Anzeige

Apple-Gerüchte: Im Herbst kommen drei neue iPhones – finales iPhone 8-Design laut Bloomberg weiter offen

iphone-mosaic.jpg
iPhone-Evolution: Wie sieht das Flaggschiff zum zehnjährigen Jubiläum aus? © Apple

Der Countdown beginnt zu ticken. In fünf Monaten dürften neue iPhones auf den Markt kommen, doch wie das Flaggschiff-Modell zum zehnjährigen Jubiläum aussieht, steht immer noch nicht fest, wie Apple-Kenner Marc Gurman bei Bloomberg berichtet. Während das iPhone 7 und 7 Plus ein moderates Update in der bisherigen Optik erhalten dürften, sind beim iPhone 8 weiter zahlreiche Features unklar, berichtet Bloomberg – vom Fingersensor auf der Frontseite über die Kameraanordnung bis zum finalen Design. 

Anzeige
Anzeige

Der Wind dreht: Am Freitag erscheint in den USA Samsungs hochgelobtes neues Smartphone, das Galaxy S8 – in Deutschland ist es eine Woche später so weit. Schon jetzt sind sich die Kritiker dies- und jenseits des Atlantiks einig: Samsungs neues Flaggschiff, das die Frontseite fast vollständig als Display nutzt, ist für die nächsten Monate der Goldstandard der Smartphonebranche.

Dann kommt Apple mit dem iPhone 8 – und dürfte den Konter setzen, der sich nach heutiger Gerüchtelage zumindest optisch am Galaxy S8 orientiert. Beim Jubiläums-iPhone soll die Einfassung („Bezel“) zugunsten der Bildschirmfläche ebenfalls stark schrumpfen, so dass Nutzer endlich das Gefühl haben, ein Smartphone aus einem Guss in der Hand zu halten.

Apples Design-Perfektionimus: Form schlägt Funktion?

Doch der Apple-typische Design-Perfektionimus könnte seinen Preis haben: In den vergangenen Wochen mehrten sich die Hiobsbotschaften, nach denen Apple beim Produktionsprozess auf immer neue Probleme stoßen würde – mal beim Fingerabdrucksensor Touch ID, mal beim 3D-Sensor zur Gesichtserkennung.

Der gut informierte Techjournalist Mark Gurman, der im vergangenen Jahr den Blog 9to5Mac zugunsten von Bloomberg verlassen hat, berichtete gestern beim Finanznachrichtendienst offenbar aus erster Hand über den neusten Stand der iPhone 8-Gerüchte, der sich weitergehend mit den jüngsten Spekulationen deckt.

iPhone 8: Formfaktor groß wie das iPhone 7, Display aber so groß wie iPhone 7 Plus

Wichtigste Erkenntnis: Wie zuvor Apple-Staranalyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities vorausgesagt hat, rechnet auch Gurman zum Launch im Herbst mit drei neuen iPhone-Modellen: jeweils einer überholten Version des iPhone 7 bzw. 7 Plus – und dem eigentlichen Flaggschiff in Form des iPhone 8.

Das Jubiläums-iPhone soll wie erwartet mit einem OLED-Display von Samsung ausgeliefert werden, das so groß sein soll wie das iPhone 7 Plus (5,5 Zoll), aber wegen der gesparten Einfassung im Formfaktor des 4,7 Zoll großen iPhone 7 auf den Markt kommen soll.

Anzeige

Jubiläums-iPhone Hommage an Original-iPhone verworfen, Anleihen an iPhone 4 wahrscheinlich

Wie bereits im Vorfeld von Kuo zu hören war, dürfte das iPhone 8 mit einem Glasrücken Anleihen an das beliebte iPhone 4 aus dem Jahr 2010 nehmen. Apple soll ebenfalls einen Prototypen mit gekrümmtem Display, runderen Rändern und einem Stahlchassis (wie das erste iPhone 2007) getestet, das Modell aber wieder verworfen haben, berichtet Bloomberg.

Zudem kann Gurman mit weiteren Hardwaredetails aufwarten: Die beim iPhone 7 Plus horizontal verbaute Dualkamera könnte in  neuen Modellen vertikal angeordnet und die Frontkamera mit einer zweiten Linse aufgewertet werden.

Zahlreiche Last-Minute-Entscheidungen: Finales Design winter offen

Zudem soll Apple mit einer neuen Linse von Sony experimentieren, die Augmented Reality-Funktionalitäten aufweisen dürfte. Und ob der Home-Button mit Fingersensor in das OLED-Display implementiert werden kann oder wie bei Samsungs S8 auf die Rückseite verschoben wird,  dürfte zu einer Last-Minute-Entscheidung werden.

Während für Tim Cook im Produktionsendspurt die entscheidenden Wochen des Jahres anbrechen, kann sich Samsung in den kommenden Monaten über neuen Rückenwind freuen:  „Das Galaxy S8 hebt die Latte an und zwingt Apple zu einem Homerun“, wird der langjährige Apple-Analyst Gene Munster, inzwischen als Partner beim Wagnisfinanzierer Loup Ventures, dramatisch. Die nächsten viereinhalb Monate liegt der Vorteil bei Samsung – dann muss Apple liefern.

 

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige