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Apple-Gerüchte: iPhone 8-Dummy aufgetaucht, doch Lieferengpässe könnten Launch bis November verzögern

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iPhone-Evolution: Wie sieht das Flaggschiff zum zehnjährigen Jubiläum aus? © Apple

Die ersten Leaks sind da: Nach monatelangen Spekulationen aus Zuliefererkreisen, wie das nächste iPhone aussehen könnte, zirkulieren nun die ersten Bilder eines Prototyps im Netz. Ein lettischer Designer will einen iPhone-Dummy in die Hand bekommen haben, der die jüngsten Gerüchte zu bestätigen scheint: Das neue iPhone zum zehnjährigen Jubiläum könnte mit seinem geschwungenen Stahlrahmen zu einer Hommage an das Original-iPhone aus dem Jahr 2007 werden. Staranalyst Ming-Chi Kuo warnt unterdessen vor einem späteren Lauch wegen Lieferengpässen.

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Knapp fünf Monate müssen sich Apple-Fans noch gedulden, bis das neue iPhone enthüllt wird, das nach drei Jahren endlich eine Generalüberholung im Design erhalten dürfte.

Nach überwältigender Übereinstimmung der jüngsten Gerüchte dürfte beim Jubiläums-iPhone die Einfassung („Bezel“) zugunsten der Bildschirmfläche stark schrumpfen, so dass Nutzer endlich das Gefühl haben, ein Smartphone aus einem Guss in der Hand zu halten – einen regelrechten Monolithen.

Hommage an das Original-iPhone und iPhone 4?

Wie Apple-Staranalyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities vermutet, dürfte das iPhone 8 mit einem Glasrücken Anleihen an das beliebte iPhone 4 aus dem Jahr 2010 nehmen. Zudem soll Apple ebenfalls einen Prototyp mit gekrümmtem Display, runderen Rändern und einem Stahlchassis getestet haben, der an das das erste iPhone 2007 erinnert, wie Bloomberg in der vergangenen Woche berichtete.

Der lettische Designer Benjamin Geskin, der auf Render-Grafiken spezialisiert ist, die den neusten Leaks nachempfunden sind, will nun ein erstes Dummy-Modell in der Hand gehabt haben, bei dem es sich um einen Gehäuse-Prototyp ohne technisches Innenleben handelt.

iPhone-Attrappen, die im Vorfeld etwa für die Hersteller von Schutzhüllen angefertigt werden, haben eine lange Historie und sind oft ein erster Indikator für das spätere Modell: Auch 2014 gaben erste Dummys wertvolle Hinweise auf das spätere iPhone 6-Design.

Fingerabdrucksensor doch im Display integriert?

Drei Jahre später scheinen sich nun die jüngsten Gerüchte zu verdichten, wenn man Geskins Dummies, die von Apples bevorzugtem Auftragsfertiger Foxconn stammen sollen, für bare Münze nehmen darf.

Das nächste iPhone würde demnach ein randloses „Edge-to-Edge“-OLED-Display besitzen, wie das erste iPhone aus dem Jahr 2007 von einem geschwungenen Stahlrahmen eingefasst wird und die Dualkamera nunmehr vertikal angeordnet werden. In einem späteren Tweet spekulierte Geskins dann darüber, dass der Stahlrahmen auch schwarz eingefärbt werden könnte.

Interessanterweise weist Geskins Dummy keinen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite auf, wie zuletzt spekuliert wurde. Bewahrheitet sich der Dummy, würde Apple den Home Button und die Touch ID demnach doch in das Display integrieren.

Staranalyst Kuo warnt vor späterem Launch wegen Lieferengpässen

Vorausgesetzt, es gibt keine Produktionsprobleme bei der Implementierung des Fingerabdrucksensors unter das Display, wie zuletzt zu hören war. Auf die wies Ming-Chi Kuo nämlich am Montag in einer neuen Research-Note hin.

So rechnet der Analyst von KGI Securities damit, dass die Produktion des iPhone 8 wegen Lieferengpässen des Displays erst Ende  Oktober / Anfang November hochgefahren werden kann. Die Folge: Apple drohen deutlich schwächere Absätze im Weihnachtsquartal als erwartet.

„Höhere Wahrscheinlichkeit, dass das Worstcase-Szenario Realität wird“

Ursprünglich hatte Kuo mit einen Absatz neuer iPhones (inklusive der mutmaßlichen Nachfolgemodelle für das iPhone 7 und 7 Plus) von 110 Millionen Einheiten im zweiten  Halbjahr 2017 gerechnet.

In einem „Worstcase-Szenario“ würde sich der Absatz wegen Lieferengpässen möglicherweise auf 80 bis 90 Millionen Stück verringern warnte Kuo Anleger.  „Wir sehen inzwischen eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass dieses Worstcase-Szenario Realität wird“, schrieb der KGI Securities-Analyst in seiner Kurzstudie, die dem Blog Apple Insider vorliegt.

 

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