Claus Strunz moderiert „Duell vor dem Duell“ zwischen AfD, Grünen, Linken und FDP vor Kanzlerkandidaten-Debatte

„Akte“-Moderator Claus Strunz moderiert das Duell vor dem Duell
"Akte"-Moderator Claus Strunz moderiert das Duell vor dem Duell

Sat.1 will wenige Tage vor dem TV-Kanzlerduell im Herbst zwischen Angela Merkel (CDU) und Herausforderer Martin Schulz (SPD) einen weiteren politischen Schlagabtausch inszenieren. Der Münchner Privatsender lädt vor der Bundestagswahl Spitzenvertreter der Grünen, der Linken, der FDP und der AfD zu einer Diskussionsrunde ein, wie Sat.1 mitteilte.

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Moderator des Vor-Duells ist Claus Strunz, der eine heftige Auseinandersetzung erwartet. „Denn zwischen den Grünen und der AfD oder den Vorstellungen der FDP und denen der Linken liegen Welten“, sagte Strunz. „Ich freue mich sehr auf dieses Duell vor dem Duell.“ Es werde „harte Fragen, klare Antworten und keine Ausreden“ geben. Ob es zwei TV-Duelle mit Merkel und Schulz geben wird oder nur eines, ist noch nicht entschieden. Schulz und die beteiligten Sender wollen zwei Duelle.

Im März forderte RTL-Chefredakteur Michael Wulf gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zwei TV-Duelle. Auf Nachfrage von MEEDIA erklärten auch die anderen Sender die Absicht, aus einem Duell zwei zu machen – ein privates und ein öffentlich-rechtliches. „Wir haben in einem gemeinsamen Schreiben sowohl dem Kanzleramt als auch dem SPD-Spitzenkandidaten offiziell den Vorschlag unterbreitet, ein von SAT.1 und RTL organisiertes TV-Duell im Vorfeld der Bundestagswahl durchzuführen und auszustrahlen“, so Hans-Peter Hagemes, Informationsdirektor von ProSiebenSat.1, gegenüber MEEDIA. Bei einem Millionenpublikum für Private ist das eine attraktive Idee, immerhin wären in einer eigenen Sendung von RTL und ProSiebenSat.1 Werbepausen zumindest denkbar.

Auch die ARD „wünscht sich zwei TV-Duelle zwischen Angela Merkel und Martin Schulz. Und zwar ganz konkret: ein öffentlich-rechtliches im Ersten und im ZDF sowie eines bei den Privatsendern“, so ARD-Chefredakteur Rainald Becker auf Nachfrage. Ähnlich wie RTL-Chefredakteur Michael Wulf sieht Becker genug Fragen für zwei Schlagabtäusche. „An Themen mangelt es in diesem Wahlkampf wahrlich nicht.“ Außerdem habe die Vergangenheit gezeigt, „dass die Konstellation mit vier journalistischen Fragestellern und zwei Spitzenpolitikern – wie vom Kanzleramt gewünscht – unglücklich ist.“

Mit Material der dpa

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Alle Kommentare

  1. Und was soll das bringen ?
    Welche Erfolge und Verbesserungen haben die jemals fürs Volk erbracht ?

    – 1-Euro-Job-Gesetz
    – Hartz4
    – Paragraph 103 nicht abgeschafft
    – Neue-Markt-Blase, Lehmann-Crash, Erdöl-Krise, Abwrack-Prämie…

    Und wer alternativ sein will muss sich auch alternativ verhalten. So hingegen erinnert wie damals an Schill-Partei wo er von allen Sendern eingeladen wurde.

    Das schlimme ist, das keiner daran erinnert, das es seit den 70ern nicht mehr besser wird und die Leute es ihren Kindern und Lehrer ihren Schülern nicht beibringen. Und die ganzen Rück-Kehr-Promis könnten es auch öffentlich machen was sie damals besser mal gewusst hätten als sie in Saus und Braus leben konnten.

    1. Der feine Herr Schill lebt heute mit vollen Bezügen in Brasilien und lässt es sich dort mit „Koks und Nutten“ gut gehen…

      Vielleicht machen „die da oben“ Frauke Petry und Bernd Höcke auch so ein „Angebot das sie nicht ablehnen können“…

      Von so einer weiteren Quatschbude im System-TV kann man nicht viel erwarten… eher gar nix!

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