blendle-Bestseller-Charts verteidigen. Hingegen erstmals in der Top-Ten des Journalismus-Shops vertreten: Das Handelsblatt Magazin, das drei Sterneköche zur Diskussionsrunde geladen hat. Im Tech- und Medienressort hat die FAZ überzeugt – mit einem Stück, in dem eine Autorin mit Reisebloggern hart ins Gericht geht und ihre "Reise an die Grenzen des Journalismus" schildert.

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„In Start-ups zu arbeiten ist die Hölle“ – ein Statement, das kaum deutlicher ausfallen könnte. Und bereits in der vergangenen Woche die meisten Blendle-Leser in seinen Bann gezogen hat: Die harte Abrechnung eines Gastautors mit der Szene („giftig, vulgär und machohaft“), der seit vier Jahren in Start-ups arbeitet und anonym bleiben möchte, hat sich erneut den ersten Platz der Blendle-Bestseller-Charts gesichert. Die Geschichte hat sich auch im Medien- und Tech-Ressort an der Spitze positioniert.

Auf dem zweiten Platz der Blendle-Top-Ten rangiert „Fauler Zauber“, ein stern-Report über die Gefahren durch die Therapiefreiheit für Heilpraktiker – gefolgt vom 14.393-Wörter-starken „Immobilien-Kompass 2017“, einer umfassenden Analyse des deutschen Wohnungsmarktes, von Capital. Überhaupt dominiert in den Bestsellern des Journalismus-Shops ein ausgewogener Themen-Mix – auch Stücke über teilweise gefährliche Vitamin-D-Präparate („Sonne statt Stoff“, FAS) und ein Interview mit dem Philosophen Julian Nida-Rümelin über den Sinn von Staatsgrenzen („Ich muss keine Obdachlosen aufnehmen“, Wirtschaftswoche) finden sich in der Auflistung.

Erstmals mit dabei: das Handelsblatt Magazin, das mit drei Sterneköchen über die ökonomischen Aspekte der gehobenen Küche debattiert – und damit auf Platz 7 debütiert. Insgesamt konnte sich die Wirtschaftswoche mit zwei Artikeln am häufigsten in der Blendle-Top-Ten positionieren.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 18. bis 25. April 2017:

1. „In Start-ups zu arbeiten ist die Hölle‘“, Tagesspiegel, 1331 Wörter, 0, 25 Euro
Abrechnung eines Gastautors mit der Berliner Gründerszene: “Giftig, vulgär und machomäßig”.

2. „Fauler Zauber“, Stern, Bernhard Albrecht, 3404 Wörter, 0,65 Euro
Ein stern-Report über die Gefahren durch die Therapiefreiheit für Heilpraktiker.

3. „Immobilien-Kompass 2017“, Capital, Christian Baulig/Paul Prandl, 14.393 Wörter, 0,89 Euro
Eine umfassende Analyse des Wohnungsmarktes in den 10 wichtigsten deutschen Städten: Preise, Lagen, Entwicklungschancen.

4. „Sonne statt Stoff”, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Denise Peikert, 1535 Wörter, 0,45 Euro
In Deutschland werden jedes Jahr Vitamin-D-Präparate für über 70 Millionen Euro verkauft. Das sei unnötig und teilweise gefährlich, schreibt die FAS.

5. „Ich muss keinen Obdachlosen aufnehmen“, Wirtschaftswoche, Ferdinand Knauss, 987 Wörter, 0,45 Euro
Interview mit dem Philosophen Julian Nida-Rümelin, der Einreisestopps rechtfertigt und den Sinn von Staatsgrenzen verteidigt.

6. „Eine ehrenwerte Familie“, Focus, Christoph Wöhrle, 1688 Wörter, 0,69 Euro
Ein Report über die Machenschaften von libanesischen Familienclans in deutschen Großstädten.

7. „Zahlen, bitte!”, Handelsblatt Magazin, Thomas Tuma, 3804 Wörter, 0,25 Euro
Debatte mit drei Sterneköchen über die ökonomischen Aspekte der gehobenen Küche: Lohnt sich ein Sternerestaurant heute überhaupt noch?

8. „Ich“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Katharina Wilhelm, 2929 Wörter, 0,45 Euro
Eine Auseinandersetzung mit der Berufsgruppe “Reiseblogger”: Die FAZ-Autorin geht hart mit ihr ins Gericht.

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9. „Es gibt ihn doch – den deutschen Aktionär“, Welt am Sonntag, Anne Kunz, 1688 Wörter, 0,35 Euro
Ein 86-jähriger Rentner aus Herne hat das gesamte Vermögen aus seiner Altersversicherung in Aktien investiert. Hier erklärt er seine Strategie.

10. „Führen statt Fühlen“, Wirtschaftswoche, Daniel Rettig/Lin Freitag/Kristin Schmidt, 2843 Wörter, 0,69 Euro
Psychologen warnen vor zu viel Mitgefühl und Menschlichkeit in Chefetagen.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird ebenfalls von dem Tagesspiegel angeführt, dessen Abrechnung eines Gastautors mit der Start-up-Szene (auch bereits in der Vorwoche) die Spitzenposition der Blendle-Top-Ten erklommen hat. Gefolgt von einer weiteren Abrechnung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: In „Ich“ geht die Autorin mit Reisebloggern hart ins Gericht – und schildert ihre „Reise an die Grenzen des Journalismus“. Spiegel-Autorin Isabell Hülsen war auf Hausbesuch bei der renommierten US-Zeitung New York Times und erlebte eine Redaktion zwischen Euphorie und Erschöpfung. Grund: US-Präsident Donald Trump.

1. „In Start-ups zu arbeiten ist die Hölle‘“, Tagesspiegel, 1331 Wörter, 0, 25 Euro
Abrechnung eines Gastautors mit der Berliner Gründerszene: “Giftig, vulgär und machomäßig”.

2. „Ich“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Katharina Wilhelm, 2929 Wörter, 0,45 Euro
Eine Auseinandersetzung mit der Berufsgruppe “Reiseblogger”: Die FAZ-Autorin geht hart mit ihr ins Gericht.

3. „Schrei nach Liebe“, Der Spiegel, Isabell Hülsen, 3749 Wörter, 1,99 Euro
Großes Porträt der Redaktion der “New York Times”: Warum ihr Trump nicht schadet.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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