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„Früher waren meine Anzüge schlecht geschnitten…“: So lacht Thomas Gottschalk die Kritik am Schnitt-Desaster bei „Little Big Stars“ weg

Thomas Gottschalk kontert die Kritik am Schnitt von „Little Big Stars“ mit Humor
Thomas Gottschalk kontert die Kritik am Schnitt von "Little Big Stars" mit Humor

Da hilft wohl nur noch Humor: Die erste Ausgabe von "Little Big Stars", der neuen Sat.1-Talentshow mit Thomas Gottschalk als Gastgeber, fiel sowohl bei Zuschauern als auch Kritik durch – nicht, weil die Show-Idee an sich schlecht war, sondern die Postproduction mit unpassenden Schnitten verhunzt wurde. Nun hat der TV-Entertainer bei Twitter reagiert. Und für einige Lacher gesorgt.

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Von „grauenhaftes Fernsehen“ über „ihr habt’s vermasselt“ – die Kritik an der ersten Ausgabe von „Little Big Stars“ am Sonntagabend ist in den sozialen Netzwerken nicht gerade wohlwollend ausgefallen. Grund: Trotz unterhaltsamer Kids und einem bestens aufgelegten Gastgeber Thomas Gottschalk war die Show ein Augengraus – willkürliche Schnitte und eingespielte Lacher lassen den Auftakt der Sat.1-Show als Paradebeispiel für eine verhunzte Postproduction in die Geschichte eingehen.

Nun hat sich Thomas Gottschalk zu Wort gemeldet, der die ganze Sache scheinbar mit Humor nimmt: „… Ich sitz in Malibu beim Frühstück und hab mir grad das Brot geschnitten.“, schreibt er bei Twitter und spielt dabei immer wieder auf das Schnitt-Desaster an.

Auch auf Nutzer-Kommentare geht der TV-Entertainer launig ein:

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Eine Anspielung auf seine Zeit in der Kult-Sendung „Wetten, dass..?“ ist auch dabei:

Auch für die eher enttäuschenden Quoten von insgesamt 2,53 Millionen Zuschauern (7,3 % Marktanteil) – darunter 930.000 14- 49-Jährige – hat Gottschalk eine Lösung, zumindest augenzwinkernd:

Auf Nachfrage von MEEDIA äußert man sich bei Sat.1 eher ausweichend der Schnitt-Kritik: „Das Konzept von ‚Little Big Stars‘ stimmt: Die Begegnungen und Talks von Thomas Gottschalk und den Kids auf der Bühne kamen bei den Zuschauern sehr gut an. Natürlich hätten wir uns zum Auftakt eine bessere Quote gewünscht, aber uns war auch bewusst, dass wir in einem schwierigen Konkurrenzumfeld starten. Wir nehmen das Feedback und die Erfahrungen aus der ersten Sendung mit und freuen uns auf eine tolle zweite Show am Sonntag mit einem großartigen Thomas Gottschalk und noch mehr aufgeweckten ‚kleinen Stars‘.“, so ein Sendersprecher.

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Alle Kommentare

  1. Es wird bei SAT.1 aktiv TV-Werbung für online gemacht wo man die Auftritte wohl auch komplett sehen kann wenn ich die Werbung richtig erinnere.
    Das aktive Bewerben der Online-Version ist mir so intensiv noch nie begegnet. Bei anderen TV-Formaten gibts halt online Extra-Schnickschnack aber das ist dort halt nur „nebenläufig“ wie die T-Shirt-Stände vor einem Musik-Konzert oder Schlüsselanhänger und Parfums bei Luxus-Autos wo man mit den Ersatzteilen wohl viel bessere Renditen hat.

    Vielleicht ist Online ein Ausweich-Plan oder war geplant. Das mit dem Schnitt („Schnitt-gate“ ? SCNR) war wohl nicht geplant.
    Als Charly Sheen die TV-Serie Two and a half Men verliess hat er sehr schnell und vorbildlich Twittern gelernt und Gottschalk macht es wohl auch besser als viele andere. Gottschalk ist ein Live-Entertainer wie vielleicht noch Harald Schmidt oder Ingolf Lück. Oder auch Obama kommt mit Überraschungen wohl gut klar. Da kriegt man bei geplanten Standard-Events nur selten Chance, es auch zu zeigen. „Den Witz haben 20 Leute abgesegnet“ sagte ich glaube Pocher mal als er einen Witz über einen anwesenden Gast gemacht hatte und darauf angesprochen wurde.
    Das Witze heutzutage inzwischen Zack Zack Zack kommen und man nicht als Zuschauer (wie bei mancher Karnevals-Veranstaltung oder Volksmusik-Sendungen) oft noch einen Kaffee holen kann bevor irgendwann die Pointe kommt, sollte er aber lernen. Unterhaltsame Moderation könnte er aber wohl auch für modernes Publikum wo vielleicht die Hälfte Abitur hat. Viele Comedians hingegen sind One-Trick-Ponies mit nur einer Klischee-Rolle und voll langweilig wenn sie von den 80er-Jahre-Teenagern-jetzt-40-Jahre-alte-Medien-Managern als Revival wieder auf die Bühne geholt werden und auch die alten Fans von damals gelangweilt sind. Macht mal eine regelmäßige Liste von Revivals der 80er-Jahre und Erfolgs-Niveau: Tutti Frutti, RTLplus-Formate, Ghostbusters,… damit die 50-jährigen Vorgesetzten sehen, wie erfolglos das oft ist.

    Wegen Fußball, DSDS usw. zeigt man wohl schon aufgenommene günstig produzierte Sendungen was man auch vorhersagen kann. Wichtig wäre jeden Tag die Prozente und Zuschauer-Seh-Minuten der RTL-Gruppe und Pro7-Gruppe jeweils aufsummiert. Bei Fußball ist ja auch egal wer das Tor geschossen hat, Hauptsache man hat eines mehr als der Gegner.
    http://meedia.de/2016/12/07/ma-ip-audio-spotify-weiter-mit-mehr-abrufen-als-alle-radiosender-zusammen-neuer-wert-hoerstunde/
    Hörstunden gibts im Gegensatz zu TV/Online-Seh-Minuten schon.
    Heutzutage kann man nicht wie vielleicht früher gegeneinander programmieren sondern muss den besten Sendeplatz für jedes Format finden.
    Das Internet knabbert vermutlich mehr Zuschauer weg als bisher offensichtlich wurde.

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