„Giftig, vulgär und machomäßig“: Tagesspiegel sichert sich mit Abrechnung über die Start-up-Szene die Spitze der Blendle-Charts

„In Start-ups zu arbeiten ist die Hölle“ – der Tagesspiegel sichert sich den ersten Platz der Blendle-Charts
"In Start-ups zu arbeiten ist die Hölle" – der Tagesspiegel sichert sich den ersten Platz der Blendle-Charts

In den Blendle-Bestseller-Charts standen vor allem zwei Themen hoch im Kurs: Start-ups und Aktien. Den ersten Platz im Journalismus-Shop hat sich der Tagesspiegel mit einer harten Abrechnung der Start-up-Szene ("giftig, vulgär und machomäßig") eines Gastautors gesichert, der seit vier Jahren in einem arbeitet. Das "1x1 der Investmentfonds" des stern ist auf dem dritten Platz gelandet, gefolgt von einer WamS-Reportage über einen Rentner, der sein ganzes Vermögen in Aktien investiert hat.

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„In Start-ups zu arbeiten ist die Hölle“ – ein Statement, das kaum deutlicher ausfallen könnte. Offenbar ein Lassowurf: Die harte Abrechnung eines Gastautors mit der Szene („giftig, vulgär und machohaft“), der seit vier Jahren in Start-ups arbeitet und anonym bleiben möchte, hat sich den ersten Platz der Blendle-Bestseller-Charts gesichert. Auch Business Punk hat sich der Start-up-Kultur angenommen, allerdings mit Fokus auf Berlin und den Pionieren, die aus der Hauptstadt den besten Nährboden für Gründer gemacht haben – bei beachtlichen 12.951 Wörtern ist immerhin der achte Platz drin gewesen.

Auch hoch im Kurs: Geschichten über Aktien. Das „1×1 der Investmentfonds“ des stern hat sich den dritten Platz im Journalismus-Shop gesichert, gefolgt von einer Reportage über „den deutschen Aktionär“ – einen 86-jährigen Rentner, der sein gesamtes Vermögen aus seiner Altersversicherung in Aktien investiert hat. Die Welt am Sonntag schlüsselt seine Strategie auf.

Insgesamt hat sich das Medienhaus Gruner + Jahr mit vier Geschichten am häufigsten in den Blendle-Top-Ten platziert – je zwei aus dem Stern und zwei aus der Neon. Auch die Wirtschaftswoche konnte sich mit zwei Texten eine Spitzenposition sichern.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 11. April bis 18. April 2017:

1. „In Start-ups zu arbeiten ist die Hölle‘“, Tagesspiegel, 1331 Wörter, 0, 25 Euro
Abrechnung eines Gastautors mit der Berliner Gründerszene: “Giftig, vulgär und machomäßig”.

2. „Gefährliche Helfer“, Die Zeit, Insa Schiffmann, 1278 Wörter, 0,59 Euro
Artikel über die Gefahren und richtige Einnahme von rezeptfreien Schmerzmitteln.

3. „Das 1×1 der Investmentfonds“, stern, 2029 Wörter, 0,65 Euro
Der stern hat mit drei Finanzmathematikern gesprochen, die zeigen, wie jeder Durchschnitts-Sparer sein Geld an der Börse investieren kann.

4. „Es gibt ihn doch – den deutschen Aktionär”, Welt am Sonntag, Anne Kunz, 1688 Wörter, 0,35 Euro
Ein 86-jähriger Rentner aus Herne hat das gesamte Vermögen aus seiner Altersversicherung in Aktien investiert. Hier erklärt er seine Strategie.

5. „Hilfe, mein Chef kann nichts!“, Neon, Nora Reinhardt, 1287 Wörter, 0,59 Euro
Die Neon nähert sich der Spezies “inkompetenter Chef” – und gibt Tipps, wie man am besten mit ihr umgeht.

6. „Der Ex-Faktor“, Stern, Nina Poelchau, 3049 Wörter, 0,65 Euro
Vergangene Beziehungen können eine neue Liebe gefährden. Psychologen und Paartherapeuten erklären hier, wie man das verhindert.

7. „Opa sitzt im Serverraum”, Wirtschaftswoche, Saskia Littmann/Jürgen Berke/Cornelius Welp, 1296 Wörter, 0,45 Euro
Viele Institute arbeiten mit völlig veralteten Computersystemen, die nur noch IT-Experten im Ruhestand verstehen.

8. „Wie ein paar schlaue Typen aus Berlin Europas wichtigste Startup-Metropole gemacht haben – und sich selbst eine ziemlich gute Zeit“, Business Punk, Alexander Langer, 12951 Wörter, 0,99 Euro
Einstündiger Report über die Start-up-Kultur in Berlin: Wer waren die Pioniere, warum war Berlin der beste Nährboden für Gründer und wie sieht es heute aus?

9. „Genial still“, Wirtschaftswoche, Daniel Rettig/Lin Freitag/Kristin Schmidt, 1749 Wörter, 0,69 Euro
Lifehack-Artikel über die “Kraft der Ruhe”: Wer in absoluter Stille arbeitet, leistet mehr.

10. „Was hast du zu gewinnen?“, Neon, 2355 Wörter, 0,59 Euro
Titelgeschichte der aktuellen Neon: Leidenschaftliches Plädoyer für mehr Mut, Veränderung zu wagen.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird ebenfalls von dem Tagesspiegel angeführt, dessen Abrechnung eines Gastautors mit der Start-up-Szene auch in der Blendle-Top-Ten die Spitzenposition erklommen hat. Von dem achten auf den zweiten Platz rückt die Hintergrundgeschichte über die Berliner Start-up-Szene des Business Punk. Außerdem dabei: „Mein Land“ der Süddeutschen Zeitung auf Platz 3 – ein Porträt über den New Yorker-Chefredakteur David Remnick.

1. „In Start-ups zu arbeiten ist die Hölle‘“, Tagesspiegel, 1331 Wörter, 0, 25 Euro
Abrechnung eines Gastautors mit der Berliner Gründerszene: “Giftig, vulgär und machomäßig”.

2. „Wie ein paar schlaue Typen aus Berlin Europas wichtigste Startup-Metropole gemacht haben – und sich selbst eine ziemlich gute Zeit“, Business Punk, Alexander Langer, 12951 Wörter, 0,99 Euro
Einstündiger Report über die Start-up-Kultur in Berlin: Wer waren die Pioniere, warum war Berlin der beste Nährboden für Gründer und wie sieht es heute aus?

3. „Mein Land“, Süddeutsche Zeitung, 2938 Wörter, 0,79 Euro
11-minütiges Porträt von David Remnick, Chefredakteur des Magazins “The New Yorker”.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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