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Snap schnappt sich Facebook-Managerin: Marianne Bullwinkel soll Deutschland-Geschäft vorantreiben

Wechselt von Facebook zu Snap: Marianne Bullwinkel wird neue DACH-Chefin
Wechselt von Facebook zu Snap: Marianne Bullwinkel wird neue DACH-Chefin Foto: Facebook

Snap, das Unternehmen hinter Snapchat, erhöht sein Engagement am deutschen Markt und hat nun eine erste Top-Personalie verkündet: Wohl ab Mai wird das US-Unternehmen mit Marianne Bullwinkel eine Chefin für den deutschsprachigen Raum bekommen. Bullwinkel wechselt vom größten Konkurrenten. Bis April dieses Jahres war die Vermarktungsspezialistin DACH-Chefin bei Facebook.

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Bullwinkel wird die Position des Country Managers für Deutschland, Österreich und die Schweiz übernehmen, wie Horizont unter Berufung auf Unternehmensangaben berichtet. In dieser Funktion wird die Managerin, die vor ihrem Antritt bei Facebook bereits Chefin des Vermarkters IQ Media Marketing sowie der Medianetworks Zenith und Initiative in Deutschland war, für Snap ein eigenes Sales-Team aufbauen und das Geschäft mit dem Verkauf von Werbeplätzen vorantreiben. Werbung treibende Unternehmen haben die Möglichkeit, innerhalb der Snapchat-App Marketingkampagnen zu platzieren, beispielsweise durch Sponsored Lenses oder Sponsored Geofilters.

Der genaue Standort der Repräsentanz ist noch nicht klar, seit Monaten wird aber über Hamburg spekuliert, wo bereits Facebook und Google ihre Deutschland-Büros haben. Bullwinkel ist offenbar aber nicht die erste Mitarbeiterin, die Snap in Deutschland beschäftigt. Wie Business Insider kürzlich berichtete, habe das US-Unternehmen bereits die ehemalige Twitter-Angestellte Jolanta Twarowska eingestellt und sei auch mit weiteren ehemaligen Twitter-Angestellten im Gespräch. Snap bestätigte mittlerweile, dass es bereits „ein kleines“ Sales-Team gebe.

Dieses startet seine Arbeit nicht ganz ohne Druck. Snap wird seit Monaten von Bullwinkels Ex-Arbeitgeber Facebook attackiert. Der Konzern, dessen Übernahmeangebote von Snap-Gründer Evan Spiegel konsequent abgelehnt worden sind, baut gleich mehrere Produkte, darunter Instagram sowie die Messenger-Programme WhatsApp und Facebook Messenger, massiv um und erweitert sie um Funktionen, die Snapchat ausmachen. Bullwinkels Aufgabe wird auch sein, in der Vermarktung einen Vorsprung zu erarbeiten, bevor Facebook ebenfalls damit startet.

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